Wie besteht man im härtesten Modemarkt der Welt, Marcel Ostwald?

Shownotes

Marcel Ostwald kommt sommerlich angezogen – weißes Hemd, Shorts, Converse – und mit einem Lebenslauf zu Wunderbar Together, auf dem fast kein Superstar der Modewelt fehlt: Wolfgang Joop, Giorgio Armani, Jil Sander, Hugo Boss, Tommy Hilfiger, Michael Kors. Und trotzdem lautet eines seiner wichtigsten Erkenntnisse nach mehr als drei Jahrzehnten im Geschäft: „Stil kannst du kaufen – Style kannst du nicht kaufen.“

Und er erklärt: Warum bleiben Männer einer Hose treu, sobald ihr Hintern darin gut aussieht? Weshalb zahlt kaum noch jemand den vollen Preis? Und warum hält ausgerechnet ein Fashion Executive New York inzwischen für „relativ langweilig zum Shoppen“?

Marcel wächst im fränkischen Kitzingen auf, will aber schon früh hinaus in die große, mondäne Welt. Sein Idol: Wolfgang Joop. Als Teenager marschiert er unangemeldet in dessen Hamburger Altbauvilla und verlangt, den Designer persönlich zu sprechen. Am Empfang wird er abgewiesen. Marcel dreht sich noch einmal um und sagt: „Merken Sie sich meinen Namen. Ich komme zurück.“

Spoiler: Jahre später begrüßt Joop ihn mit den Worten: „Und, blondes Gift, wer bist du denn?“ Es ist der Beginn einer Karriere, die Marcel von Hamburg über Metzingen bis nach Manhattan führt. Bei Giorgio Armani lernt er, dass gute Verkäufer ihren Kunden nicht schmeicheln, sondern ihnen ehrlich sagen, was ihnen nicht steht. Bei Hugo Boss verbringt er fast zwölf Jahre und pendelt sieben Jahre lang wöchentlich zwischen Süddeutschland und Hamburg. Dort lernt er auch Svenja kennen – die bereits zu Gast bei Wunderbar Together war und die seinen festen Vorsatz widerlegt, niemals eine Kollegin zu daten.

In New York wartet dann seine bislang größte Challenge: die Männermode von Michael Kors als „Start-up innerhalb eines Milliardenkonzerns“ aufzubauen. Ohne Team, ohne Produkt und zunächst sogar ohne richtiges Budget. Es folgen fast elf Jahre High Fashion, High Tempo und High Money. Marcel nennt das seinen „Roboter-Modus“: funktionieren, reagieren, weitermachen. Inzwischen hat er Michael Kors verlassen – er glaubt an Neuanfänge, Umwege und die produktive Kraft von Krisen.

Warum guter Einzelhandel nicht tot ist, sondern endlich wieder persönlich werden muss, weshalb Marken ihre Kunden häufiger unterschätzen und was hinter einem 200-Dollar-T-Shirt wirklich steckt – das alles erzählt Marcel Ostwald in dieser Folge von Wunderbar Together.

Und falls ihr gerade selbst vor einer großen Entscheidung steht, hat Marcel noch einen Satz für euch: „Ich bin davon überzeugt, dass die besten Momente dich finden.“

CONNECTION MIT MARCEL OSTWALD Wer mehr zu Marcel erfahren will, connected sich gerne via Instagram oder LinkedIn mit ihm.

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RADIO.DE Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch bei radio.de gelistet und freuen uns wirklich sehr darüber. Eine tolle App – nicht nur fürs Radiohären, sondern auch um Podcasts zu konsumieren. Lieben Dank ans radio.de-Team.

SHARING IS CARING Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr den Podcast mit euren Freundinnen, Kolleginnen und Familienmitglieder*innen teilt. Unsere Community, die "Wunderbars", wächst fröhlich weiter – und das vor allem wegen euch! Lieben Dank dafür. PS: Am glücklichsten macht ihr uns, wenn ihr uns auf Spotify und Apple Podcast eine Bewertung hinterlasst.

MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Producing und Sound: Heiner D'Alquen

Transkript anzeigen

00:00:03: Amerika ist laut, sind schnell.

00:00:06: Schön dass du Europa bist, cool dass du in Deutschland bist, du bist ja pünktlich bis genau aber okay, aber dennoch irgendwie ein bisschen klein und die Amis denken an viel größer so.

00:00:14: Denken wir uns sehr.

00:00:15: ok ich gehe da vielleicht mit der Erwartung aus deren Sicht rein, aber nicht meine Erwartungen weil ich habe nichts zu verlieren.

00:00:19: Ich hab einen Job und das is nice to have.

00:00:22: Aber gucken wir einfach mal Und bin rein und relativ natürlich erst mit Michael gesprochen.

00:00:27: Das ging relativ schnell alles cool.

00:00:28: dann kam eben das CEO rein Und das war sofort so, hey, nehm ich mal einen Vornamen und gar nicht mal Nachnamen.

00:00:35: Ich bin John und jetzt lass uns mal reden und setz dich hin und alles cool, alles easy!

00:00:40: Lass es mal austauschen und das war relativ schnell.

00:00:42: eine Connection da, würde ich sagen.

00:00:45: Ich bin aus dem Büro raus, bin über den Bryan-Park gelaufen.

00:00:48: Michael Koss ist Headquarters am Bryan Park und das Hotel, in dem ich wohnte auf der anderen Seite des Bryan Parks, bin rübergelaufen, habe mich eine Lobby gesetzt, dachte mir, okay, warte mal ganz kurz!

00:00:56: Was war das eigentlich für ein Termin?

00:00:58: Was hab' ich denn noch einmal

00:00:59: gesagt?!

00:01:00: Das war für mich total surreal, weil ich erst im Nachhinein festgestellt habe was ich ja gerade tue, warum ich hier bin und dass ich eventuell sogar Chancen habe – das war mir nicht bewusst.

00:01:17: Olli mein lieber, schönen guten Nacht.

00:01:19: Äh, aus New York.

00:01:20: Wie spät ist es in Portugal?

00:01:23: Lass mich kurz gucken.

00:01:24: Kurz nach zwölf ... Aja ja, wir müssen ein schnelles Intro heute aufnehmen!

00:01:30: Hey ich kann dir ungefähr acht Stunden lange erzählen was in New York alles los ist.

00:01:35: Wir sind hier.

00:01:36: also ich mein seit dem letzten Intro weißt du hier?

00:01:39: Wir haben auf der Straße getanzt als die Nix-Champion wurden.

00:01:43: Das war zum ersten Mal seit dreiundfünfzig Jahren.

00:01:46: dann direkt nach der Parade von den Nicks sind die deutschen Fans hier eingefallen in der Stadt.

00:01:53: Und der World Cup ist in alle Communities in New York eingefallt, also die Senegalese, sie zu feiern, die Ecuadorianer jetzt leider auch die Pagoyaner... Die Engländer, die Norweger sind am Times Square und rudern.

00:02:08: Es ist insane!

00:02:09: Dann haben wir natürlich, das kommt ihr ja sich auch bekannt vor, die Hitzewellen, die sich immer so anfangen Das Sommers-Ankündigen, die Schule ... Man sieht dir das übrigens.

00:02:17: Wir sehen uns ja hier live, also ... Ja danke!

00:02:21: Per Video man sieht es ein bisschen an und du siehst etwas ... Sieht sich ein bisschen verbrannt aus?

00:02:25: Etwas gehetzt, sagen wir mal sowieso so leichte Schweißperlen, die da noch von der Stirn runter draufhören.

00:02:32: Das passt bei den Zustand ganz gut zusammen.

00:02:34: Wir werden hier seit Wochen nur gehetzt.

00:02:37: Also wirklich... Es ist so intensiv dass ich manchmal nicht mehr genau weiß welcher Tag ist welche Uhrzeit, wie viel Gratis hat und wer gerade schon wieder durchdreht auf der Straße, im Fernsehen.

00:02:51: Also ich hab selten so einen intensiven Sommer hier erlebt – das ist natürlich auch ein Sommer der positiven Gefühle, auch wenn Deutschland jetzt nicht mehr in der WM ist.

00:02:59: Ich habe noch nie in vierzehn Jahren New York sowas erlebt, wie der Ausbruch von Freude und positive Energie als diese Basketball-Mannschaft hier, diese Stadt in so einem Art Kollektivtaume gerissen hat.

00:03:12: Selbst in unserer sehr, sehr sozusagen

00:03:16: schon

00:03:16: distinguierten Familien ältere Leute, Neighborhood sind die Leute völlig ausgerastet stundenlang getanzt.

00:03:23: In Mitternacht waren wir noch mit den Kids draußen und es war Mayhem!

00:03:27: Und ich habe mich so gefreut, weißt du weil seit wir hierher gezogen sind?

00:03:31: Es gab nicht so viele gute Nachrichten wie du weißt wenn man Amerikaner ist, wenn man Deutschlands Amerika ist oder New Yorker ist.

00:03:38: Es gab echt viel... also Und das war zum ersten Mal seit langer Zeit vielleicht noch vergleichbar mit dem Bürgermeister oder als beiden gewählt wurde, da sind auch Leute in die Straßenkonzerte gemacht und so.

00:03:52: Aber es war halt jetzt nichts politisches, sondern es war was, worauf sich alle einigen können... ...und die positive Energie zu spüren in der Stadt hat wahnsinnig gut getan!

00:04:01: Auch wenn ich ein bisschen gehetzt bin.

00:04:03: wir sind auf einer kleinen Wolke, die New Yorker immer noch, auf einem kleinen High, auf einen kleinen blauen, blau-orangen High Und wir sind aber heute nicht hier, um den WM oder Nix-Podcast anzukündigen.

00:04:17: Sondern was ich eigentlich sehr cool finde ... Wir biegen komplett ab in die Welt der Mode.

00:04:22: und eine Sache, die mich ja seit Jahren nervt... Ich weiß eigentlich nie wo ich als Mann hier Mode kaufen kann in der Stadt weil eigentlich ist alles zu teuer!

00:04:30: Unser Gast heute Marcel Ostwald, der eine irre Karriere gemacht hat im Modebusiness ... Der hat mir geholfen erst mal.

00:04:39: Mich irgendwie ein bisschen besser zu verstehen als Mann, der in New York auf der Straße sich irgendwie anziehen muss.

00:04:46: Einkaufen gehen muss.

00:04:47: Klamotten sucht.

00:04:48: Hat mir total Spaß gemacht und ich hab es alleine gemacht ausnahmsweise bei uns im Wohnzimmer.

00:04:53: Du hast das gehören müssen, Olli?

00:04:56: Wie war's für dich?

00:04:57: Er hatte ja auch ein bisschen gejudged.

00:05:02: Da saß ja High-Fashion neben Low-Fession.

00:05:04: Nein ... Es war ein bisschen wie bei Ja!

00:05:10: Genau, absolut richtig.

00:05:11: Es war ein bisschen wie bei Hartmut Esslinger, den wir in Mikro geschickt haben und dann hat er gesagt ... Hartmut, wie findest du das Mikro?

00:05:17: Und er hat gesagt, es ist furchtbar, was sie mir da geschickt hat!

00:05:20: Das ist allerunterste Kategorie.

00:05:22: So war das auch für mich... Also ich sah halt diesen sehr gut aussehenden super angezogenen Menschen gegenüber in meinem irgendwie random Upper-West Side Dad Outfit.

00:05:33: Und hab mich ein bisschen klein gefühlt.

00:05:35: Aber er war sehr nett, er hat zu mir gesagt, weißt du In New York judget man die Leute nicht nach dem Aussehen.

00:05:41: Du weißt nie, wer sich hinter den Shorts oder diesen Maßanzug versteckt.

00:05:45: und das fand ich super.

00:05:46: Genau ein wahnsinnig eloquenter Felix Zettner der auf einen wahnsinnigen gut aussehenden Fashion-Experten, Fashion Executive, Global Fashion Executive trifft.

00:05:57: Marcel Ostwald Ich hab die anderthalb Stunden, die ihr jetzt zusammengesprochen habt überm Wote durfte ich schneiden, durfte dich editieren... Ich hoffe du hast es auch ein bisschen gekürzt!

00:06:07: Ich hab ein bisschen was gekürzt, aber ihr kam von Höchstchen auf Stöckchen.

00:06:12: Und es war wirklich ... Es war wirklich sehr, sehr amüsant.

00:06:17: Man hat sehr viel dabei gelernt vor allem seine wilden Reisen auch später mit Michael Kors.

00:06:24: Da können sich die Zuschauer sehr drauf freuen.

00:06:26: Übrigens, liebe Zuschauer, ihr könnt uns ... Die Zuschauer?

00:06:30: Ja oder zuhörer, Entschuldigung!

00:06:32: Du bist so, du hast zuviel Wärme geguckt.

00:06:35: Ihr könnt uns ja auch abonnieren.

00:06:37: Ihr könnt uns übrigens auch eine Bewertung da lassen oder uns auch mal empfehlen, oder rezensieren auf Apple Podcasts, auf Spotify.

00:06:46: Das wäre ganz gut weil wenn ihr uns abonniert dann kriegt ihr jedes Mal die Folge direkt quasi angezeigt Wenn was Neues rauskommt.

00:06:53: und Nämlich Felix ist fleißig gerade er nimmt alle zwei Tage gerade irgendein neuen podcast auf.

00:07:00: Weil wegen der WM.

00:07:01: ja super viele deutsche auch Gerade in New York sind Ja, aber hey.

00:07:08: Nicht zu viel versprechen.

00:07:09: Ich hab mir auch an echt vielen Leuten die ... wie soll ich sagen?

00:07:14: Die Zähne ausgebissen um irgendwie ein Podcast aufzunehmen.

00:07:18: Sie hat in vielen Orten einfach nicht funktioniert weil Stress, DFB... Aber das German House of Soccer, kurzer Shoutout hier, die Deutschen haben was gemacht in der Stadt, haben einen Ort geschaffen für Fans zusammenzukommen und sich zu feiern war eine coole Sache Und ich hoffe, dass es das bei zukünftigen WMs auch gibt.

00:07:37: Aber mit den WM-Podcasts... Uiuiuiui!

00:07:41: Also so ein Thomas Müller abzugreifen oder so einen Jürgen Klinsmann wenn gerade WM ist... Mhhm.

00:07:46: Aber lasst euch überraschen.

00:07:48: Mal gucken was in der nächsten Woche passiert.

00:07:50: Jetzt erstmal und ich freue mich wirklich andere Ausfahrt.

00:07:54: Es geht jetzt nicht darum Fußball zu überanalysieren Es geht nicht darum Basketball Champions zu feiern.

00:08:00: Es geht einfach mal um gute Das Aussehen, um Mode und um Big Business.

00:08:06: Hier ist Marcel Ostwald für euch der Mann von Svenja Ostwald die auch schon bei unserem Podcast war eine Premiere.

00:08:13: viel Spaß!

00:08:21: Herzlich willkommen bei Wunderbar Together.

00:08:23: Marcel Ostfalt grüß dich.

00:08:25: Vielen Dank für die Einladung.

00:08:26: Schön dass du hier bist bei uns im Wohnzimmer an einem New Yorker Sommertag Und Marcel auf deinem Lebenslauf den wir heute ein bisschen kennengelernt.

00:08:37: da stehen Calvin Klein, Jill Sander, Hugo Boss, Tommy Hilfiger und Michael Kors.

00:08:43: Ich meine Wahnsinn!

00:08:45: Deswegen fange ich ganz Basic an... Was hast du heute an?

00:08:50: Denn die Menschen, die uns zuhören können dich ja nicht sehen.

00:08:52: Also erzähl mir.

00:08:54: Alles toll was du aufgezählt hast.

00:08:55: am Ende stellst du fest dass ich sehr basic bin.

00:08:58: Ich trage heute ein Hemd von J-Crew, eine Hosegabe von James Pears und Converse Sneaker.

00:09:04: Also relativ basic.

00:09:05: Sommerhemd?

00:09:06: Weißes Hemd genau!

00:09:07: Muss ich zu sagen es ist relativ heiß da lernst du dich in New York anders anzuziehen.

00:09:13: Wie findest du mein Outfit so... also ich hab so einen... was ist das eigentlich?

00:09:18: ...ein Sweats?

00:09:19: Ne wie nennt man das denn überhaupt?

00:09:20: Ich würde sagen das ist ein Crewneck

00:09:23: sweatshirt.

00:09:24: A attached pocket

00:09:25: Attached Pocket, kleine Brusttasche.

00:09:28: Dann habe ich so eine undefinierbare... Also jetzt haben mich Leute angesprochen weil ich oft so blau orange nix.

00:09:35: Aber es ist ne braun orange Hose würde ich sagen.

00:09:37: die ist glaube ich von Scotch & Soda die glaube ich in der Stadt gar nicht mehr präsent sind.

00:09:42: und dann hab' ich Falkesocken an.

00:09:43: das hat auch einen ganz speziellen Grund.

