Was bedeutet Heimat, wenn man mehrere hat, Bidjan Nashat?

Shownotes

Deutsch oder persisch? Deutschland oder Amerika? Weltbank oder Flüchtlingslager? NGO oder Startup?

Unser Gast heute sagt dazu: Warum nicht beides?

Bidjan Nashat ist in Westberlin aufgewachsen. Sein Vater kam aus dem Iran nach Deutschland, große Teile seiner persischen Familie leben heute in den USA. Bidjan selbst hat in Washington D.C. studiert, bei der Weltbank gearbeitet, war viele Jahre in Führungspositionen bei Save the Children, hat Krisengebiete auf der ganzen Welt bereist – und lebt heute wieder mit seiner Familie am Rande der US-Hauptstadt.

Und dort erlebt er aus nächster Nähe, was in den USA passiert. Eltern an der Schule seiner Tochter verlieren ihre Jobs, die National Guard steht in den Straßen und eine Regierung verändert ein Land, das für seine Familie lange für etwas ganz anderes stand. Sein Vater hat ihm dazu schon 2017 gesagt: „Trump is not America.“

Und genau darum geht es in dieser Folge: Was ist Amerika eigentlich? Was ist Deutschland? Was bedeutet Heimat, wenn man mehrere davon hat? Und was können wir selbst tun, wenn uns die Richtung nicht gefällt, in die sich ein Land bewegt?

Bidjan macht darauf gerade seine ganz eigene Wette. Nach zehn Jahren in der humanitären Arbeit hat er ein AI-Startup gegründet, das ausgerechnet die Menschen stärken soll, die von Technologie und Unternehmen oft zuletzt bedacht werden: Krankenpfleger, Fabrikarbeiter, Krisenhelfer und andere Frontline Workers.

Natürlich sprechen wir auch über die AfD – und die Frage, wann eine Heimat aufhört, Heimat zu sein. Bidjans überraschende Antwort: Sollte die AfD in Deutschland an die Macht kommen, wäre das für ihn womöglich gerade ein Grund, nach Deutschland zurückzugehen – „einfach aus Prinzip“. Denn: „Diese andere Heimat würde ich nie verlieren wollen. Ich glaube, dafür lohnt es doch, sich einzusetzen.“

Viel Freude euch beim Hören und Nachdenken mit der 159. Folge von Wunderbar Together.

BIDJAN NASHAT Mehr zu Bidjans Firma Potential U hier. Wer hier helfen und mitmachen will, kann Bidjan auf LinkdedIn schreiben.

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SENNHEISER Ihr fragt euch, warum Felix und ich in diesem Podcast so gut klingen? Die Antwort ist ganz einfach: Wir nutzen ein ganz neues Sennheiser-Mikrofon. Trommelwirbel: Sennheiser ist unser neuer Partner, der uns dabei hilft, das nächste Level für Wunderbar Together zu erreichen. Vielleicht kennt ihr Sennheiser von Stadionkonzerten, Broadway-Shows oder den Oscars. Oder aus Hörsälen oder Meetings. Oder aus dem Auto (z.B. im ganz neuen smart). Sennheiser kommt aus Hannover und liefert heute in Amerika und rund um die Welt den Sound unseres Alltags. Wir sind sehr stolz, dass wir diesen Podcast nun mithilfe von Sennheiser-Produkten aufnehmen und produzieren können.

PAULANER SUNSET Ein bisschen Heimat für Bidjan Nashat in Washington: Natürlich bekommt auch Bidjan nach der Aufnahme ein frisches Paket Paulaner Sunset nach Hause geschickt – die amerikanische Version der legendären Paulaner Spezi.

RADIO.DE Wunderbar Together gibt es auch bei radio.de – zum Streamen, Folgen und Weiterempfehlen.

SHARING IS CARING** Wenn euch die Folge gefällt, schickt sie gerne an eure besten Freunde oder an eure Familienmitglieder. Folgt uns auf Spotify und Apple Podcasts – und verpasst in Zukunft keine Folge mehr. Vielen Dank!

MITARBEIT Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas und Olli Nermerich Visuals: Vivian Schmidt Schnitt: Heiner D’Alquen

Transkript anzeigen

00:00:03: Ich finde es spannend, sich mal einen Schritt zurückzunehmen und take a step back.

00:00:10: Also einfach innen zu halten und sich zu fragen was ist eigentlich das wirklich menschliche?