00:09:45: Ich hab gerade den Mark Schulterkänglern Der Falke hier in den USA groß macht und er hat mir die Socken geschenkt Und jetzt trage ich die und finde die natürlich super.

00:09:52: Klar, Gespräch-Werbung aber...

00:09:54: Ich bezahle

00:09:55: es bisher zumindest!

00:09:56: Wie findest du mein Outfit so?

00:09:58: Das Lustige ist, die Person, die gerade genannt hast habe ich vor drei Wochen beim Dinner kennengelernt.

00:10:03: Siehst

00:10:03: Du?!

00:10:04: So ist das in New York mit den Deutschen.

00:10:06: Ganz genau.

00:10:07: Aber

00:10:08: ich wollte dich jetzt natürlich bitten mal deinen Out und meinen Outfit zu vergleichen vielleicht auch ein bisschen zu verurteilen.

00:10:14: Weil Männermode ist ein Taftopik.

00:10:17: Ist das, was ich aber in New York gelernt habe, beurteile nie nach dem Äußeren.

00:10:22: Hast du in New york gelernt?

00:10:23: Das würde ich sagen, hab' ich sehr extremen in New York gelernt!

00:10:27: Du weißt nie wie du neben dir sitzen hast.

00:10:29: Der sitzt im Lululemon-T-Shirt oder in der Shorter und denkst ja okay gut ein bisschen sporty bis hier ein bisschen da.

00:10:36: dann läuft dieses Mädel vorbei in ihre Gucci Handtasche MS-Gürtel aufgepräzelt etc.. ...wohn am Ende bei Mutter zu Hause und er macht aber ein Start-up-Unternehmen in Silicon Valley.

00:10:46: So, deshalb bin ich relativ durch Amerika, muss ich sagen, habe ich mir einen Blickwinkel verändert... auf das wie Menschen nach Aussehen aussehen gerade im Bezug auf Kleidung.

00:10:55: Wow!

00:10:57: Ist in Deutschland heißt es, sagst du ja damit auch dir anders beigebracht worden?

00:11:02: Ich glaube, die Antwort ist Ja.

00:11:06: Man muss auch so sehen natürlich, wie wächst man auf mit welchen Werten wächst mal auf was bedeutet Marke?

00:11:11: auch vielleicht durch seine Ausbildung.

00:11:16: Und oft hat Deutschland markt in sehr hohen Stellenanteilen, Menschen geben auch sehr viel Geld aus für eine Marke – was Gutes für die Marke?

00:11:24: In Amerika wiederum und das ist mein Spiegel wiederum, Menschen hier geben tenenziell weniger aus.

00:11:30: Wenn es Menschen ausgeben und sie haben viel, dann geben sie sehr viel aus.

00:11:33: Aber Tenenzell geben die Menschen auch.

00:11:35: das, was ich hier gelernt habe durch meinen Job, durch Market Research, durch das Business ist das, sag ich mal, das Bruttoeinkommen in Amerika.

00:11:43: dann sind er niedriger und dadurch sind die Kosten, die die Menschen haben relativ hoch.

00:11:49: Aber das was sie ausgeben geben sie meistens eher für Erlebnisse oder Reisen aus aber weniger für das was Sie, sage ich mal Konsumgüter nenn ich mal Kleidung.

00:11:57: Du bist ja auch nicht der erste Ostwald bei Wunderbar Together.

00:12:00: Deine Partnerin, deine Frau Svenja war bei uns großartig, hat Spaß gemacht.

00:12:05: sie hat mich eingeladen zu euch nach Hause im Lower Manhattan und sie ist ja jemand der sich in der Pandemie neu erfunden hat die jetzt mit Food mit Beratung auch richtigen Ernährungen Menschen hilft in der deutschsprachigen Welt aber rund um die Welten damit großen Erfolg hat und ich freue mich riesig glaube das.

00:12:23: Ich glaub das ist das erste Mal, dass wir sozusagen ... Dass er und sie getrennt als Käste auftauchen.

00:12:29: Weil mir damals jemand gesagt hat, wenn ihr auszweilt beim Podcast, bitte lade auch ihren Mann ein!

00:12:33: Und ich sag

00:12:34: ja was wär's

00:12:35: da?

00:12:36: Und hier bist du.

00:12:36: also vielen Dank.

00:12:37: und natürlich frage mich jetzt, hat Svenja irgendeine ... Also wenn ihr morgens aufsteht, hat sie einen Say darüber, was du anziehst?

00:12:44: Das ist sehr bei vielen... Paar gibt es ja eine Unterhaltung dazu oder?

00:12:48: Ich muss dazu sagen, wir beide kommen aus dem Mode.

00:12:51: Wir haben uns beide bei Hugo Boss kennengelernt und deshalb haben natürlich wir beides in der Perspektive auf Fashion.

00:12:59: Um mal auf deine Frage zurückzukommen ich glaube mein stärkstes Urteil oder Kritik bekomme für meinen Kindern.

00:13:05: Ich habe meine große Tochter die jetzt zehn wird, vor kurzem in der Schule abgeholt und hatte vorher ich glaube einen Termin oder ein Lunch oder sowas.

00:13:13: Und hat eine weiße Hose, eine weißen Jeans an und irgendwas anderes und tauch in der Schule auf.

00:13:18: meine Tochter guckt mir und sagt so Daddy ist das dann ernst?

00:13:21: Eine weiße Rose!

00:13:22: Da war ich so, Moment mal.

00:13:25: Du vergisst wer ich bin?

00:13:26: Also ich bin dein Vater und zum anderen Arbeit in der Mode ist die so ... Ja aber du kannst keine weiße Jeans anziehen!

00:13:32: Und das wurde mir erst wieder bewusst... Ich weiß gar nicht wie oft ich in meinem Leben eine weiße jeans getragen habe.

00:13:36: Und plötzlich steht ein eigenes Kind vor dir mit fast zehn und beurteile dich nach einer weißen Jeans.

00:13:42: Und da muss ich sagen, da hab' ich im Moment nachgedacht.

00:13:44: Da dachte ich mir so okay verkleide ich mich gerade, bin ich es eigentlich noch oder hatte ich einfach gerade Lust dazu?

00:13:52: Aber Svenja, um auf deine Frage zurückzukommen.

00:13:54: Gibt natürlich auch gerne mal wie man in Amerika sagt ein Side-Eye zu sagen so ach ist heute wieder die Schwarzphase, ach ist jetzt wieder die Ich-Trag-Farbe Phase.

00:14:03: also die Reflexion kommt aus der Familie permanent heraus.

00:14:06: aber das sind wir gehen mit Humor mit den Themen um und lachen auch gegenseitig über Themen.

00:14:11: Also das sind einfach wir.

00:14:12: Cool ja ich lasse unsere älteste Emma ist jetzt elf auch gerne aussuchen für mich inzwischen.

00:14:18: Die hat die hat das Auge ich nicht und ich hab mich natürlich auch immer wenn ich auf die Straße gehe.

00:14:25: Männermodel, ich habe so ein komisches Verhältnis dazu weil ich sehe jetzt zum Beispiel im Sommer ganz viele Menschen und heute bin ich einer davon mit du auch glaube ja mit kurzen Hosen so.

00:14:36: Und immer wenn man mit kurzem Hosensee frage ich mich ist es eigentlich wirklich eine gute Idee?

00:14:41: also muss man eigentlich wirklich beharte Knie und Warten der Menschheit mitteilen oder sollten eigentlich Männer grundsätzlich nie kurze Hosen tragen.

00:14:52: Die Frage, die ich dir stellen würde wäre aber was sollten Männer deiner Meinung nach generell aufhören zu tragen?

00:14:59: insgesamt?

00:15:00: Wo siehst du die größten Lacks?

00:15:02: Ich

00:15:03: glaube ich teile deine Gedanken, aber diese habe ich abgelegt muss ihr zusagen.

00:15:09: Ich glaube was bei mir passiert ist durch meine Karriere und es gibt zwei Menschen, die ähnlich sowas gesagt haben wie du das bei Karl Lagerfeldt und Tom Ford so.

00:15:17: Der eine sagte so, trage nie deine Flip-Flops oder offene Schuhe in einer Stadt.

00:15:24: Alles schmutzig

00:15:25: etc.,

00:15:26: vermeidet das.

00:15:26: Das macht keiner und hat keinen Stil.

00:15:28: Und der andere sagte, trag in der Tat keine Shorts.

00:15:31: Oder Trainingsanzüge.

00:15:32: Wenn du erst trägst, hast du dein Leben aufgegeben?

00:15:34: Das kann

00:15:34: auch für jeden einen Lager fällt.

00:15:37: Wer ein Trainingsanzug trägt, hat sich quasi aufgegeben.

00:15:39: Genau!

00:15:40: Aber ich muss dazusagen... Ich glaube wir leben heute im Zeitalter wo Menschen gelernt haben Du darfst du selber sein.

00:15:49: So, wer oder warum soll jemand was vorschreiben?

00:15:53: Klar hat jemand schöne Beine macht das mehr Sinn als vielleicht nicht schöneren Beine.

00:15:58: aber ich bin de facto auch der Meinung tragt das woher du dich wohlfühlst und dass wer du bist so Ich habe ehrlich gesagt mehr Respekt heute vor Menschen die sich so geben nach außen hin auch von Mainz beispielsweise unauthentisch sind.

00:16:12: Als jemand der sagt von Kopf bis Fuß in Marke angezogen, toll angezogen.

00:16:17: Style kannst du kaufen?

00:16:19: Style kannst aber nicht kaufen!

00:16:21: So und das ist schon ein Unterschied.

00:16:23: ich finde jemand der eine kurze Hose trägt und T-Shirt trägt die richtige Brille trägt, riechen Schuhe trägt kann wesentlich cooler aussehen oder authentischer aussehen als einer der vielleicht einen Breoneanzug trägt Aber am Ende ganz schlechtes Benehmen hat.

00:16:37: Und da den Rest überlasse ich dir oder deinen Zuhörern, was man darüber denkt.

00:16:41: Aber das ist ziele auch geformt und geprägt durch meine Karriere muss ich hier zu sagen Ich war ganz am Anfang meiner Karrieren, war ich Design Assistant bei Wolfgang Jupp beispielsweise falls du es noch jemanden kennt Bei Chil Sander, da war sie selbst noch bei der Marke dabei umheldet viel solchen Persönlichkeiten gearbeitet hast Gerade jetzt hier in New York mit Michael Kors, also Michael selbst habe ich jetzt elf Jahre lang gearbeitet.

00:17:04: Da sind es Leute die haben natürlich in der Mode was erreicht.

00:17:07: Die haben auch einen Diktat zum Teil vorgegeben.

00:17:10: Ich kann dir aber auch sagen egal mit wen von den drei du gearbeitet hast und Wolfgang Lebt noch, Jill lebt auch noch, Michael ist noch im Business davon abgesehen jeden Tag dann haben wir auch die ihre Meinung geändert.

00:17:22: Dann ändern die auch plötzlich, wenn sie merken oh da gibt es eine Mitu Bewegung.

00:17:26: Da gibt's plötzlich.

00:17:27: Marken richten heute nicht nur ihre Werbung, ihre, ihre Business Strategie, nur noch nach einem Business Konzept aus sondern sie richten sich danach aus wer ist der Kunde?

00:17:36: Ist mein kund in die Community oder ein Einzelkunde?

00:17:39: So das heißt du musst dich de facto heute anders aufstellen und du musst de facto mit dem Zeitgeist gehen um zu sagen wie und wo kann ich erfolgreich sein und was muss ich dafür tun.

00:17:49: und ich glaube authentisch sein ist heute einer der größten Geschenke die man persönlich aber auch zu Marke haben kann und sollte.

00:17:58: Achtung, kurze Werbeunterbrechungen!

00:18:00: Life is full of opportunities.

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00:18:56: Aber was wollen Männer denn eigentlich von Mode?

00:19:00: Was hast du darüber gelernt?

00:19:01: Ich würde sagen, die wollen am Ende immer ein gutes Value haben.

00:19:05: So ich glaube Loyalität ist ein Punkt.

00:19:08: Wenn Du auf Männermode spezifisch eingehst... Das einfachste, wie du am schnellsten mit Männern ein Business machen kannst ist in dem, dass du die direkt ansprichst.

00:19:17: Also ist es das Auto?

00:19:19: Ist es das Motorrad?

00:19:20: Ist der Lifestyle?

00:19:21: Oft ist es eigentlich Lifestyle.

00:19:22: also achtens und wenn du tiefe in die Materie reingehst... Ein Mann ist relativ, sag ich mal Gewohnheitskäufer!

00:19:28: So, das heißt findet der Mann die Hose, die er am liebsten trägt, in der immer gut aussieht, die schönsten Beine hat vielleicht den besten Hintern hat und kriegt auch noch Bestätigung von der Menschen um sich herum.

00:19:40: Glaubt mir,

00:19:40: er wird immer wieder diese Rose kaufen von dieser Marke.

00:19:43: Das heißt die Loyalität beim Mann findet oft in meiner Erfahrung nach über die Marke eins aber auch zwei über den Fit statt.

00:19:52: Wenn du das erreicht hast dann kommt der Mann immer wieder zur Marke zurück und bleibt der Marke treu!

00:19:56: Herausforderung ist aber, der Kunde wird älter.

00:19:59: Die Marke muss mitgehen.

00:20:00: Der Intern

00:20:01: verändert sich?

00:20:02: Ja,

00:20:03: verhindert sich und in alle Richtungen und Umständen.

00:20:07: Aber die Faktor ist es eine Aufgabe heute einer Marke einfach mit dem Zeitgeist mitzugehen den Kunden abzuholen.

00:20:12: Aber auch dementsprechend zu gucken.

00:20:14: wie können wir den Kunden noch größer bespielen?

00:20:16: weil der einfachste Kunde ist am Ende meines Erachtens der Männerkunde.

00:20:21: Weil er loyal ist Frauenkunder beispielsweise springt findet eine Marke heute cool, morgen andere Marke cool.

00:20:28: Geht schneller geht besser.

00:20:30: Bestes Beispiel zeige ich dir oder hoffentlich keine Schleichwerbung ist Lululemon beispielsweise.

00:20:34: die haben jetzt relativ schnell leider unglaublich viele Kunden und meistens Frauen verloren.

00:20:40: Dadurch, dass eine Marke wie Arlo mit ins Spiel kam oder ein anderes, sag ich mal gerade amerikanische Marken die sind viel stärker in das Community Gedanken reingegangen haben viel schneller sage ich meine coole Basis aufgebaut.

00:20:52: und gerade hier New York habe ich das sehr oft gehört letzte Woche, dass die Jüngeren... Ich sage jetzt mal alter will ich mich nicht festlegen Aber sagen, ja okay.

00:21:01: Arlo ist die Marke für mich als Tochter und Lululemmen isst die Marcke für die Mutter, die ist nicht mehr cool.

00:21:07: Nicht meine Erfindung, ich wiederhole das nur was ich gehört habe zeigt mir aber dass eine Marke scheinbar ihre DNA irgendwo verloren hat geschweige den Kunden verloren

00:21:16: hat.

00:21:17: Wow!

00:21:18: Und wie schnell das geht?

00:21:20: Wo kauft man, wo kaufst du ... Mann mit zwei N eigentlich am besten eine New York.

00:21:26: Also wo sind Läden, wo du sagst auch wenn Menschen jetzt die zuhören, die mal zur Besucht hierher kommen oder gerade hergezogen sind?

00:21:33: Wo würdest du dich hinschicken?

00:21:35: Das finde ich ein interessanten Punkt weil es ist speziell deutsche Freunde fragen sehr oft und ich will nach New York zum Shoppen gehen, kannst du mir was empfehlen?

00:21:43: Und ich sage ganz ehrlich in New York find' ich ex mittlerweile relativ langweilig zum Shopmen.

00:21:47: Legt aber an der Globalisierung muss ich ja zusagen.

00:21:50: Du bekommst... Zeigt mir einen Store hier!

00:21:53: in Bezug auf Mode, Männer-Mode denes woanders nicht gibt.

00:21:57: Es gibt jetzt zwei drei Richtung Brooklyn Air da gibts gerade ein zwei die sich grade wieder herauskristallisieren weil es besonderes Assortment also besondere Auswahl anbieten aber auch gezielt von Social Media wegbleiben.

00:22:11: das ist ja eine Strategie

00:22:13: so.

00:22:14: dadurch haben sie sich ein Stück weit Namen gemacht weil sie antizyklisch funktionieren und dass auch wollen bedeutet aber eine Konsequenz auch dass der kunde in den Laden kommen muss.

00:22:23: So, heißt eine Konsequenz.

00:22:24: Wie erreichst du den Kunden, dass ein Laden kommt und seinen Laden weiß?

00:22:28: Also das ist ne andere Herausforderung.

00:22:29: aber das geht soweit ich das mitbekommen habe Mundpropagandter und eher das Netzwerk... Wie früher!

00:22:34: Wie

00:22:35: früher?!