00:00:17: Was AI nicht ersetzen kann?

00:00:21: Und genau das ist die Philosophie hinter unserem Produkt und hinter der Firma dass wir sagen wir haben hier die Möglichkeit Wir haben achtzig Jahre Erfahrung was Persönlichkeit ausmacht.

00:00:31: Lass uns dafür sorgen, dass Menschen besser miteinander umgehen.

00:00:35: Sich selber besser verstehen aber auch als Manager daran wachsen, dass sie die Stärken ihrer Mitarbeitenden und was deren Schwächen vielleicht sind oder was denen mehr Energie kostet, besser kennen zu lernen.

00:00:53: Hallo herzlich willkommen bei Wunderbar Together!

00:00:55: Die spannendsten Deutschen in Amerika sind bei unserem Mikrofon.

00:00:59: hier ist Felix und ich freue mich euch heute mitzunehmen.

00:01:02: eine ganz besondere.

00:01:05: Unsere Gast ist seit langen Teil der Wunderbar-Together-Community und er lebt mit seiner Familie in einer Stadt, die bei uns viel zu selten vorkommt.

00:01:13: Die Hauptstadt der Vereinigten Staaten Washington DC – ich war selbst vor einigen Monaten zuletzt dort und war ein bisschen geschockt muss ich!

00:01:20: zugeben über die schwer bewaffneten Soldaten, die da auf den Straßen patrouillieren.

00:01:25: Über die Baustellen rund um das weiße Haus kriegt man überhaupt keinen Fuß mehr auch nur in die Nähe dieses Gebäudes.

00:01:32: überall staus.

00:01:34: es wirkte

00:01:34: sehr

00:01:35: unwirklich auf mich.

00:01:37: unser Gast lebt am Rande der Stadt im grünen dort wo viele Menschen die für die Regierung arbeiten leben was sie in den letzten Monaten erlebt haben.

00:01:46: auch darum geht's heute.

00:01:47: und was ist eigentlich heißt Wenn ein Land sich verändert und man nicht damit einverstanden ist.

00:01:55: Wie ist das eigentlich?

00:01:57: Was ist denn Amerika heute, was ist Deutschland heute?

00:02:00: Was passiert eigentlich mit Trumps Amerika um mit dem Deutschland der AfD?

00:02:06: Darum geht es in unserem Podcast Und natürlich auch darum, was unser Gast für eine große eigene Wette macht.

00:02:13: Dazu gleich – ich sage euch noch kurz einen Gruß von unseren Sponsoren.

00:02:18: Senheiser seit über achtzig Jahren der familiengeführte Pionier für professionellen Sound lässt uns hierbei wunderbar together seit neuestem besser klingen sowie auch die größten Konzertbühnen, die größsten Tonstudios, die Konferenzräume dieser Welt und jetzt auch die Autos!

00:02:34: Sennheiser ist seit neuestem Innovationspartner für immersives Audio auf der Straße.

00:02:40: Und was gibt es besseres, als Podcasts bei langen Fahrten zu hören?

00:02:44: Oder?

00:02:45: Darum geht's auch beim Myles & Moor – wer lange Reisen macht sollte sich umgucken nach der Myles and Moor World Elite Mastercard.

00:02:52: US Residents können aktuell bis zu siebzig tausend Meilen als Worldcom Bonus einsammeln und sich über weitere Perks freuen wie die Lufthansa Business Launch Gutscheine oder ein jährliches Companion-Ticket.

00:03:02: schaut mal rein unter milesandmore.com.

00:03:05: slash credit cards terms apply.

00:03:08: und jetzt zu unserem Gast Bijan Naschat der gerade mit seinen Identitäten, mit seinem Leben das ihnen viele Krisengebiete dieser Welt geführt hat eine ganz eigene Wette

00:03:19: eingeht.

00:03:20: er möchte mit künstlicher Intelligenz die Menschen stärken Die oft zuletzt bedacht werden von Technologie und von großen Unternehmen, nämlich die Menschen ganz vorne an der Front.

00:03:30: Die Krankenpfleger, die Fabrikarbeiter, die Baristas, die Menschen in Krisengebieten helfen.

00:03:37: auch darum geht es heute bei Wunderbar Together.

00:03:40: Viel Spaß beim Hören!