00:22:36: Deshalb Retail ist für mich nicht tot.

00:22:37: im Gegenteil du musst es neu erfinden Und es gibt Marken gerade die das tun.

00:22:42: Die Marken, die ich toll hier finde muss sich nachschauen selber in der Tag Es gibt zwei grade...

00:22:47: Körfrecht sind ja schonotes.

00:22:48: Das ist ja fast wie so einen Geheimtipp Weil das ist ja gar nicht so leicht zu finden.

00:22:53: Es ist ja nicht so, dass du dir auf deiner Insta-Time dann plötzlich hast sondern wenn du sagst die sind gar nicht auf Social unterwegs?

00:22:58: Absolut!

00:22:59: Muss

00:22:59: du wissen?

00:23:00: Ja musst du wissen.

00:23:01: Auf der anderen Seite ist natürlich die Frage wie speziell kaufen die einen, dass sie hervorstechen oder sich hervorheben.

00:23:07: Die

00:23:07: haben ja auch nur das zur Verfügung was alle anderen auch...

00:23:11: Ich finde am Ende geht es natürlich darauf hin.

00:23:13: auch kennst du deinen Kunden.

00:23:17: Wir haben einen sehr engen und guten Freund in Stuttgart, der einen sehr bekannten Store in Stutgart auch hat.

00:23:23: Und er kennt seine Kunden!

00:23:24: Der weiß genau was der Kunde will.

00:23:26: Das ist irre wenn ich Uwe heiße mit ihm spreche oder wie ihr da sind... Der Laden läuft natürlich zu hohen Höhen und Tiefen davon abgesehen.

00:23:36: aber wenn du siehst, der kauft, der geht immer nach Paris nach Mainland.

00:23:39: Er kauft genau gezielt ein weil er weiß wer seine Kunden sind.

00:23:43: Ein bisschen angefangen zu E-Com, ein bisschen online Business zu machen oder halt Website.

00:23:48: Ich glaube aber dass er ganz genau weiß was der Kunde ist.

00:23:51: ich glaub das weiß ich eigentlich.

00:23:54: sobald der und der kunde sein Laden betritt weißt du sofort was steht ihm oder ihr und was muss sich der Person zeigen?

00:24:02: Und das ist glaube ich eine Stärke die heute Du haben musst im Fashion-Bereich, dass du einfach deinen Kunden kennen musst.

00:24:08: Und du kannst nicht mehr über die Gießkanne gehen und zu sagen... Das ist alles toll!

00:24:12: Und wir erreichen jeden, wollen den erreichen dann verlierst du.

00:24:14: Weil was dann passiert?

00:24:15: Du musst alle abdecken, du musst alle Farben haben, alle Größen haben und du musst im Prinzip alle Happy machen.

00:24:22: Sobald du das versuchst verlierst.

00:24:25: Ein ganz kurzer Hinweis von mir Wir sind mit Wunderbar Together jetzt auch auf Radio.de verfügbar.

00:24:32: Radio.De ist eine kleine feine App um Podcast zu hören, Radiosender zu hören.

00:24:38: Ja wir nutzen das selbst auch Felix, Katalina und ich und wir würden uns natürlich freuen wenn ihr mal rein hört und unseren Podcast weiter empfiehlt.

00:24:44: und ja viel Spaß damit!

00:24:47: Radio.de.

00:24:49: Ich kenne auch so ein Laden in Nürnberg, wo ich auch selber gerne hingehe.

00:24:52: Aber dann natürlich kostet auch dann dementsprechend mehr, ne?

00:24:56: Weil die Produkte sind auch hochwertig oder... Ja,

00:24:57: bestimmt!

00:24:58: Die haben eine Story.

00:24:59: da gibt's ja eine Manfaktur dahinter.

00:25:00: Das heißt sie müssen auch mir verlangen als jetzt jemand der auf Masse fertig ist.

00:25:04: Das heisst du bist dann auch im anderen Preissegment unterwegs.

00:25:07: In diesem sehr persönlichen Boutique ...ich komm rein und krieg sofort einen Espresso-Ring.

00:25:12: gestellten das dann zieh' ich ne Hose an

00:25:15: Wahrscheinlich noch ein Cremor oder ein Prosecutor zu zum Espresso.

00:25:18: Genau, das ist richtig.

00:25:19: Issenstuttgart auch so?

00:25:20: Richtig!

00:25:21: Aber am Ende geht es auf den Kunden zurück und der Kunde kommt dir dahin weil er sagt okay ich möchte preis X ausgeben.

00:25:27: aber ganz ehrlich du hast mich vorhin gefragt wo ich einkaufe... Ich bin mittlerweile relativ basic weil ich weiß natürlich was dahinter steht.

00:25:34: Ich weiß wie die Wertschöpfungskette aussieht.

00:25:36: Was meinst du damit?

00:25:37: Du gehst in einen Store und siehst ein T-Shirt kostet zwei Hundert Dollar Euro.

00:25:42: wie auch immer dann ist das ein Kottenmaterial, also der Baumwolle.

00:25:48: Wo die Baumwollen herkommt bedient sich quasi, sage ich mal ganz banal alle aus der gleichen Quelle heraus.

00:25:54: Nämlich?

00:25:54: Wie es dann veredelt wird... Also wo das her kommt von einer Baumanplantage, wo die Gewinnung herkommt wie das dann veredelt wird, wie das zu dem Produkt gemacht wird was es dann ist.

00:26:05: Das ist nochmal eine andere Schritt.

00:26:06: da kostet hier ein bisschen mehr Geld ja aber ich glaube am Ende zahlt der Kunde heute sehr viel Marke mehr ... als er sein Produkt bezahlt.

00:26:15: Und da, glaube ich... Da müssen sich viele Marken vielweil mal anziehen,... ...viel authentischer glaubwürdiger sein!

00:26:21: Der Kunde darf man heute auch nicht unterstätzen.

00:26:23: Die Erfahrungen habe ich selbst auch oft gemacht... ...für diverse Marken die ich gearbeitet habe... ...kam auf Reklamation von Kunden zurück.

00:26:30: Gerade in den letzten vielleicht fünfzehn Jahren... ...die gesagt haben sie im Moment mal über AI... ...über das breitere Internet.

00:26:39: konnte ich nachgucken, wo ihr eure Sachen macht.

00:26:41: Ich habe sogar die Factory gefunden, wo er das produziert und hab sogar noch tiefer recherchiert.

00:26:46: zeigt mir der Kunde will A das wissen B bekommt es heraus.

00:26:50: dass heißt sowas wie Transparenz musst du heute eigentlich gewährleisten.

00:26:54: so und das ist de facto heute finde ich ein Mehrwert.

00:26:57: den musste vielleicht auch bezahlen.

00:26:59: aber ganz ehrlich ist es gut in investment weil wenn du dadurch Glaubwürdigkeit schaffst Wenn du da durch seine Loyalität im Kunden überschaft glaube ich ja.

00:27:07: Jetzt wissen wir aber noch nicht,

00:27:08: ich habe natürlich jetzt alle Einzelheiten und Details abgehakt.

00:27:12: Die gehören vielleicht noch dazu oder?

00:27:14: Super interessant!

00:27:14: Du hast dabei noch nicht verhalten wo du einkaufen gehst.

00:27:18: Ich bin glaube ich einer der breitesten Männermodekunden die man finden kann.

00:27:23: Ich gehe unglaublich gerne zu Uniqlo.

00:27:25: Ich geh unglaublich gern zu Mutchi.

00:27:28: Weiß nicht ob das jeder vielleicht kennt.

00:27:30: Aber für mich haben die besten Basics ein gutes Preisleistungsangebot.

00:27:33: Ich bin aber auch sehr basic, was Farben angeht.

00:27:36: Deshalb ich brauche keine Regenbogen an Farben.

00:27:38: Brauch' ich ihn will ich auch gar nicht.

00:27:39: Sind beides asiatische Brands oder?

00:27:42: Ja, japanische Brandz.

00:27:43: Japanische

00:27:44: brands, genau!

00:27:45: So, Uniqlo ist ein Riesenkonzern mittlerweile.

00:27:47: Mucci... Was gab's die zu einem Konzerngehörn, aber zumindest sind diese sehr, sehr groß.

00:27:52: Das heißt es ist auch schlicht, ne?

00:27:55: Super schlicht.

00:27:55: Genau, super schlicht und Wie gesagt, das Preis-Lastungsheld-Verhältnis stimmt für mich.

00:28:00: Das ist was ehrlich gesagt früher mal ganz am Anfang vielleicht H&M auch Zara war.

00:28:04: Die fingen auch mehr oder weniger mit Basics an und haben sich dann relativ schnell entwickelt Richtung Fashion Und haben natürlich mehr oder wenige die hohen Druck bekommen.

00:28:13: Natürlich musst du wieder wachsen, ein schnelleres Wachstum.

00:28:16: Dann musst du dich breiter aufstellen.

00:28:18: Da kannst du nicht mehr nur Basics verkaufen Dann musst Du andere Elemente in der Fashion mit anbieten um erfolgreich zu bleiben ... bedeutet aber die Konsequenz, ich persönlich gehe zu den Marken gerne hin.

00:28:30: Ich shoppe auch gerne mal, aber da gucke ich schon genau hin was ich kaufe... ... vielleicht mal irgendwas von einem Tom Ford oder von einer anderen Zeima-Marke,... ...aber meistens bin es sehr ganz ehrlich!

00:28:42: So, ich kaule ehrlich gesagt kaum etwas mehr.

00:28:45: in Amerika sagt man Full Price oder zum vollen Preis dementsprechend.

00:28:49: Da habe ich vielleicht ehrlich so ein bisschen Glauben verloren weil ich sage okay Leute, ganz ehrlich warum soll ich Tausende von Dollars Euros ausgeben, wenn ich das im Sale auch bekomme.

00:28:58: Vorausgesetzt dass was ich möchte ist meine Größe noch da!

00:29:01: Wenn nicht ganz ehrlich... Geht die Welt auch nicht unten?

00:29:03: Ist glaube

00:29:03: ich aber auch ein immer größeres Problem oder für Modelläden, dass alle warten bis der Sale losgeht.

00:29:08: Warum soll ich...

00:29:09: Das soll ich vielleicht jetzt als Fashion Executive gar nicht so bekannt geben, aber es ist eine große Herausforderung für Marken weil dieses Fenster wo du sag ich mal einen Produkt zum vollen Preis verkaufen kannst wird immer enger und das Fenster wurde natürlich am Ende Sale anbietet wird immer größer Hat natürlich eine Konsequenz, weil am Ende du hast viel auf Lager liegen.

00:29:29: Das wird zu schnell abverkaufen.

00:29:30: Schaffst es aber nicht zu dieser Vollpreis-Methode?

00:29:33: D.h.,

00:29:33: du hast dann viel auf lager und musstest in deinem Zeitfenster ab verkaufen, das dein größer Wert muss, weil du es gar nicht anders schaffst!

00:29:39: Marcel, du hast jetzt schon mit nach Deutschland genommen... ...und man hört ja bei dir an der Sprache so einen wunderschönen süddeutschen... Ich weiß nicht genau wo ich ihn hintun soll, weil ich...

00:29:48: Wirklich, dass auch ich versucht wegzubringen.

00:29:50: Und des Beispiels weiße... oder der Marcel, das kenne ich alles.

00:29:54: Und jetzt hast du schon Metzingen genannt?

00:29:56: Wo ist es denn jetzt?

00:29:58: Wo kommt der kleine Marcel her?

00:30:00: und vor allem wie ist er zum Modik gekommen?

00:30:03: Spannende Frage!

00:30:04: Ja, das sind sehr gute Fragen auch eine tolle Reise, wie ich persönlich finde.

00:30:07: Also ursprünglich komme ich aus Kitzingen.

00:30:09: Ah okay, da haben wir doch

00:30:11: irgendwie den Unterfragen wenigstens

00:30:12: geahnt.

00:30:13: Ach Gott ja... Ich muss dazusagen, ich mochte den Dialekt persönlich nie dassfrängisch Dennoch immer wieder durch auch dazu.

00:30:21: Es liegt halt auch daran und es ist ja, wir sind ja gerade im WM-Sommer so... Wenn man Lodermadeus als einzigen Botschafter hat seiner eigenen, seines Dialekts der in der Welt bekannt ist das nicht so einfach!

00:30:33: Ja,

00:30:34: das ist mir auch wichtig zu erwähnen.

00:30:36: Ich hatte es am Anfang mit Stuttgart und ich komme gleich auf die Geschichte zurück in Schwabenland unter Dialekt und furchtbar.

00:30:44: Hing aber damit zusammen, dass mein Vater sehr lange schon Hamburg lebt.

00:30:47: Und Hamburg war für mich immer so da will ich hin bei meinen Vaters sein, aber auch hier liebte Hamburg als Kind oder Teenager.

00:30:55: Das war für me so, ich will raus aus den Kitzingen und unbedingt nach Hamburg.

00:31:01: zu kommen, auch mich sprachlich da besser hinzuentwickeln.

00:31:04: Um zu sagen, ja, kids in Würzburg und dann Bamberg und Nürnberg ... Das ist ja schon alles schön aber nicht mein

00:31:12: Herz.

00:31:12: Du wolltest Montenain sein?

00:31:14: Ja genau so!

00:31:15: Ich musste dazu sagen das war eine Zeit, da bin ich gerade noch zur Schule gegangen, kids singen auf Würzburger und er fing diese ganze Zeit an mit Schils Sander um die Wolfgang Joop, dass sie sehr bekannt wurden Erinnert sich vielleicht noch, manche deiner Zuhörer vielleicht auch.

00:31:30: Es gab eine Zeit, da gab es nur kein Internet?

00:31:32: So, das bin ich auch mit groß geworden!

00:31:35: Das heißt du hast quasi dein Wissen damals mehr oder weniger über Zeitungen und Bücher angeeignet.

00:31:39: Und für mich war das größte damals eigentlich schon, dass das ganze Mode-Thema, Modebereich natürlich keine Lagerfeld

00:31:46: etc.,

00:31:46: aber irgendwie gefiel mir diese ganze Idee mit Wolfgang Jupp und Schelzerner echt viel mehr und viel größer Und ich war irgendwann wirklich fanatisch darauf, speziell auch auf Gong-Yob und die Marke und wie er erschien.

00:31:56: Und das ganze, diese Markenaufbau fand ich unglaublich faszinierend!

00:32:00: Dass ich dann irgendwann wirklich – und ich glaube es war so mit siebzehn, achtzehn müsste es gewesen sein, ich bin mit Zivildienst in Hamburg gegangen – dass sich mein Vater besuchte in Hamburg während der Ferien?

00:32:10: Und ich war wirklich in so einem Wolfgang Jupp-Fieber, muss ich wirklich sagen.

00:32:15: Und jeder mich kannte, der war damals schon so ... Okay, ich hab alles getan um so auszusehen, gelang mir nicht von abgesehen.

00:32:20: Ich habe viel dafür getan aber von der Frisur über Sonnenstudio bis anziehen, gelangen wir alles nicht.

00:32:26: Aber okay, ich habs versucht!

00:32:28: Auf jeden Fall mit der Konsequenz.

00:32:29: Das sieht

00:32:30: heute auf jeden Fall besser aus.

00:32:31: Vielen Dank, das komplimente nehme ich gerne an.

00:32:33: Aber ich bin nach Hamburg zu meinem Vater und ... Habt dann zu meinem Vater gesagt, so weißt du was?

00:32:39: Ich gehe heute zur Wolfgang-Jubb und guck mal ob der da ist.

00:32:43: Mein Vater so wie du gehst zur Wolfgang-Jube guckst ob er da ist und ich so ja!

00:32:47: Ich hab dir jetzt Bock drauf und ich gucke mir ob der hier ist und vielleicht kann ich mit ihm reden also aus Kitzingen vielleicht ein bisschen jung naiv gewesen aber das hat mir glaube ich geholfen weil in der Tat bin ich dann in den Havis.

00:32:58: du Ruder Weg zwanzig.

00:33:00: Das war einer wunderschönen Außenarzt an Hamburg eine wunderschöne Altbauwille damals gewesen wurde erst von Peinja ihn verkauft.

00:33:07: Du hast geklingelt?

00:33:10: Ich habe geklingelte.

00:33:12: Was ziehe ich an, haben wir gar nicht so viel Gedanken am Ende gemacht weil am Ende musst du einfach selber sein.

00:33:17: das ist meine Erfahrung mittlerweile.

00:33:19: Bin aber rein bin an diesen kleinen Empfang hin und du gehst dann rein.

00:33:22: weißt ihr war ein wunderschöner Empfang eine wunderschöne Holztrepper nach oben und der Altbauvilla.

00:33:26: Und dann saß da eine sehr empfangsdame Und ich gehe deinen Dresden hin und sie so, ja kann ich fast gehen wir ob dir oder ich sie helfen.

00:33:36: Dann meine ich so Ja!

00:33:37: Ich würde gern Wolfgang sprechen.

00:33:39: So und sagt sie so Moment Wolfgang Sprechen wer bist du denn?

00:33:43: Ich bin der Marcel Ostwald und ich würde gerne mal Wolfgang sprechen.

00:33:47: So und sagt sie so, ja hast du einen Termin?

00:33:50: Kennt ihr euch?

00:33:51: Und ich so nö!

00:33:52: Ich kenne nur aus der Zeitung und aus der Werbung und ich finde das aber toll und würde gerne kennenlernen.

00:33:57: Großartig.

00:33:57: So dann sagt die so Ja, nicht einfach so läuft das ist nicht dass du mehr leidst.

00:34:01: Aber er ist ja nicht da.

00:34:02: Sagt sie außerdem gar nicht da, aber ich kann dich jetzt auch gar nicht zu ihm schicken.

00:34:06: Das können wir leider nicht tun.

00:34:07: Aber du kannst unsere Pressestelle gerne schreiben.

00:34:10: Ich sage die Pressestell will ich nicht mit ihm sprechen.

00:34:12: Okay, dann bin ich schon auf dem Fuß Umgekehrt Richtung Tür, also Ausgang wieder gegangen.

00:34:19: Dann drehe ich mich um und sage zu ihr so... Aber weißt du was?

00:34:23: Erinnere dich an mein Namen!

00:34:24: Ich komme zurück.

00:34:26: So.

00:34:26: Und dann bin

00:34:27: ich... Wie in einem

00:34:27: Film?!

00:34:28: In

00:34:28: der Tat aber es war wirklich so und ich weiß nicht was mich damals geritten hatte muss ich ja zusagen.

00:34:32: In der tat bin ich dann rausgegangen habe das Gebäude verlassen und denke mir so Was hast denn jetzt eigentlich gerade gemacht?

00:34:39: Jetzt bist du hier wirklich als der Marcel aus Franken da rein und wie die kleine Rampensause ungefähr.

00:34:45: Dann dachte ich mir, okay was hast du zu verlieren?

00:34:46: Bin ich mit meinem Vater und er so... Und?

00:34:48: Ich so, nee war nicht da aber ich habe glaube ich einen Eindruck hinterlassen!

00:34:52: Okay fast forward.

00:34:53: Ja.

00:34:54: Ich hab dann bin nach Hamburg gezogen, Zivildienst gemacht.

00:34:56: Dachte, ich hatte eine ganz tolle Zeit als Zivildienst und kann ja irgendwie ein bisschen Pot rauchen, was ich damals gehört habe von allen Ziviledienstleistenden Hab's nicht getan, weil ich es nicht konnte.

00:35:05: Ich war bei einer sozialen Altenpflege und das war eine andere Erfahrung als ich es eigentlich wollte aber Meilenstein in meinem Leben.

00:35:14: Währenddessen hatte ich mich dann entschieden in Hamburg Mode zu studieren.

00:35:18: Es gab damals – oder gibt's auch heute noch glaube ich die Amgattstraße?

00:35:20: Hieß das so?

00:35:21: eine ganz damals privilegiert und ganz toll angesehene Modeschule?

00:35:26: Da habe ich die Aufnahmentest mitgemacht und fand das ganz toll.

00:35:29: Muss dazu sagen, ich hab mir über den ganzen Jahr hinweg angeeignet wie Wolfgang Zeichner zu können.

00:35:33: Also das

00:35:35: war nach wie vor der Fixstern.

00:35:38: Das war für mich das Bestreben, wie Wolfgang Zeichnen zu können.

00:35:41: Er war ein großer Tamara Lempika-Fan, Oscar Schlemmer Fan

00:35:45: etc.,

00:35:46: und hat sich es quasi selbst angeeignet.

00:35:47: Ich dachte mir, was er kann, kann ich auch!

00:35:50: Ich bin nur zur Aufnahmeprüfung, Abendgattstraße.

00:35:54: Mit der Konsequenz ich wurde abgelehnt.

00:35:56: Da habe ich zu einem Professor gesehen wie ich abgelehnte.

00:35:59: Guck mal wie ich toll nicht talentiert bin und ich muss Mode machen.

00:36:03: das geht gar nicht an.

00:36:04: Das sagt er ja nee sie sind nicht mehr formbar.

00:36:07: oder meinst du warte mal das muss ich erst einmal verstehen was meint ich bin ich formbar?

00:36:10: So und dann erklärt ihr mir das nochmal meine es ist nie.

00:36:13: wir wollen wir können Sie nicht oder wie auch immer Wir brauchen Leute die formbar sind.

00:36:17: Dann mache ich okay.

00:36:18: also ganz ehrlich wenn Sie die wollen dann bin ich wirklich falsch hier So, und hab ich entschieden eben Privatschule gegangen.

00:36:24: In Hamburg, AMD damals... Ah, noch nicht so groß, glaub ich wie's heute ist!

00:36:28: Und da hab' ich dann entschieden ... Ich dachte mir, ne, Mode-Design willst du irgendwie nicht?

00:36:32: Irgendwie willst du etwas machen was ein bisschen breiter ist?

00:36:35: Und das haste eine Mischung aus Mode-design und BWL zu die Richtung geben.

00:36:39: Das fand ich irgendwie ganz spannend, bis in dreihundertsechzig Gradblicken zu bekommen auf die Dinge.

00:36:44: Und ich dachte mir so jetzt hast du nur einen Thema, jetzt musst du mal gucken, wie du es finanzierst.

00:36:47: Weil ich wollte nicht, dass mein Eltern das machen Und in der Zeit habe ich dann angefangen, bei George Armani am neuen Wald zu arbeiten.

00:36:53: Aha!

00:36:54: Als Verkäufer.

00:36:55: Also immer quasi... Ich glaube einmal die Woche hab' ich dort gearbeitet und das war natürlich für mich ein ganz großes Hallo muss ich sagen weil A wurde ich ausgestattet.

00:37:04: an Armani B hattest du damals musierlich zu sagen war Armani in Deutschland gab es nur dieses Black Label da gab's noch nichts anderes nicht Armani Exchange oder die anderen Submarken sondern nur diese Hauptlinie, diese teure Linie eben.

00:37:18: Und ja, aufgrund dessen kam ich da irgendwie rein und konnte dann arbeiten.

00:37:23: Aber die haben dich genommen?

00:37:24: Weil ich meine jetzt auch nicht so dass man als junger Mensch automatisch... ...als Herrnausstatter arbeiten kann oder als Verkäufer in den... Nee du

00:37:32: hab'.

00:37:32: ich glaube ich hatte zwei Themen mit denen wir ganz gut helfen.

00:37:35: Also sag ich ganz gut aus zum einen so oder seh noch noch.

00:37:40: Oder auf der anderen Seite glaub ich hatte ich ganz gesundes Selbstbewusstsein.

00:37:43: Ah okay!

00:37:43: So.

00:37:44: und ich glaube Und ich glaube, die haben einfach gemerkt, dass ich einfach Leidenschaft daran habe.

00:37:48: Dass das was verkauft wird auch zu verstehen.

00:37:51: Was für eine Schule?

00:37:52: Absolut!

00:37:53: Und das war ne Schule, glauben wir es war ne Schule.

00:37:56: So und dann wurde mir das ganze System auch erklärt.

00:37:58: und Kundenkartei anlegen damals hast du noch so ein schönes Lederbuch bekommen oder alles reinschreiben musst.

00:38:04: Du musst deine Kunden pflegen was kaufen sie welche vorlieben und natürlich quasi den Kunden danach zu beurteilen welches Produkt er am besten tragen kann.

00:38:13: Was für ein Auto hatte, hat er einen Jagdhund.

00:38:15: Damals waren die Kunden speziell auf dieser Money Label hintenzelt eher die besseren betuchten Kunden.

00:38:21: so und dementsprechend speziell aus Hamburg da war ne Store Managerin Frau Engl ich auch heute noch liebe.

00:38:29: Die war in der Hamburger Selma Gesellschaft gut vernetzt Und wusste natürlich auch WSW ja und aufgrund dessen hatten wir damit einen guten Lieder.

00:38:36: Also was du vorhin über Mode gesagt hast, die kannte ihre Kunden, konnte sie einladen zu sich?

00:38:41: Hat wahrscheinlich ein kleines Experience für die draus gemacht und dann haben die da wahrscheinlich stundenlang eingekauft bei dir.

00:38:47: Ja und das war in der Tat so und es gab natürlich auch eine Philosophie damals heute sicherlich anders wenn einer einen Anzug kauft und das waren damals ich glaube das war's gar noch nicht mal.

00:38:56: jetzt müsste mich jetzt aber lügen sag ich mal wenn jemand dreitausend Flocken ausgibt dann kauft er nicht nur den Anzug So, dann kauft er noch zwei Hemden, zwei Krawatten nach Einstecktücher und ein Gürtel und einen Schuh dazu.

00:39:07: Also gestalten Assortments sozusagen um die Kernidee herum was der Kunde eigentlich nur haben will und dazu braucht es den guten Verkäufer.

00:39:14: Das heißt du musst den Kunden aber einschätzen, lesen, betüteln und am Ende sage ich mal eine Loyalität aufbauen dass der Kund sich bei dir wohlfühlt auch wiederkommt.

00:39:23: Und ich glaube, darin war ich ganz okay und ganz gut drin.

00:39:26: Weil ich habe mir eine relativ schnell guten Kunststamm aufgebaut, obwohl ich jetzt mal bei der Woche da war... ...und plötzlich hatte es zu einer Tolle, hatte ich dann keine.

00:39:32: und das war für mich natürlich wie gesagt aus Kitzingen komment.

00:39:34: Auch ein Erlebnis wenn du plötzlich Armin Müller-Stahl als Kunde hast oder diverse andere Kunden wurde merkst du ok, mit denen muss ich die anders reden!

00:39:44: Fakt ist aber musst du gar nicht, weil genau die Leute wollen nämlich gar nicht dass du mit ihnen anders redest.

00:39:50: Die wollen eigentlich das du ehrlich und authentisch bist und auch mal sagst wissen sie was?

00:39:54: Das steht ihnen gar

00:39:55: nicht!

00:39:56: Aber ich habe etwas besseres für Sie und da stellt sich glaube ich das heraus.

00:39:59: Kenne deinen Kunden und berate ihn so, dass es ehrlich ist.

00:40:04: Das heißt Verkäufer bei Amani eigener Kundenstamm läuft super für dich.

00:40:08: Du sagst tieferere einen in die Hamburger Welt, in die Moderwelt.

00:40:12: hast du's.

00:40:14: Du hast uns noch nicht aufgelöst, unser Geheimnis.

00:40:16: Hast du Wolfgang Job?

00:40:18: Hast du mit ihm quatschen können?

00:40:20: Was ist passiert?

00:40:21: Ich habe in der Tat nicht mit ihn quatschern können.

00:40:23: Ich bin dann aber durch das Studium zu einem Praktikum gekommen.

00:40:29: In der Altbau-Willer!

00:40:31: Du bist

00:40:31: also wirklich wie du damals gesagt hast, wie Arni Albiberg.

00:40:34: Du bist

00:40:35: zurückgekommen.

00:40:38: Ich wusste damals nicht, ob das realistisch ist.

00:40:39: Dachte ich mir was hast du zu verlieren?

00:40:41: Gar nichts!

00:40:41: Das sind Bewerbungen, schickst raus und guckst dir was passiert und in der Tat kam wirklich etwas zurück.

00:40:47: Und es Lustige ist dass sich mit dem... Mit der Person die mich damals im Praktikum einstellte, die heute bei Hugo Boss in Metzingen ist immer noch befreundet, eng befreunet.

00:40:57: aber wir kennen uns immer noch selbst.

00:40:59: Du warst ja dann schon in den Praktikum Millimeter weg von deinem Idol Ja,

00:41:03: und natürlich glaubt mir.

00:41:05: Dann bist du da als Praktikant und du bist in diesem Atelier in Hamburg in das Altbau-Willer und denkst okay was kann ich jetzt machen?

00:41:11: Ich wollte auch viel machen und wahrscheinlich übereifrig gewesen.

00:41:14: dann hörste plötzlich das erste Mal wenn Wolfgang die Treppe da hochkommt, du hörst seine Stimme und platzt der herein und das Erste weiß ich noch heute was er zu mir sagt und es ist ein Komplement gewesen.

00:41:26: was ich damals aber nicht wusste, sagte der Undlornes Gift wer bist Du denn So, er hat wohl viele jüngere Männer mit blonden Haaren damals blondes Gift genannt.

00:41:37: Warum überlasse ich dann zuhörern?

00:41:39: Aber de facto war klar, ich war das blonde Gift für einen Moment.

00:41:43: Und dementsprechend war ich dann irgendwie halt immer präsent und... Weißt

00:41:47: du noch was du geantwortet hast?

00:41:49: Ich glaube, ich war zu schüchtern.

00:41:50: Da fehle mir wirklich Schlagkraft an der Stelle – heute nicht mehr!

00:41:54: Aber de facto hat sich dann daraus halt eben….

00:41:57: Ich wurde bestand des Teams und des Seinteams und daraus hat sich was entwickelt.

00:42:01: aber es war noch erst ein Praktikum.

00:42:03: Und ich war auch im Studium parallel bei Amani und das letzte Jahr in meinem Studium kam Jupp auf mich zu.

00:42:10: Nicht er selbst, aber das Team auf mich so ob ich als Assistent anfangen möchte Und ich so, okay Leute.

00:42:15: Ich hab zwei Probleme.

00:42:16: Ab in nicht noch ... hab ich nur ein Jahr zu studieren und das möchte ich zu Ende machen.

00:42:19: Das andere habe ich bei Amani einen Job.

00:42:21: Den möchte ich auch gerne aufgeben weil ich daran Spaß habe.

00:42:24: Sagen sie, dann machst du halt Montag bis Freitag, machst ihr Design-Assistent?

00:42:28: Dann arbeitest du trotzdem bei Amanii am Samstag.

00:42:32: Und dein Studium macht's halt im Abend!

00:42:34: Und man ist so cool, genauso heiß.

00:42:36: So hab ich es auch gemacht.

00:42:39: Und das war de facto eine gute Schule und ich glaube auch, dass hat mein Weg geebnet.

00:42:44: Ich erzähle es alles mit vielleicht ein bisschen Humor, aber da gab's so viele Höhene und Tiefen dabei.

00:42:49: Du

00:42:49: warst dann wirklich sein Assistenz?

00:42:51: Das war ein ganz kleines Design-Team von ... Sechs Leute und ich war ein Teil des Teams.

00:42:57: Aber das ganze Team, wenn du für solche bekannten Designer arbeitest, dann gibt es meistens ein kleines Kernteam um die eine Persönlichkeit herum.

00:43:05: Ob das Michael Kors ist oder ob das ne andere...

00:43:07: Du hast es geschafft!

00:43:08: Du warst ja Kollege deines Idols?

00:43:11: Quasi, ja quasi.

00:43:12: Wahnsinn!

00:43:13: Das waren tolle Erfahrungen und toller Meilenstein auf jeden Fall.

00:43:18: Und um deine Frage zurückzukommen mit Metzingen jetzt Es gab damals einen Eigentümerwechsel in Bezug auf die Marke Job.

00:43:25: Und es gab dann ein Moment, wo ganz viele Leute von Boss aus Metzingen nach Hamburg zu Job geholt worden sind.

00:43:33: Weil man sagt denn ja, die Bossleute kennen das Business viel besser als die Job-Leute und die können die Marcke besser skalieren, besser aufbauen und besser nach oben bringen etc.. Dann habe ich die ganzen Bossleuten kennengelernt, dachte mir und ich kannte nicht die vom Namen aber die bossleute waren auf den ganzen Stoff messen Meilenland, Paris.

00:43:53: Immer diese große Traube von schwarz angezogenen Männern, meistens Männern die eigentlich nie gelacht haben und immer super ernst und eigentlich zu cool waren, so ein bisschen mein Black-Wand, was ist das so?

00:44:04: Und ich so oh my god.

00:44:05: jetzt kommen die auch von Metzinge weiß den Schwarzen Anzügen und haben keinen Humor.

00:44:09: Und Humor ist mir wichtig!

00:44:10: So aber okay.

00:44:11: dann kam sie nach Hamburg und dann wurden Leute ausgetauscht.

00:44:14: irgendwie bin ich irgendwie so bisschen da mit trotzdem mitgeschwommen Und dann gab es irgendwann wieder so eine Welle zurück, dass wieder Leute halt von Joop dann zu Boss wieder zurückgegangen sind.

00:44:22: Einer davon ist heute einer meiner besten Freunde Ingo, der ging danach nach Metzingen zurück und ich habe das ... Ich sage das Ingo immer wieder!

00:44:31: Der war es vor vier, fünf Wochen.

00:44:33: erst hier waren wir da essen und nicht so Ingo.

00:44:35: Du weißt schon du hast ein Jahr lang versucht mich zu einem Interviewgespräch zu hochbossen nach Metztingen zu bringen aus Hamburg Und er ist zu mir so, ja du dumme Kuhn.