00:03:50: Herzlich willkommen bei Wnderbar Together wie Jean Nash hat.

00:03:54: Vielen Dank.

00:03:54: Schön dass du da bist.

00:03:55: Freu mich hier zu sein.

00:03:56: Du bist ja sogar bei uns Zuhause.

00:03:59: Wir schauen, obwohl du gar nicht hier lebst in der Gegend.

00:04:01: Wo ist eigentlich dein Zuhause in Amerika?

00:04:03: In Washington D.C..

00:04:04: Und wie kann man sich das vorstellen?

00:04:07: Lass unsere Zuhörende dich ein bisschen besser kennenlernen!

00:04:12: Seit einundzwanzig sind wir also meine Familie und meine Frau und meine Tochter und ich wieder an Washington DC Das dritte Mal dass ich in den USA lebe und eine ganz spannende Reise hin und her.

00:04:25: Und wir wohnen in Washington

00:04:27: D.C.,

00:04:27: in einer Nachbarschaft, die Chevy Chase heißt an der Grenze zu Maryland mit einer schönen Grundschule und einer sehr schönen Nachbarschein.

00:04:36: Ich kenne mich in Washington DC gar nicht so gut aus und mir ist auch aufgefallen, dass du eine der ersten Gäste von dort bist.

00:04:42: Nimm uns mal mit was heißt Chevy Chase?

00:04:44: Das erinnert mich irgendwie gar nicht an Neighborhoods, das klingt irgendwie eher nach ... Chevy Chase Movies Music.

00:04:51: Ja es sind Schauspieler!

00:04:52: Ein Schauspieler, wieso heißt nach dem ne Neighborhood?

00:04:55: Das ist eine gute Frage.

00:04:56: Die kann ich jetzt gerade gar nicht beantworten, aber es gibt Chevy Chase in

00:05:00: D.C.,

00:05:01: und Es gibt Chevy chase in Maryland Und wir haben so einen kleinen Zipfel der noch nach DC rein reicht und er sehr nah an einem großen Park und das sind sehr schöne sehr schön ging.

00:05:10: und ihr heißt deine deinen Partnerin die amerikaner sind oder deutsche.

00:05:18: Nimm uns mal mit in deine Familie

00:05:19: meine meine frau die ich dich auch hier in amerika kennengelernt habe als ich mein zweiten Aufenthalt hatte hier und wir haben uns beim Graduate School in Georgetown kennengelernt.

00:05:31: Ihretwegen bin ich auch wieder zurückgekommen, das zweite Mal und unsere Tochter die interessanterweise für Wunderbar Together in Berlin geboren in London etwas größer geworden und dann zurück nach sozusagen in ihr Heimatland nach Pass.

00:05:49: jedenfalls

00:05:50: Ihr seid ja auch eine wunderbare Together Family, also das ist ein

00:05:53: German

00:05:53: American Dream.

00:05:54: Und ihr Spaß sprecht hier zu Hause?

00:05:56: Wie managet ihr die Languages?

00:05:58: Beides!

00:05:58: Also ich spreche Deutsch mit meiner Tochter und Englisch mit meiner Frau.

00:06:03: Okay, also dann kann man sich das so ein bisschen vorstellen chevy chase waschen die siehst du.

00:06:09: ist es so grünes suburban live und ich hab so ein häuschen in seinem garten?

00:06:12: oder ist das?

00:06:13: wohnt man da eher noch in wohnung?

00:06:14: wie sieht es aus?

00:06:15: hat man so einen basketball korb vom haus.

00:06:17: Also die Nachbarn haben Basketballkorben an der garage.

00:06:20: den habe.

00:06:21: ich habe am samstag barbecue gemacht für meinen basketball team Am Tag vor dem Finale.

00:06:29: Und da waren noch einige Kinder dabei und die haben dann an der Garage mit einem Basketball-Kopf hinten in der Allee gespielt, also so kleinere Häuser und kleinere Gärten und eine Allee hinten dran und sehr, sehr nett!

00:06:45: Ich bin so froh, dass du hier bist aus ganz vielen Gründen.

00:06:47: erstens gerade schon gesagt wir haben nicht so viele Gäste aus Washington wie sie und da müssen das unbedingt ändern.

00:06:53: Ich würde also sehr gerne von dir noch erfahren wie es da grade so ist.