00:44:44: Du bist nicht gekommen!

00:44:45: So und der hat mir wirklich einmal im Monat eine E-Mail geschrieben.

00:44:48: Konnt doch mal vorbei zum Interview lassen.

00:44:50: Sollte mal sprechen.

00:44:51: Gut nach einem Jahr...und ich hab die E-mails heute auch noch in meiner Web.de E-mail Adresse, die sonst nicht mehr verwendet bin dann nach einem jahr wirklich nach Metzingen gefahren und dachte mir so oh Gott jetzt das ist jetzt wirklich von Hamburg.

00:45:03: wir gehen fast zurück nach Kitzingen weil wirklich auf dem Land Je grüner, desto naturgemäßer ist das ganze Thema.

00:45:10: Ist was sehr Grün und nicht so.

00:45:11: Ein Zingern wie das andere Zingen?

00:45:13: Ganz genau!

00:45:14: Das war ein guter Spruch gewesen.

00:45:16: aber ich muss dazu sagen... Ich bin dann zurück nach Hamburg.

00:45:19: Dachte mir auch wieder wieder zurück in Hamburg endlich.

00:45:22: Aber Fakt ist Boss hat mich damals so überzeugt und ich fand das wirklich eine sehr coole Marke auch heute noch.

00:45:28: Und das ist auch eine Marke, die geht hoch und tiefen durch.

00:45:31: Aber es gehört dazu im Business.

00:45:33: Das war so ein bisschen die Reise von Job dann zu Bosses zu kommen.

00:45:37: Es waren immer Menschen für mich, die eigentlich die Verbindung für mich geschaffen haben, von A nach B oder C zu kommen – das waren immer Leute eigentlich.

00:45:46: Wo ist dein Sven-Jahr aufgetaucht?

00:45:49: Ich muss dazu sagen, ich war fast zwölf Jahre bei Boss in Metzingen Konne ich mal anfangen, nicht vorstellen.

00:45:54: Gar nicht!

00:45:55: So muss dazu sagen... Ich bin aber sieben Jahre lang also von Tag eins dann sieben jahrelang die ganzen sieben JAHRELANG jede Woche gependelt zwischen Stuttgart und Hamburg.

00:46:06: das heißt ich habe siebenJahrelange jede woche.

00:46:09: ich hab mir gesagt ich habe zwei zuhause als erstes Hamburg Das zweite ist Reutlingen das bei Metzingen weil es eine andere Firma war und des drittes Lufthansa.

00:46:16: So, das heißt ich bin sieben Jahre lang hin und hergeflogen.

00:46:19: Und habe am Ende ehrlich gesagt glaube ich selbst gar nicht gemerkt was dieses Hin- und Herpendeln mit mir gemacht hat.

00:46:25: Am Ende war damals schon verheiratet.

00:46:28: meine Frau lebt in Hamburg, war sehr erfolgreich bei Krono & Ja, hat mit der Angelika ja auch sehr eng zusammen gearbeitet.

00:46:35: Damals war damals auch bei der Brigitte dann schöner wohnen für die ganze Living zuständig und wir haben beide sehr viel Karriere gelebt Und ich glaube, wir haben so beide ein bisschen verranden.

00:46:45: Dies ist ein ganzes Karriere-Thema mit der Konsequenz, dass wir irgendwann aus einem Tuscano Urlaub zurück kam und sie sagte, ich brauche eine Pause.

00:46:53: Aus der Pause wurde dann eine Trennung und aus der Trennung wurde dann ne Scheidung.

00:46:58: Dann war ich plötzlich im ersten Moment gefangen in Schwabenland wo du eigentlich nie hinwolltest bist du jetzt weil das Leben die Entscheidung für dich getroffen hat und aus heutiger Sicht ist alles gut und richtig gelaufen ... Svenja kennengelernt bei Hugo Boss.

00:47:14: Und damals war schon für mich so mein Mindset, oh Gott!

00:47:17: Niemals innerhalb einer Firma.

00:47:20: So okay... Man sieht wie man sich mit seiner Meinung ändern kann und ich hab sie sehr stark geändert.

00:47:25: Hingehen dass ich sogar die Frau, die ich in der Firma kennengelernen habe dann auch geheiratet habe und zwei Kinder bekommen habe.

00:47:31: Das war eben die Reise zu Boss und dann eben auch zu Svenja eben.

00:47:35: Ja und dann ja?

00:47:37: Ich weiß das hast du mir nämlich das erste Mal erzählt als wir uns kennengelaern haben um das zu ihr ein sehr Sagen wir mal einen relativ spektakulären Heiratsantrag gemacht hast und damit kommen wir vielleicht direkt hier in die Stadt.

00:47:49: Warum, warum New York?

00:47:51: Was ist passiert?

00:47:52: Lass mich eine Zwischenstation einbauen.

00:47:54: Okay.

00:47:54: So weil wenn du Lebenslauf-Elezeria da durchguckst dann taucht deine Marke auf dir aus Tommy Hilfiger.

00:48:00: Da war ich noch einmal zwei Bosse, da war ich mit Sven ja auch zusammen.

00:48:03: Dann kam irgendwann ... Da kam irgendwann die Anfrage eben von Holy Fashion Group, den Job heute gehört.

00:48:12: Und mitunter eben auch von Tommy Hilfiger.

00:48:15: und wie das Leben so will, kam Tommy auf mich zu und sagt, hey wir finden dich ganz cool!

00:48:21: Wir wollen Lizenz von Holly Fashion nach Amsterdam zurückholen und wir fänden nicht ganz cool an Bord zu sein.

00:48:27: So dachte ich mir mega cool, Amsterdam war ja nie so oft noch zu leben ist bestimmt auch spannend.

00:48:32: was allerdings parallel passierte dass sich von Job nämlich kam, aber aus Kreuzlingen an der Stelle.

00:48:39: Das heißt ich hatte quasi mit zwei Wagen gleichzeitig ein Gespräch, habe mich dann aber schnell gegen Job entschieden und für Trommi entschieden.

00:48:46: Ja bis Leben so will.

00:48:48: es gab dann so ein paar Missverständnisse im ganzen Prozess dass ich ja nicht in Amsterdam gegangen bin und wir sind bei den Metzen geblieben Svenja und ich und damals war man nicht verheiratet uns wenn er stellte eine berechtigte Frage okay wenn du in Amsterdam gehst was ist mit mir mit uns?

00:49:03: Und ich so gute frage Aber wir gehen ja gar nicht.

00:49:06: So, das heißt, wir sind bei Boss in Metzing geblieben.

00:49:09: Fast Forward kam dann irgendwann der Anruf aus New York ... Boah, eine Headhunterin hier in New York!

00:49:15: Es gibt so drei, sag ich mal, Top-Headhunter die nur Fashion machen und einer hier sitzt in New york und hat mich kontaktiert und sagt so hey Marcel pass mal auf Ich hab da was, und da könntest du vielleicht irgendwie reinpassen.

00:49:27: Dann meinst du okay, Karen?

00:49:29: Was genau ist das?

00:49:30: Erzähl dir mal von der Idee mit Michael Korsen.

00:49:33: Ich muss aber eine Liste zusammenstellen, die wollen unbedingt ein Europäer haben.

00:49:37: Und die haben mich aufgefordert, ne lange Liste zu stellen.

00:49:40: Die wollen erst mal gucken, wer es auf dem Markt hat und welcher Background.

00:49:44: Okay!

00:49:45: Dann setz ich mich auf die Liste, wenn du denkst, ich bin dafür prädestiniert, ich pass da drauf, dann mach das doch.

00:49:50: Ist okay.

00:49:51: Hatte überhaupt keine Wartung, muss ihr zusagen.

00:49:54: Irgendwann erzählte sie mir später.

00:49:55: Sie hatte, glaube ich, neunzig Leute auf dieser Liste und die Top drei wurden dann eingeladen zum Interview hierher So.

00:50:01: Und dann war ich so, oh okay!

00:50:03: Ich aus Kitzingen hätte nicht gedacht, ob man auf so eine Liste komme.

00:50:06: aber das Leben hat uns entschieden.

00:50:08: Ja und fast forward kam ich unter die Top drei dachte mir dann noch sehr da gibt es bessere aus Milan Paris.

00:50:15: Die haben viel bessere Namen im CV als ich.

00:50:18: und gut ich fliege da mal hin.

00:50:19: ist ein nettes Mainensammelprogramm.

00:50:21: nehm' mich mit und gucken wir einfach mal was passiert.

00:50:24: und da bin ich hier aufgeschlagen.

00:50:26: ich habe glaube ich strategisch mich sehr gut vorbereiteten.

00:50:28: Termin muss ich ja zusagen.

00:50:30: Ich habe mich e.a.

00:50:31: informiert, ich wusste, wer Michael ist.

00:50:33: Aber ich habe zwei Gespräche mit dem CEO damals – Michael eben als Interviewpartner und beide sind sehr starke, sehr unterschiedliche Charaktere.

00:50:43: Sie sind auch sehr wohlhabend geworden mit der Firma beispielsweise und deshalb dachte ich mir schon so du bist da nicht vor irgendwelchen Leuten sondern du musst dich vorbereiten!

00:50:55: Michael wusste ich irgendwie mit Fashion etc.

00:50:57: Und auf den CEO habe ich mich dann vorbereitet, bin auf YouTube gegangen und hab mir geguckt gibt's da irgendwas über ihn?

00:51:02: Es gibt in der Tat zwei Präsentationen und hab' ich mir angefangen geguckt wie redet er?

00:51:06: Wie geht das sich?

00:51:06: Was ist der vielleicht für Mensch?

00:51:08: Wo kann ich denn tätschen?

00:51:09: oder wo kann ich den de facto im Interview auch so packen dass ich einfach gut abschneide?

00:51:15: und ich glaube das war mein Pluspunkt ehrlich gesagt.

00:51:17: So weil ich natürlich rein bin und weißt du selber du lebst lange genug in Amerika.

00:51:21: Amerika is laut sind schnell, schön dass du Europa bist.

00:51:25: Cool dass du in Deutschland bist, du bist ja pünktlich bis genau.

00:51:28: Aber okay aber dennoch irgendwie ein bisschen klein und die Amis denken auch viel größer so.

00:51:32: Und dann gehen wir sagen ok ich gehe da vielleicht mit der Erwartung aus deren Sicht rein, aber nicht meiner Erwartungen weil ich habe nichts zu verlieren.

00:51:37: Ich hab einen Job und das ist nice to have.

00:51:40: aber gucken wir einfach mal um bin rein und relativ natürlich erst mit Michael gesprochen.

00:51:45: Das ging relativ schnell alles cool und dann kam eben der CEO rein und es war sofort so hey Nämlich beim Vornamen und gar nicht mal Nachnamen, ich bin John.

00:51:54: Und jetzt lass uns mal reden und setz dich hin und alles cool, alles easy!

00:51:58: Lass uns mal austauschen und das war relativ schnell.

00:52:00: so eine Connection da, würde ich sagen.

00:52:04: Ich bin aus dem Büro raus, bin über den Bryant Park gelaufen.

00:52:07: Michael Koss ist Headquarters am Bryant Park und das Hotel, in dem ich wohnte genau auf der anderen Seite des Bryant Parks, bin rübergelaufen, habe mich in die Lobby gesetzt, dachte mir, okay, warte mal ganz kurz... Was war das eigentlich für ein Termin?

00:52:18: Was hab ich denn eigentlich noch mal gesagt?

00:52:19: Das war für mich total surreal, weil ich erst im Nachhinein festgestellt habe was sich hier gerade tue und warum ich hier bin.

00:52:28: Und dass ich eventuell sogar Chancen habe – das war mir nicht bewusst!

00:52:31: Man muss hier hervorstellen du kommst aus Deutschland, du lernst in der Schule Englisch.

00:52:36: Ist ja das British

00:52:37: English?!

00:52:38: Du kommst dann zu den Amis und dann kommst du ins Business rein.

00:52:41: Ich merke sie relativ schnell, die haben mit dem netten Oxford Englisch... Da lachen die dich aus!

00:52:45: Da kenn'n die dich mal ganz klar und dann tepp ich drunter.

00:52:47: Da haben die ihre Shortcuts, da haben die Entslang, dann haben die Tembo-Räden schnell.

00:52:52: Und dann denkst du so okay Mist, da komme ich jetzt mal ganz schnell gar nicht so richtig mit.

00:52:56: Dann kommen Zweifel natürlich.

00:52:57: Hast du das Skillset?

00:53:00: Das vielleicht das Business zu machen

00:53:02: etc.,

00:53:02: ja aber hast du das skillset kulturell mithalten zu

00:53:05: können?!

00:53:06: Das war für mich, glaube ich eine große Herausforderung.

00:53:08: Muss sich zugeben!

00:53:09: Aber okay... Ich bin nur in meiner Lufthansa-Maschine wieder zurückgestiegen und dann ist noch was Lustiges passiert, muss ich an der Stelle sagen, weil ich natürlich bei Boss gesagt habe, ich kann heute nicht zur Arbeit kommen ganz banal und die heute vielleicht zuhören Und Ingo du weißt das, die hab' ich das nacheinander gesagt Weil Ingo damals auch mal Chef wieder bei Boss war Dass ich quasi krank bin und bin dann, weil es alles sehr schnell gehen musste Und dann hast du einen Flieger gestiegen bei Frankfurt, nicht in Stuttgart.

00:53:35: Weil ich wusste natürlich, Bossleute am Stuttgarter Flughafen relativ rohe Chance bin mit Zug nach Frankfurt gefahren dort ein Fliege eingestiegen rüber geflogen und dann ist was passiert nämlich auf dem Rückweg steige ich in der Maschine ein hatte.

00:53:47: damals war es so nett Ich durfte den First Class fliegen bei Lufthansa aber das ist ganz nett und jetzt bist ihr ganz vorne und ich gehe da ganz locker rein.

00:53:54: die first class macht oben schmeißt meine Tasche rein drehe mich kurz nach links und guckt genau genau in die Augen von der Kollegin, von Boss.

00:54:04: Die im Business genau dahinter war und ich so... Scheiße!

00:54:09: Das ist jetzt nicht cool.

00:54:10: Und dann bin ich kurz hin, ich sage jetzt keinen Namen.

00:54:13: Dann meine ich so hey wie geht's dir denn?

00:54:15: Ich seh so ach ganz gut was machst du hier?

00:54:19: Du ich weiss über ein verlängertes Wochenende hier und sie sagen ja weil wir haben letzte Woche gesehen dass du gerne hier in New York fliegst.

00:54:24: Ich sag ja du das, ich hab versucht so bisschen zu managen.

00:54:29: Ganz ehrlich, das war der schlimmste Flug in meinem Leben.

00:54:31: Weil von dem Flug von New York nach Deutschland oder Frankfurt fliegen, dachte ich mir so... Du hast gelogen!

00:54:38: Das hat die gemerkt.

00:54:40: So und das bist du nicht?

00:54:40: Das willst du nicht

00:54:41: sein?!

00:54:42: Wir sind in Frankfurt angekommen wir gehen quasi zusammen aus dem Flieger raus.

00:54:45: Ich umarm sie und sag so okay pass mal auf.

00:54:48: Du weißt ganz genau dass ich nie wegen langen Urlaub war A. in der First-Glas und B auch nicht, weil ich letzte Woche wir uns gesehen haben und geredet haben.

00:54:56: das hätte ich sicherlich erwähnt.

00:54:58: also ganz klar du weißt worum ich hier war Und ich glaube ich kann auf deine Vertraulichkeit vertrauen.

00:55:03: Sie so Marcel Das wäre mir schon klar als ich dich in der firstgasse vorne gesehen habe dass Du hier nicht über die lange wochenende einfach mal so easy rüberfliegst und dann wieder so easy zurückfliege.

00:55:12: So sie so alles cool bleibt unter uns und bis heute hat er nie wieder was zu mir gesagt.

00:55:16: Also du kommst zurück.

00:55:19: Du hast jetzt natürlich, du wartest auf die Antwort von Michael Kroll.

00:55:24: Vielleicht kann man das auch noch mal kurz sagen.

00:55:27: für Menschen, die die Marke kennen aber nicht den Menschen dahinter?

00:55:31: Wie würdest du jemanden aus Deutschland diese Figur dieses Wahnsinns-Business dahinten?

00:55:36: Wie würde es dir ein paar Sätzen

00:55:37: beschreiben?".

00:55:40: Michael selbst meinst du auch.

00:55:41: Ja, also was ist das für ne... Ist es der amerikanische Job?

00:55:46: Was ist das eigentlich?

00:55:47: Das ist größer,

00:55:47: würde ich sagen!

00:55:48: Also wenn natürlich die amerikanischen Designer genannt werden dann sind meistens Dona Karen Revlon und Michael Kors.

00:55:54: So, das sind eigentlich die drei großen, die aber gemessen am Erfolg oder globalen Erfolg, sag ich mal, geschafft haben sich im Fashion Business durchzusetzen So und ich würde mir sagen, jeder für sich.

00:56:06: Und Donnerkern ist nicht mehr bei der eigenen Marke dabei, die wurde verkauft.

00:56:10: Reflon selbst noch im Business.

00:56:11: Mike offensichtlich auch.

00:56:14: Also auch hier in New York angefangen?

00:56:16: Ja ja, ganz genau.

00:56:17: Er hat seinen ersten

00:56:18: Laden Krawatten angefangen.

00:56:20: Genau.

00:56:22: Wir haben jetzt das erste Mal die achten Milliarden-Dollar-Kränze gesprengt.

00:56:26: Phänomenal!

00:56:27: Phänominal!

00:56:27: Aber muss man dazu sagen... Ich meine Michael Kors.

00:56:30: Michael, also Michael selbst hat ja seinen Label gegründet.

00:56:35: East Village selbst gegründe.

00:56:37: ich weiß sogar noch welches Haus und welches Apartment wo er wirklich auch So oft davon sprach, was sagt er so?

00:56:42: Er hatte quasi ein Zimmer.

00:56:44: Da hat er quasi seine Puppe drin, dann eine Nähmaschine drin und dann halt quasi hat er da auch geschlafen drin und hat die Wohnung geteilt mit zwei anderen Freunden.

00:56:53: also wirklich so einen amerikanischen Traum würde ich sagen ist aber mehr oder weniger zweimal Bankrott gegangen mit der Marke bis natürlich irgendwann mal die richtigen Leute eingestiegen sind, sprich Investoren.

00:57:06: dazwischen ist dann aber auch noch was passiert.

00:57:08: Michael war ja dann auch bei Celine in Paris, weil er da noch Chef-Designer der Warbe Michael als Markel schon etabliert und auch schon, sag ich mal auf dem Aufsteigenden im Sternen.

00:57:19: Und dann Michael entschieden dass das Celine aufgibt und sich auf die eigene Marke konzentriert.

00:57:23: und wie gesagt dann kamen Investoren an Bord, die haben dann die Marke quasi mit ihm zusammen aufgebaut.

00:57:28: oder irgendwann kam dann ein Punkt.

00:57:29: natürlich hat es ist dann in Börse gebracht haben und da ist natürlich dann der große Hello Effekt entstanden.

00:57:35: muss aber zu sagen der CEO, der mit an Bord kam, irgendwann herausfinden wollte, wofür die Marke steht.

00:57:42: Ursprünglich stehen die Marken für den American Lifestyle so.

00:57:45: deshalb eigentlich noch ironischer als sich als Deutscher geholt wurde um einen amerikanischen Lifestyle mitzugestalten.

00:57:51: aber auf der anderen Seite war dem CEO damals auch wichtig zu sagen wir brauchen eine Kernkategorie ein Kernprodukt Und daraus sind Handtaschen entstanden.

00:58:00: Weil zu dem Zeitpunkt, heute lacht man drüber weil es heute natürlich unglaublich viele Marken gibt.

00:58:05: die sich in diesem Markt tummeln.

00:58:07: Wenn du mal zurückguck sag ich jetzt mal zwanzig, fünfundzwanzig vielleicht dreißig Jahre dann gab's noch nicht viel Marken die für Taschen standen außer vielleicht Louis Vuitton und vielleicht Remova davon.

00:58:17: Die Remova ist ja auch sehr iconik aber jetzt noch nicht so groß wie andere Marken.

00:58:22: Und dementsprechend wurde damals, sag ich mal, dieses ganze Handtaschen-Business außer Korn als Key Category.

00:58:29: Und demsprechend wurden darauf der Erfolg aufgebaut.

00:58:31: Geheimnis dahinter und nicht geheimnis aber sage ich mal das Schlüssel noch zum Erfolg war dann dass man sagte okay wie können wir schaffen ein Produkt das wertig aussieht?

00:58:40: Aber mit einem Preis zu versehen dass der kunde darauf in einer breiten Masse reagiert?

00:58:45: So und das war eigentlich das Erfolgsgeheimnis.

00:58:47: Du hast ja heute unglaublich viele Marken, die sind weder in einem super high end MS beispielsweise würden nie ihr Preisarchitektur verändern um nur mehr Kunden zu erreichen oder sollen sie auch gar nicht?

00:58:58: Da ist die Marke stark drin.

00:58:59: aber damals war eben Michael Kors eben die Marketie in dem sogenannten heißes auch in der Brand DNA accessible luxury sag ich mal den größten Erfolg hatten.

00:59:10: Über Zeit haben sich dann andere da noch drin getümmelt, Coach

00:59:13: etc.,

00:59:14: und haben sich von dem Kuchenstücke rausgenommen sozusagen.

00:59:18: Ralph Lauren beispielsweise steht für einen komplett American Lifestyle.

00:59:23: so die decken natürlich alles ab vom Cowboy-Hood über die Cowboy Stiefe über den toren Anzug das günstige Polo Shirt.

00:59:29: aber Ralph Lauren verkauft kein Produkt die bei Verkaufen Lifestyle.

00:59:34: Deshalb ist das Reflohen auch immer wichtig, egal ob du in Outlet gehst.

00:59:37: Egal ob dir hier Fifth Avenue in die Menschen gehst, so heißt dieser Hauptstur von Refleun oder ob du im Düsseldorf in Refleuen gehst Du weißt sofort, dass du betrittest diese Welt auf Refleuren und das ist wirklich, finde ich universell, dass eine Marke das so geschafft hat.

00:59:52: Du weisst sofort wohin du bist und egal, ob du ein Produkt-Shirt kaufst oder einen Tourenanzug kaufs, du kaufest ein Teil des Lifestyles.

00:59:59: Und das ist glaube ich der Kern der Marke.

01:00:01: Und wofür hat dich Michael Kors dann eigentlich den Frengonien nach New York geholt?

01:00:08: Nicht wegen des Dialects davon abgesehen.

01:00:10: Nee, die haben... Man muss immer so sehen, wenn Michael Koss durch Handtaschen so schnell gewachsen ist und ihr habt hier auch Frauenklamotten gemacht

01:00:17: etc.,

01:00:18: kommt mir Michael irgendwann natürlich auch mal eine E-Limit wachsen zu können.

01:00:22: Das heißt, irgendwann kam natürlich auch die Idee Manswear zu installieren.

01:00:29: Wenn Michael fragst, würde er sagen ich habe schon immer Man's Work gemacht aber auf dem Runway und hab dann halt Männermodels drüber laufen lassen.

01:00:35: Okay davon alleine kannst du kein Business bauen so.

01:00:38: deshalb entstand irgendwann die Idee da aus zu sagen wir wollen menswear als das separate business unit etablieren wir wollen eben über menswear auch wachsen und wollen dementsprechend Michael kosten nicht nur als Frauenhandtaschen oder Frauenklamotten, sag ich mal.

01:00:54: Bekannt machen es, sondern darüber hinaus eben auch für Manswear und dadurch ein Lifestyle-Charakter in die Marke bringen.

01:01:01: Und da muss man einfach sagen ... Als ich meine Interviews dann mit Michael um den CEO hatte, haben beide unabhängig voneinander zu mir gesagt, Marcel, pass auf!

01:01:11: Das wofür wir die Person brauchen?

01:01:13: Ob das du bist oder jemand anderes ist... Es wird ein Start-up innerhalb der Marke sein.

01:01:21: Da passt jetzt irgendwas nicht zusammen, weil wir reden hier von... Ein Milliarden Dollar Konzern und nur zwei Milliarden bisschen mehr.

01:01:29: Und dann ist es kein Start up mehr.

01:01:31: So, da meinen Sie ja, das ist richtig aber es gibt keinen Produkt.

01:01:34: Es gibt noch nicht mal einen Budget auf dem Papier oder es gibt noch nie einmal ein Team.

01:01:39: Das müssen wir aufbauen!

01:01:40: So, wir brauchen aber und wir wollen die Faktor eben jemanden haben der eben über den Tellerin hinaus guckt weil wir A. Wollen wir schnell wachsen?

01:01:48: Und B. Wollten wir eben global den Markt bedienen können.

01:01:51: so da meine ich so ja dann habt ihr richtigen gefunden.

01:01:55: also das war ein Spaß.

01:01:55: am Ende muss man bei der Amis auch ein bisschen Spaß mit reinbringen sonst wird es zu ernst.

01:01:59: Aber auf jeden Fall ja fast forward wurde ich dann außer Korn.

01:02:03: Die Firma hat mir dann noch ganz am Anfang bevor Ich rüber kam haben sie mir auch noch einen Kulturcoach an die Seite gestellt Weil es darum ging natürlich relativ schnell, ein Team auch zu skalieren und dementsprechend aufzubauen.

01:02:17: Michael's Challenge an mich war damals, sagte Marcel ich weiß bis Europa aber ich will jetzt nicht nur europäer in der Firma haben.

01:02:22: Ich komme aus Amerika, kommt von Long Island.

01:02:24: Ich will hier einen Mix aus Leuten haben.

01:02:26: Meinst du Michael?

01:02:28: Der Grund warum ihr mich geholt habt ist vielleicht eine eher... Ich gucke mir den Teller hinaus im Perspektive.

01:02:34: Meine Perspektiv ist global.

01:02:36: So.

01:02:37: das heißt natürlich ist meine Mission zu sagen, wenn wir ein Team aufstellen, dann muss es global einen globalen Background haben.

01:02:43: Verschiedene Kulturen haben damit wir ganz schnell die Märkte verstehen, dass wir schnell das Business skalieren können und dementsprechend auch die Ziele erreichen können.

01:02:53: Also du merkst schon an den Details, an den Konversationen.

01:02:57: Das war jetzt kein normaler Job.

01:02:59: Ach ja, wir machen da jetzt mal Licht an und dann funktioniert das Thema.

01:03:04: Das war ehrlich gesagt unglaublich viel Arbeit!

01:03:06: Und dementsprechend auch für mich eine große Herausforderung.

01:03:09: natürlich kulturell aber auch vom Business... ...und mein Learning ist Diamistikken einfach viel schneller in Businesses.

01:03:15: Es ist einfach so.

01:03:16: Also es muss ja auch ein Kulturschock für dich gewesen sein, weil du kramst ja aus dieser... ... aus dieser fertigen Welt da in Metzingen, wo alles schon super ist und jahrelang läuft... ... und riesengroß und hochglans.

01:03:28: Und plötzlich hast du was, da gibt's noch gar nix!

01:03:31: Also erzähl mal vielleicht an einem Beispiel wie sich das für dich geäußert hat?

01:03:34: Du ich glaube, da kann der Marcel aus Kitzingen wieder hervor weil ich glaube ich... Nicht naiv, das würde ich nicht sagen.

01:03:40: Aber ich glaube mit dem Mindset dann rüber kamen und Svenja meinte es auch.

01:03:44: Wir packen jetzt alle unsere Sachen in den Container im kleinen Stuttgart ins Gimach New York.

01:03:49: Und keine Ahnung ob die Reise einen Tag eine Woche oder ein Jahr dauert, fast elf Jahre gedauert?

01:03:55: Oder wie auch immer die Reisen wohin geht so... Das war die Faktion natürlich schon hier anzukommen.

01:04:01: Bisher war man hier immer erst zu viel Urlaub Und so, wir gehen mal ein bisschen shoppen bis in den Eis essen.

01:04:06: Ja es ist ein teurer Start und wie kennen paar Leute?

01:04:09: Aber natürlich dann hier sich zu orientieren ist natürlich noch meine ganz andere Nummer davon abgesehen.

01:04:13: So auch natürlich privaten Netzwerke aufzubauen aber darüber hinaus natürlich im Business-Netzwerk aufzubauern.

01:04:20: Und mein Freund Ingo damals von Boss hat irgendwann zu mir gesagt Marcel erinnert dich immer daran Im Business Menschen sind oft nett zu einer Business Card.

01:04:32: Bille deine Business Relationships immer mit Menschen so, dass ihr unabhängig von der Business Card mit dir reden oder nett zu dir sind.

01:04:38: Oder sich erinnern und das ist mir ein bisschen in Gedanken gebliebener zu sagen, wer hat nicht arrogant nur weil du einen tollen Namen auf eine Business Card hast?

01:04:47: Und ganz ehrlich als ich hier anfing hatte natürlich den Namen Michael Koss im Hinterhalt.

01:04:53: ja Aber glaub mir, es war unglaublich viel Arbeit, internen Teams zu überzeugen.

01:04:59: Budgets zu schiften von etwas was groß ist Handtaschen und groe Marschen zu etwas zu schifting das noch gar nicht gibt oder klein ist So und dann daran zu glauben, das mit aufzubauen.

01:05:10: Also es war so ein bisschen so Robin Hood in Dark Forest ungefähr.

01:05:16: Es wird erst mal begegnet sein, dass du mir auch erzählt, da waren ja noch ein paar andere Schritte dazwischen.

01:05:20: also ihr wart noch nicht verheiratet?

01:05:22: Korrekt!

01:05:23: Jetzt alles wissen ich merke das schon.

01:05:25: Und du

01:05:25: hattest ... Das ist mir besonders in Erinnerung geblieben.

01:05:28: Du hattes Begegnungen am Anfang wo du gemerkt hast Ja, ich komme vielleicht doch aus einer anderen Welt als meine neuen Chefs.

01:05:36: Nimm uns mal dahin mit in deinen Heiratsantrag und in dein erstes Wochenende.

01:05:41: was, glaube ich, mit deinen neuen Chef?

01:05:44: Also ein Heiratantrag ist etwas so das wir natürlich... Ich habe den Vertrag unterzeichnet und es ist ja bei den Amis interessantet.

01:05:51: du unterschreibst dir quasi zwei Seiten Papier.

01:05:54: So, das ist keine Arbeitsvertrag über dreißig Seiten und dann ist jedes jede Regelnummer aufgeschrieben oder jeder Klauser aufgeschritten.

01:06:01: Das heißt es nennt sich Offerletter so und da steht halt vielleicht ein sein Inno sein onbonus drin untersteht drin.

01:06:07: Summa Summarum was ist Fakt?

01:06:10: Und wie kriegen wir die schnell an Bord?

01:06:12: Wie kriegen wir dich schnell wieder los?

01:06:13: So, das ist quasi immer die Konsequenz aus dem Arbeitsvertrag.

01:06:17: Zwischendrin ist so geschriebenes Wort, interessiert aber niemanden.

01:06:20: Das an meiner Erfahrung auch, obwohl ich selbst einen Job verlassen habe, ist natürlich wichtig wie du reinkommst, aber es noch viel wichtiger wie du rausgehst.

01:06:31: Das ist meine Empfehlung.

01:06:35: Aber worauf du hinaus willst ging natürlich darum zu sagen okay wir brauchen eine Wohnung hier, wie geht alles schnell?

01:06:41: Fakt Wir hatten damals bekam ich relativ schnell ein Visum.

01:06:45: Svenne hatte aber kein Visum, das heißt, ich hatte hier relativ schnell die Möglichkeit zu arbeiten.

01:06:50: Aber visum bedeutet ja du hast einen Visa-Sponsor in dem Fall mit Michael Kors bei mir gewesen.

01:06:55: Das heißt, die Firma supportet dich ist für dich auch verantwortlich angenommen.

01:06:59: Die Firma weft dich raus musst du binnen zwei bis sechs Wochen das Land verlassen weil ein Visa-Sponsor nicht mehr für dich gerade steht?

01:07:08: Das muss aber erst mal alles mitschwingen lassen.

01:07:10: Ich gehe hier rüber aus dem geschützten Deutschland, wo alles geschützt ist und du wirst aufgefangen in der Infrastruktur.

01:07:15: das Netz fängt dich auf.

01:07:17: Hier gibt es kein Netz so hier fällt's zu sehr hart.

01:07:20: So das muss alles mit schwingern oder gewisse Risikobereitschaft oder Freude vielleicht?

01:07:25: Und ich glaube die habe ich, die bringe ich auch mit Aber de facto damals Vertrag unterschrieben.

01:07:30: wir kamen hier rüber und dann ging es um Wohnungssuche und das musste alles relativ schnell gehen wie immer alles im Leben.

01:07:36: Das heißt, wir kamen rüber.

01:07:38: Ich glaube einem Donnerstag sind in einem Freitag wieder zurückgeflogen und hatten quasi sage ich es mal drei Tage Zeit eine Wohnung zu finden.

01:07:45: wie du aber glaube ich selber weißt hier eine Wohnung finden heißt Du gehst rein in die Wohnung du sagst ich nehme sie und du gehst wieder raus.

01:07:51: das heißt nicht Wie ich aus Deutschland das kenne, sagst du.

01:07:54: Das ist nett!

01:07:55: Ich muss aber erst meinen alten Vertrag kündigen und dann habe ich drei Monate oder wie lange auch immer... Und dann ziehe ich ein.

01:08:01: Also diese Überbringungszeit geben dir hier niemanden, weil da geht es um Kohle.

01:08:04: Das heißt doch noch gar nicht dass du die Wohnungen wirklich hast?

01:08:06: Was kann sein als der Nächste?

01:08:07: Sag dich, leg nochmal einen Tausend drauf.

01:08:11: Genau so, das können auch sein.

01:08:12: Aber Fakt ist, das Gude war in unserem Falle ... Die Firma hatte mir im Prinzip ein Vollpackage gegeben.

01:08:18: So bedeutet wir hatten Markler an der Hand, wir mussten eine Wohnung suchen Muss ihr aber selber zahlen, da ich kein Expert war oder bin.

01:08:25: Das heißt selbst bezahlen?

01:08:26: Aber das heißt mit dem Makler drei Tage ... Wir haben den getroffen und das Erste was der von uns sagt ist, sagst du mal auf!

01:08:32: Ich hab hier Listen für euch, wir gucken sie jetzt pro Tag, ich glaub, sechzehn Wohnungen an.

01:08:38: Jede Wohnung hat einen Song, weil ich kann mir besten jede Wohnung mit einem Song merken.

01:08:42: Das heisst am Ende der drei Tage wisst ihr nicht mehr welche Wohnung ihr gut fand, aber ihr wisst ein Song dazu.

01:08:47: Und ich guck's wenn er so Okay, welcome to America.

01:08:50: Das ist unglaublich!

01:08:51: Würde Deutschland keiner machen?

01:08:52: Oder in Österreich auch nicht oder keine Ahnung wo... Also alleine die Brücke zu schlagen zwischen ich suche eine Wohnung und ich gebe dir ein Sound dazu.

01:08:59: Genial!

01:09:01: Ich weiß es nicht mehr.

01:09:01: Wir müssen das dann ja fragen.

01:09:03: Das merke ich mir nicht.

01:09:04: Aber auf jeden Fall am Ende haben wir deine Wohnungen gefunden und das war natürlich direkt in Midtown d.h.

01:09:09: um für deine Zuhörer direkt quasi vor dem Empire State Bild lang.

01:09:13: Natürlich einen Traum ohne Kinder wunderbar.

01:09:15: Ist auch Career Town.

01:09:16: Das eigentlich eine coole Ecke im Auszugehen.

01:09:19: Sie haben auch eingezogen, es ging alles schnell.

01:09:21: Ach so, Entschuldigung, hast du jetzt noch ein Heirat gekommen?

01:09:24: Weil in den vier Tagen die wir dann hier waren Wohnungssuchen der eine Tag das war glaube ich das Sonntag da hatten wir keine Wohnungsbesichtigung.

01:09:31: Besichtigung.

01:09:33: Da hatte ich dann geplant es werden einen Heiratsantrag zu machen.

01:09:36: So und nicht natürlich so.

01:09:38: aber ich muss dazu sagen weil ich glaub dass wird oft misinterpretiert weil natürlich der Job kam Die Herausforderungen mit Amerika kamen Wir waren noch nicht verheiratet.

01:09:47: Und dann war natürlich klar, was ist mit der Beziehung.

01:09:50: Und uns beiden war klar, dass wir eine Zukunft haben und wollen.

01:09:55: Aber klar stand es im Raum.

01:09:56: Ich hab zu Svenja gesagt, okay, pass mal auf ... Ob das Amsterdam gewesen wäre oder jetzt New York?

01:10:01: Vertrau mir, geh den Weg einfach mit!

01:10:03: Es wird sich etwas ergeben.

01:10:05: So habe ich einen Vertrag unterschrieben.

01:10:07: Im Hinterkopf dachte die mir schon so, ah, die Frau ist so cool, die will ich gar nicht mehr aus dem Leben lassen gehen.

01:10:13: Die möchte ich bis zum Ende behalten.

01:10:16: Wie mache ich das?

01:10:17: Das kann ich dir vielleicht irgendwann sagen, wenn's zu ist.

01:10:19: Bis heute läuft es ganz

01:10:20: gut.".

01:10:21: Aber auf jeden Fall dachte die mir dann so okay also wenn du das machen willst... ...dann ist New York eigentlich der richtige Zeitpunkt weil New York für uns ein neues Kapitel ist.

01:10:30: Die Reise wird irgendwo hingehen, wohin wissen wir nicht aber in New York wird ein neues kapitel anfang sein zumindest.

01:10:37: Und nachdem er so ok, dann machst du einfach suchst ihr was cooles aus überlegst du etwas Tolles?

01:10:41: Ich natürlich ring besorgt etc.

01:10:44: Und er dachte mir so, okay also wenn New York dann eigentlich ein Helikopterflug.

01:10:48: So und ich habe dann zwar in der Richtung Wall Street runtergelotst also wo die ganze Helipads sind, also die Touri-Helipad sind und hat einen Flug gebucht und es ist natürlich auch von gar nix so.

01:10:58: und man sagt oh wow machen Helicopter und ich sage ja klar und wir gucken uns das immer von oben an wo wir hinziehen wollen werden und muss dazu sagen du gehst zur Art Security Check ja auch durch.

01:11:08: wenn du ein Helicopter einsteigst kann sie nicht alles mitnehmen.

01:11:11: Ja, da muss die Wärtssache rausgehen.

01:11:13: Du musst dann deinen Rucksack lästern und so einen Schließfach drin und gehst quasi in den Helikopter auch ohne irgendwas rein.

01:11:20: Klar ich Idiot hatte natürlich ein tollen Ring von Cartier.

01:11:23: was macht Cartier?

01:11:24: Die gibt eine wunderschöne Box mit.

01:11:26: Die Box ist alle auch bisschen größer.

01:11:28: So klar!

01:11:29: Was machst du damit?

01:11:30: Marcel aus Kitzingen.

01:11:31: Ich so, okay Mist!

01:11:32: Wie kriegst du jetzt die Box in diesen Helikopter rein?

01:11:35: Ohne dass Sven erst mitbekommt.

01:11:37: So Fakt ist ich habe das irgendwie und Sven ja sagt es bis heute noch.

01:11:40: Ich hab mich immer gefragt was du da an diesem Schließfach gemacht hast und rumgemacht hast und irgendwo bist du ganz hektisch.

01:11:45: Du musst doch eigentlich nur rucksackt reinpacken.

01:11:48: Aber ich hatte damit zu kämpfen diese doofe Cartierbox unter mein Pulli zu stecken oder irgendwie unterm Arm festzuhalten um den Helikopterein zu steigen.

01:11:56: Also fast vorwürdig eingestiegen geflogen dieser klassische Moment direkt über der Freiheitsstatue.

01:12:03: Ich natürlich das Ding irgendwie rausgefremelt unter meinen Pulli und ich dann natürlich halt mit diesen Kopfhörern auf, halt es dann gefragt zu und ja also sie hatte keine Chance.

01:12:12: Also ich konnte gar nicht eins sagen, ganz ehrlich.

01:12:13: Ich meine bei dem Typ... Der Pilot hat

01:12:15: ja auch mitgehört oder?

01:12:16: Wenn du das Herz hat... Weiß ich

01:12:17: gar nicht mehr!

01:12:18: Ich kann nicht mehr sagen.

01:12:19: Ich war glaube ich so fokussiert auf wie geh' ich die Rehme da rein...?

01:12:21: Das ist schon auf engem Raum.

01:12:23: also du kannst als Frau in den Moment eigentlich schweren Einsagen.

01:12:26: Ja

01:12:26: das war so ein bisschen durch Strategie dabei.

01:12:27: Wobei mir einen Bootsverleier hier mal habe ich gelesen, einen Boatsverleiher hat erzählt der da hier auf dem kleinen Lake im Central Park diese Boote verleiht.

01:12:35: Das härteste ist nein weil wenn du im Ruderboot bist It's a long way back.

01:12:42: Von der Mitte vom See, wieder zurück ans Ufer...

01:12:46: Das ist im Helikopter

01:12:48: auch so!

01:12:50: Ja, das stimmt.

01:12:55: Ich hatte ein paar Karten auf dem Tisch, die in eine gute Richtung gehen.

01:12:58: Also deshalb glaube ich war es mit dem Ring dann ganz okay.

01:13:02: Und ja von da ging dann die Reise natürlich weiter

01:13:05: und... ...und

01:13:06: dann kam dieses Wochenende?

01:13:07: Genau, dass du hinaus willst!

01:13:09: Ich muss es aufpassen, welche Details ich erzähle.

01:13:11: Aber ich weiß... Alle Marcel!

01:13:13: Du hast

01:13:14: nichts mehr zu tun?

01:13:14: Du hast nie was

01:13:15: zu tun.

01:13:16: Ich habe vorher einen Praktikum hier bei Calvin Kleinberg gemacht in New York aber Praktikum ist nicht arbeiten das ist natürlich die Schnupperst rein und gehst wieder raus.

01:13:23: so.

01:13:23: deshalb hatte ich auch keine Erfahrung mit dem wirklichen Arbeitsleben und schon gar nicht mit New York wie das hier abläuft.

01:13:28: So worauf du hinaus willst weil natürlich als wenn er dann kam dass darauf folgende Wochenende meinte man sie auch so, was habt ihr für Pläne jetzt fürs Wochenende?

01:13:39: Und ich so, ja wir ziehen halt ein und Wohnungen einrichten.

01:13:42: Einräumen et cetera.

01:13:43: Ja komm, das kannst du später machen!

01:13:44: Das musst du jetzt nicht machen.

01:13:45: Dann mache ich sie, warum?

01:13:47: Nee nee, let's hang out!

01:13:49: So... Was meint er jetzt damit?

01:13:52: Let's Hang

01:13:52: Out?!

01:13:53: Hatte

01:13:54: dir deinen Kulturcoach noch nicht beigebracht?

01:13:56: Nein, also auf die Ebene sind wir nicht gekommen.

01:13:58: Muss ich auch nochmal nachfragen, warum nicht?

01:14:00: Aber de facto ist dass wir dann auf jeden Fall in die Hemdens eingeladen worden sind.

01:14:05: D.h.,

01:14:05: viele haben das vielleicht schon mal gehört, du hast ja Manhattan, New York und ich habe das damals auch nicht verstanden muss ich hier zu sagen aber ganz viele, die in der Stadt leben, haben außerhalb der Stadt eben noch ein Haus.

01:14:15: Das kann eine Stunde entfernt sein oder zwei Stunden entfernt seien.

01:14:18: Hempten kommt da woher wohnst?

01:14:19: Oder

01:14:19: einen Helikopterflug entferntsein.

01:14:20: Oder einen helikoptern Flug.

01:14:21: Deshalb im Sommer hier Helikoptner, dafür ist sie verdient in den Goldenen Nase damit, mit dem Helikopeder raus fliegen.

01:14:27: Aber es war dann einfach so dass Summersumarung wurden.

01:14:30: wir eben eingeladene Wochenende in die Hempen So.

01:14:33: Ohne zu wissen, was euch da erwartet?

01:14:35: Hat Ermey aber nicht gesagt sondern ich habe das Büro dann verlassen und ich bekomme dann eine Stunde später einen Anruf von seiner Assistentin und sage so hey Marcel hier John invited you for Weekend Hemptons etc.

01:14:44: mit einer Frau und ich so ja aber Kelly... Ja, das heißt ja, weil man heute ist Dienstag.

01:14:50: Wir reden über Freitag so und meine ich so nicht nur laut gedacht an den Telefon.

01:14:53: Ich brauche ein Mietwagen, Hotel

01:14:55: etc.,

01:14:55: sie so nee, nee, nein, hast du es wahrscheinlich schon eingeladen?

01:14:57: Und dann meine ich was heisst das denn?

01:14:59: kannst du mir das beschreiben?

01:15:01: Sie so naja ihr seid um fünf Uhr am Freitage ab dem Heliport aber ab der East Side.

01:15:06: Also ab der West Side.

01:15:07: Aber West Side!

01:15:08: Helipord um fünf uhr, du und eine Frau packt nicht zu viel ne fliegende Helikopter dann im CEO und dann eben Freunden raus in die Händens Okay, alles klar.

01:15:18: Und dann meinte ich, okay, aber wo übernachten wir?

01:15:20: Ja ja im Haus!

01:15:21: Ich sag, ein Haus.

01:15:22: Okay, Alles klar.

01:15:23: So, okay gut.

01:15:24: Nicht dann Svenja, ich so, hast du Kleider dabei?

01:15:27: Hast du irgendwie Garderobe dabei?

01:15:30: Sie war ja glaube ich gerade...

01:15:32: Gerade quasi erst angekommen.

01:15:34: Im zweiten Tag.

01:15:35: Ja ungefähr und sie so, du nicht unbedingt für so einen Wochenende.

01:15:39: und dann meintest du, okay dann geh ich bleib in den Kleid kaufen.

01:15:43: Wir wussten beide nicht was zu erwarten ist, wir sind herausgeflogen Und dann standen also zwei, drei SUVs eben so.

01:15:49: Wir nehmen den und ich nehme den.

01:15:51: So wir treffen uns im Haus.

01:15:53: Ich sage okay alles cool.

01:15:55: Dann sind wir zu dem Haus gefahren und dann ging es darum klar groß ist das Haus wer schläft wo?

01:16:01: Das war für uns natürlich alle so Abenteuer auch.

01:16:06: Marcel und du schlafen hier in dem Schlafzimmer Schlafen deine Tochter.

01:16:11: So, meinst ihr hier aber das ist groß genug und ich kam mit ihrem Freund, die so nicht verheiratet, die schläft im Poolhaus.

01:16:16: Ich so ... Okay, aber da können wir auch schlafen!

01:16:18: Nee-nee-nee!

01:16:19: Ihr bleibt

01:16:19: hier!".

01:16:20: Ich so ..."Okay, auf Gottes

01:16:21: Willen.".

01:16:22: Was haben wir uns eingelassen?

01:16:23: Man kann sich selbst vereinzen.

01:16:25: Du bist plötzlich in eine Umgebung also A. Hemdens natürlich B. Nehm Haus, wo du nie warst.

01:16:30: Chef.

01:16:31: Und dann denkst du plötzlich so... Oh mein Gott was hab' ich

01:16:33: getan?!

01:16:34: Ist es jetzt wirklich das Business oder wie funktioniert das?

01:16:39: Ja, dann war halt am nächsten Morgen auch so wie er dann aufgewacht und dann runter.

01:16:43: Ich suche mich keine Ahnung.

01:16:44: also ab wann stehen die auf?

01:16:46: Wie läuft das ab?

01:16:47: Und da sind sie durchs Haus angestellten da und ich so Gott und sagt halt die Frau von dem CEO sagt du ist gerade Golf spielen aber wenn ihr shoppen gehen wollt nehmt ein Auto in der Garage so und ich guck Svenja nicht so bin ihm auf jeden Fall das günstigste Auto mal gucken aber ich muss raus.

01:17:01: kurz haben wir doch dann getan um einfach mal Luft zu holen und dann war zur Nachmittag wurde ich dann gerufen und dann war es hier euer Pool.

01:17:10: Dann meinte ich, spring in den Pool

01:17:12: rein.".

01:17:13: Und ich dachte, wenn ihr so ... Ich hab zwar mal Bada Hose dabei aber ich habe der Tohut, der Tusen!

01:17:17: Ich hab keine Ahnung wie die Amis auf sowas reagieren.

01:17:19: So, ihr habt jetzt soweit musst du denken, weißt du?

01:17:21: Das ist ja ein Business.

01:17:22: Compliance.

01:17:23: Complance.

01:17:24: Ich würde sagen Amerikaner definieren Compliance manchmal ein bisschen anders vielleicht... Aber de facto war ich mir nicht sicher.

01:17:30: wie jetzt Weißt du, der Marcel aus Deutschland?

01:17:32: Aus Kitzingen.

01:17:32: Mit Tattoos plötzlich hier für so einen großen Job... ...dann mit Tattoo's dein Badehose dann erscheint!

01:17:37: Und ich war jetzt nicht in das Video.

01:17:38: Ich hatte schon ein Badestort an.

01:17:40: Aber trotzdem habe ich gedacht, ich hab sie vergessen.

01:17:43: Du hast

01:17:44: dich nicht

01:17:44: getraut?!

01:17:45: Nee, ich habe gedacht, nee, ist das auch!

01:17:47: Ich hab da keinen Bock drauf und dachte mir so ne, aber.. ..ich habe mich am Pool so hingesetzt und haben gekwatscht über das Business.

01:17:53: Das war dann so spannend.

01:17:56: Dann war es erstmal zum Klickmechanismus im Gehirn zu sagen Okay, ist wahrscheinlich nicht überall so.

01:18:02: Aber es ist wahrscheinlich eine Art und Weise wie eben das dann manchmal hier auch funktionieren kann?

01:18:06: Nicht muss aber kann!

01:18:08: So... Und dann war ich glaube ein, zwei Wochen später keine Ahnung.

01:18:11: hieß es dann so ja wir müssen mal auf dem Business Trip und wir müssen jetzt mal da und dorthin fliegen.

01:18:15: So und ich so okay ja aber dann müsste er Flüge buchen.

01:18:18: Ich habe laut gedacht gucken die mich am Tisch ansehen wie Flügebuchungen.

01:18:23: Ja aber wir haben nur keine Flügel in dem Chat.

01:18:27: Ah, okay.

01:18:28: Alles klar!

01:18:29: Dann wurde mir erst bewusst, wir fliegen privat.

01:18:33: Und das musste natürlich auch erstmal... Also kein kleiner Chat, auch größerer, aber das musste ja erstmal alles durch den Kopf gehen lassen und man ist es toll ohne Zweifel.

01:18:44: Aber es ist dann cool wirklich mit vielleicht einem Schäfen oder anderen Leuten acht oder zwölf Stunden in so einer kleinen Maschine dann doch Langstrecke zu fliegen?

01:18:51: Das ist nicht.

01:18:52: Es gibt noch viele andere Geschichten, die kann ich dir jetzt aber nicht erzählen.

01:18:55: Die gehen vielleicht zu tief im Detail... Aber es gibt schon Momente dabei wo ich dachte so... Oh mein Gott da kannst du echt Bücher drüber schreiben!

01:19:01: Das kannst du eigentlich auch niemandem erzählen weil das so viele lustige aber auch überraschende Momente einfach dabei waren wo denkst du unfassbar wie Business manchmal doch verlaufen kann.

01:19:10: also spannend.

01:19:11: Einen Moment den du vielleicht erzählen kannst?

01:19:15: Ich muss mich jetzt überlegen, aber nee du ist feinerne Momente mit dabei.

01:19:18: weißt ihr denn wir kamen von Europa zurück und fliegen dann halt.

01:19:22: Es gibt jetzt zwei Private Airports von New York, also einen Richtung New Jersey und einen Richtung Long Island.

01:19:29: Und dann hieß es halt vom Piloten.

01:19:30: so ja brutal viel Stau!

01:19:32: Wir brauchen ein Auto vom Flughafen und dem Private Airport in die Stadt.

01:19:38: eineinhalb Stunden vielleicht sogar zwei Stunden keine Ahnung.

01:19:40: Dann haben wir keinen Bock drauf, Helikopter.

01:19:43: So sind wir halt vor dem Privat-Airport und dann halt vom Flughaufen gelandet und direkt Flieger direkt in den Helikopter und dann halt über New York gelandet hier.

01:19:52: Und dann mit uber nach Hause, so.

01:19:53: Dann sind da so Momente wo du denkst, ob ich es noch mal im Leben erleben werde?

01:19:57: Weiß ich nicht!

01:19:58: Kann ich's gerade genießen auch nicht so richtig weil irgendwie bist du doch unter Strom.

01:20:02: Weil sie bist dir dann dankbar dafür oder gibts dich einfach cool oder bist ja einfach der so hey hab' ich schon mehrmals getan ist mir egal... Oder einfach keine Ahnung.

01:20:10: machst du ständig Fotos weil denkst du okay wow cool das muss ich jetzt festhalten.

01:20:14: so.

01:20:15: So und dann ähja das sind nur so Momenten wo du du denkest Okay, warte mal.

01:20:18: Ich komme aus Kitzingen jetzt bin ich in New York und das erlebe ich trotzdem was kommt denn noch einmal leben?

01:20:22: Was ich noch erleben darf oder muss so weil wie gesagt nicht alles war auch Freude, muss ich dazu sagen.

01:20:27: Man darf nicht vergessen ist ja dennoch Job.

01:20:29: Und es ist ja Dennoch-Business, dennoch job und das finde ich das ist zu Mein Learning auch ein bisschen obwohl vieles natürlich sehr easy aussieht und sehr so hey let's hang out.

01:20:40: und ganz cool is es dennoch fast immer auch im Business Kontext und sobald es um Business geht wirds ernst schnell Und man ist auch gewählt natürlich ein Risiko einzugehen.

01:20:50: Die

01:20:50: Grenze, wie du sagst eigentlich fließend?

01:20:52: Weil das kann am Pool passieren im Flieger, da geht plötzlich der Schalter um und dann wird irgendeine Entscheidung schnell getroffen.

01:20:59: Du musst halt aber auch in dem Moment mitum schalten... Ganz

01:21:02: genau!

01:21:02: ...und kann sich sagen ja wir sind doch gerade irgendwie am Pool, sondern

01:21:05: nee, nee jetzt.

01:21:06: Sag mal ich gebe dir noch eines Beispieles.

01:21:08: Das war eine der Trips, das sind wir innerhalb von Amerika geflogen Ich glaube, drei Tage morgens nach Dallas abends an Dorthin.

01:21:15: Nächsten Morgen dorthin, also wie ich glaube, fünf, sechs Städte in drei Tagen innerhalb von Amerika und ein bisschen natürlich platt auf dem Rückflug alle total müde gewesen.

01:21:25: aber dann geht es plötzlich so okay let's do a recap.

01:21:28: was ist unser Recap?

01:21:29: Was sind die nächsten Steps?

01:21:30: und denkst du so... Total, ich bin es eigentlich nur platt.

01:21:33: Ich würde gerne einfach nur

01:21:33: schlafen.".

01:21:34: Aber dann ist halt ein Business-Recap jetzt für die nächsten drei Stunden angesagt und zu sagen okay was sind unsere Learning daraus?

01:21:39: Was müssen wir nächstes tun?

01:21:40: Wie können wir schnell reagieren?

01:21:42: Wir müssen einen Hebel umlegen!

01:21:43: Und dann merkst du ja doch diese Easy, wir gehen abends noch nicht essen und haben auch irgendwie hier ein Drink hier und da wandeln sie dann doch ganz schnell wieder um Business Recap.

01:21:53: Das sind einfach solche Learnings wo ich sage so... Ganz ehrlich Ich lebe einfach im normalen Lufthansa-Maschine zu sitzen und meine Ruhe zu haben.

01:22:02: Und kann entscheiden, wann ich wie was machen will als sich das dann doch dem ausgeliefert bin.

01:22:06: Aber ... bin ich dankbar für die Zeit ohne Zweifel?

01:22:09: Du hast ja vorhin erzählt, dass du deine erste Karriere in Deutschland hast so eigentlich deine Ehe geopfert.

01:22:16: Hast du gesagt also ihr habt euch beide einfach auf die Karrieren konzentriert und dadurch die Beziehung... Was würdest du sagen?

01:22:21: war der Preis den du gezahlt hast um den letzten zehn Jahren in diesem Hype Ferschen, High Tempo, High Money Business mitzuspielen.

01:22:30: Das ist eine sehr gute Frage.

01:22:31: also was ich jetzt gerade für mich entschieden habe und deshalb hab' ich das auch sehr oder wir haben das zusammen auch bewusst entschieden zu sagen Jetzt die fast elf Jahre.

01:22:41: Ich glaube, das was ich hier für mich erreicht habe beruflich kann ich sehr stolz darauf sein und möchte auch nicht missen alle Höhen und Tiefen aber es hat de facto unglaublich viel Energie gekostet.

01:22:50: Sehr viel Energie!

01:22:52: Ich bin ein Mensch, ich kann's sehr schnell, ich nenne es immer Roboter-Motos schalten Das heißt, komme ich in eine Situation wo ich einfach nur funktionieren muss oder agieren oder reagieren muss.

01:23:03: Bin ich sehr gut darin?

01:23:04: Ich merke es aber erst sehr spät auf welche Kosten es funktioniert und ich glaube das habe jetzt hier in New York auch gemerkt dass ich glaube ich auf sehr sehr hohem Level sehr lange sehr gut funktioniert habe.

01:23:15: Aber jetzt auch sage okay Ich brauche jetzt ein neues Kapitel auch in meiner Karriere.

01:23:20: Ah, muss ich mal kurz durchatmen?

01:23:22: Ah möchte mich vielleicht gerade selbst wieder neu erfinden und zum anderen möchte ich einfach sehen was passiert!

01:23:27: Und ich glaube diese Momentum merke ich jetzt grade auch und bin Mitte April ausgestiegen.

01:23:32: das braucht seine Zeit aber es ist de facto ein gutes Learning für mich zu reflektieren wie wichtig Performance vs Balance ist.

01:23:42: Also, wie haushaltest du mit einer Energie?

01:23:45: Wo gibst du es rein und wie weit gibst Du deine energie etwas rein was dennoch flötefremd bestimmt ist darf man nicht vergessen.

01:23:53: so aber der noch spaß hat und ich finde wenn die sache Spaß macht Und energie sage mal balance alles cool.

01:23:59: Alles gut.

01:24:00: Aber wenn du am ende sagst so okay bin ganz schön ausgepowert Ich bin ganz schöner das habe mich echt energie gekostet aber ich hab trotzdem aufgebaut.

01:24:08: Dann gehe ich da raus sagst du ok Aber ich brauch trotzdem einen Moment mal wieder runterzukommen, um mich freimachen für was anderes.

01:24:15: So und ... Nicht leicht?

01:24:17: Nicht leicht auf keinen Fall!

01:24:19: Aber was ist leicht?

01:24:20: Ganz ehrlich, wir sind nicht nach Amerika gekommen, um es leicht zu machen.

01:24:24: Weil das bin ich auch, weißt du, ich bin ein Mensch... Ich bin ganz überzeugt, A funktioniert das Leben in Kapiteln.

01:24:32: Jedes Kapitel hat seine Berechtigung, jedes Kapitel haben Menschen die kommen gehen.

01:24:36: Manche Menschen bleiben aber manche Kapitel sind dafür geschrieben und gemacht um vielleicht dich als Mensch auch stärker zu machen.

01:24:43: Und dementsprechend bin ich sehr ein Mensch, ich bin sehr in Höhen und Tiefen.

01:24:46: Svenja sagt immer so okay heute wieder schwarz-weiß weil ich einfach schwarz weiß bin!

01:24:50: Ich habe wenig Grauzonen.

01:24:52: So das macht manche Menschen verrückt aber so bin ich normal.

01:24:55: Aber die Faktor bin ich ganz klar der Meinung du bewegst sich aus einer Komfortzone heraus wenn du in einem sogenannten Werle bist.

01:25:02: Das heißt wenn du Kurve bis die nach unten geht, dann musst du dich aus deiner Komfortzone heraus bewegen und dann entsteht Wachstum.

01:25:10: Dann entsteht definitiv Neues und dann wächst über dich hinaus... Und

01:25:15: da bist du gerade?

01:25:16: ...und da bin ich gerade!

01:25:17: Genau So, aber das bist du gegangen oder diese Kurve habe ich selbst entschieden.

01:25:21: Ich bin gegangen.

01:25:22: Du bist gegangen?

01:25:22: Ich bin sehr bewusst gegangen weil ich einfach gesagt habe schon in den letzten zwei Jahren überlegt okay was Neues machen?

01:25:29: Was gibt es vielleicht Neues?

01:25:31: wo kann ich mehr Expertise noch mit

01:25:32: einbinden?

01:25:33: Hast jetzt die Headhunterin von damals angerufen?

01:25:35: oder wie machst du dich jetzt auch zu

01:25:36: suchen?

01:25:36: Es gibt gute Gespräche, es gibt gute Kontakte die sind noch aktiviert.

01:25:40: Gleiches Business

01:25:43: Ja,

01:25:44: du suchst schon unter deinen Peers sozusagen.

01:25:46: Nicht unbedingt!

01:25:47: Ich wurde gestern erst wieder umgefragt von einer Person aus Stockholm an der Stelle die gesagt habe so ja aber ganz ehrlich was er... Du hast eigentlich so einen coolen Lebenslauf, du hast so ein tolles Wissen die angeeignet über eine Karriere hinweg.

01:26:00: könntest du den nicht in breiteres Feld vorstellen?

01:26:02: Absolut!

01:26:03: So ganz ehrlich.

01:26:04: ich hab gesagt zu du solange win-win da ist, solange es Spaß macht und solange sag ich mal, eine Möglichkeit ist, dass sich in dem ganzen Sinn und Potenzial sehe.

01:26:15: Ist das völlig okay?

01:26:16: Ich sage ganz ehrlich, solange ich dich überraschen kann, meine ich zu ihr.

01:26:21: Freue mich aber so lange du mich überraschern kannst freue mich noch mehr.

01:26:24: Aber ganz ehrlich wenn wir in der Familie über solche Schritte nachdenken da geht es dann auch um Existenz weil wir leben hier in New York, ihr habt ja auch Kinder.

01:26:32: also wie lang ist denn dein Runway?

01:26:35: um sozusagen zu sagen solang kann ich suchen bis ich wieder Geld verdienen muss.

01:26:38: Wir geben uns Zeit.

01:26:39: Wir geben uns Zeit.

01:26:42: Gespräche findet auch innerhalb von New York statt, ich hatte gerade heute eins.

01:26:46: Die finden auch statt aber natürlich ist es auch bewusst dass diese mit dieser Veränderung eine größere Veränderungen kommen kann vielleicht sogar wird wissen wir noch nicht.

01:26:56: Du hast ein paar Monate um...

01:26:57: Ja, ja.

01:26:58: Alles gut.

01:26:59: Du

01:26:59: hast es vorgesorgt?

01:27:00: Bist du auch Schwabe?

01:27:01: Naja, Hobby-Schwabe würde ich sagen, Hobbyschwabe.

01:27:04: Aber wie gesagt der Schritt ist nicht mal aus dem Nichts herausgehauen

01:27:08: Sondern

01:27:09: der Schritt is sehr bedacht gewählt Und ich habe auch das wenn er gesagt bei nichts weißte.

01:27:13: Ich möchte den nächsten Schritt für mich beruflich aber für uns als Familie natürlich auch sehr bedachten Aber auch sehr strategisch natürlich machen.

01:27:20: Nein,

01:27:20: du wirst doch nicht wie auch wie ein Strategischer.

01:27:22: Ja,

01:27:22: strategisch heißt es aber nicht!

01:27:23: Ich will jede alles Detail jetzt sehr vorauskalkurieren, das muss alles klicken etc.

01:27:28: Das mache ich damit gar nicht sondern einfach nur bedacht und bewusst die nächsten Schritte gehen.

01:27:32: Gibt

01:27:32: es einen Traum vielleicht von einem Ort für dich?

01:27:37: Ich glaube ein Traum den haben wir jetzt schon gelebt.

01:27:38: da ist New York.

01:27:40: so.

01:27:40: alle anderen Träume werden wir sehen wohin die gehen.

01:27:43: Ist auch

01:27:44: schwer auf New Yorkentraum drauf zu setzen finde ich.

01:27:48: Ist das, aber muss der Traum immer größer sein?

01:27:50: Weiß ich nicht.

01:27:52: So

01:27:52: weiß ich nicht.

01:27:53: so und man muss auch mal sehen was unsere Kinder die werden jetzt acht und zehn Die sind hier geboren haben bisher nur hier gelebt Würde ich mir wünschen für die beiden vielleicht noch mal auf etwas anderes kennen zu lernen.

01:28:05: Vielleicht ja Aber ich möchte jetzt auch nicht über irgendwas urteilen was noch nicht auf dem tisch liegt oder die Karten noch nicht gemischt sind so dementsprechend Vielleicht auch noch dass hinzufügend meine Persönlich im besten Moment kam immer auf mich zu.

01:28:18: So, auch wenn ich sie gesucht habe, hab' ich sie glaube nicht in dem gefunden wie ich mir den Weg vorgestellt habe.

01:28:23: Sondern es ist Kamer, es ist Glück Es ist etwas Höheres, weiß ich nicht Aber ich bin davon überzeugt dass die besten Momente dich finden Und das ist meine Lebensanstaltung dazu.

01:28:35: Ich würde nochmal sagen Das Beste der Two findet Dich, das findest du nicht.

01:28:38: Das Du findest ist oft der größte Fehler.

01:28:41: Marcel Ostwald, ich bin so froh, dass du die Zeit genommen hast.

01:28:43: Ich bin super gespannt!

01:28:46: Weil du bittest jetzt am letzten, ab der letzten Seite von so einem Kapitel?

01:28:50: Da ist der Absatz, geht zu Ende und dann auf der nächsten Seite steht da eine neue Zahl und ne neue Überschrift.

01:28:55: Und ich bin total gespannt was da stehen wird und ich hoffe, dass Du wiederkommst.

01:28:59: Was ich aber weiß is', Du bist immer gut ernährt.

01:29:02: Ja das stimmt.

01:29:03: Du

01:29:03: hast die Expertin an Deiner Seite, du hast eine super coole Familie... ...und Kinder, die einen besseren Geschmack haben als du.

01:29:09: Das ist natürlich unschlagbar.

01:29:10: Also deswegen Glückwunsch zu deinem Lebensglück und komm bitte zurück, wenn du da ein neues Kapitel angefangen hast.

01:29:16: Ja

01:29:17: ich hoffe es erzählen's wert aber gerne viel Dank für die Einladung!

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