00:06:57: Zweitens weil du eine unglaublich spannendes Leben schon gelebt hast und sicher auch noch vor dir hast du bis jetzt gerade Startup gründerst aber vorher schon ganz viele andere Sachen gemacht und ich bin ganz gespannt von deiner Reise rund um die Welt zu hören.

00:07:10: Und drittens Weil du seit langem Fan bist und Hörer von Wunderbar Together.

00:07:20: Nicht nur das, sondern du schickst mir manchmal... Und wir haben uns selber glaube ich nur einmal getroffen bisher so im Vorbeigehen dank unseres gemeinsames Freundes Christian.

00:07:31: Schaut oder nicht Christian?

00:07:33: Du schickest mir manchmal einfach so WhatsApp out of the blue und als Feedback zur aktuellen Episode.

00:07:38: Ich bin hier so dankbar dafür weil wir senden.

00:07:40: ja wenn man so ein Podcast macht ist man ja immer so ein bisschen, man sendet so in irgendeinen Void.

00:07:45: Man weiß nie genau wie man das erreicht.

00:07:47: jetzt?

00:07:47: Wie kommt es an bei den Menschen und macht dann natürlich was man gerne vielleicht selber hören würde oder was man selber gut findet aber man macht das eigentlich für die, die zuhören.

00:07:55: Und ich bin immer so dankbar wenn sich jemand meldet und sagt fand ich gut oder nicht so gut oder hat mich besonders berührt oder weiter begleitet irgendwie meinen Tag.

00:08:05: Ich bin glaube ich eitel genug um als allererstes dich jetzt zu fragen... Wenn du mir gesagt hast, wie du dich selbst bezeichnen würdest.

00:08:14: Weil das ist ja auch wichtig für den Anfang des Podcasts.

00:08:18: Dich zu fragen was dir gerade so wenn du an die letzten Folgen denkst, die du gehört hast... Wie du den Podcast eigentlich so findest?

00:08:25: Was wir hier noch nie gemacht haben auf der Show.

00:08:27: Wir machen es sonst immer abseits.

00:08:29: also deswegen fange ich erstmal an mit was ist denn die beste Art und Weise dich vorzustellen unseren Hörn?

00:08:36: Wer ist Bijan?

00:08:38: Jetzt bin ich Gründer Startupgründer Und jemand, der in ganz vielen verschiedenen Kulturen sich zu Hause fühlt.

00:08:46: In Westberlin damals geboren und aufgewachsen.

00:08:51: Dadurch auch einen sehr starken Amerika-Bezug.

00:08:54: Weil ich im amerikanischen Sektor groß geworden bin also mit den Panzern die jedes Mal jede Woche oder fast allen jeden Tag in den Wald gefahren sind zum Üben.

00:09:03: Daran erinnerst du dich noch?

00:09:04: Du wirkst so jung auf mich.

00:09:08: Da war es aber sehr jung!

00:09:09: Da war ich sehr jung, aber wenn die ... Du wächst auf mit den amerikanischen Panzern, die in den Wald zur Übung fahren.

00:09:15: Und das war in Westberlin immer klar.

00:09:19: Wenn die nicht da wären, dann sähe die Stadt anders aus.

00:09:22: Wo in West-Berlin warst du?

00:09:24: Stegel-Zehlnow.

00:09:25: Okay.

00:09:26: Also im Südwesten.

00:09:28: Im Grünen und die sind halt in den Grunewald gefahren zum Üben.

00:09:34: Und der andere Bezug zu Amerika kommt über meine persische Familie, mein Vater ist aus Miran.

00:09:39: Eingewandert nach Deutschland schon in den Sechzigern.

00:09:42: Aber der Großteil der Familie ist besonders nach der Revolution geflüchtet und dann in die USA gezogen.

00:09:49: Ich hatte damit immer einen persischen Amerikabezug weil wir diese oft besucht haben.

00:09:56: Für mich hatte dadurch Amerika immer ein Familienbezug mehr als alles andere weil die einfach hier überall verteilt leben und ich zu denen sehr starken Bezug habe.

00:10:09: Oh Mann, Wijan!

00:10:10: Das legt ja nochmal eine ganz andere Ebene auf den Podcasts, weil dann bin ich natürlich interessiert neugierig jetzt vielleicht auch ein bisschen ängstlich zu fragen aber wie geht es seine iranischen Familie gerade?

00:10:25: Insgesamt gut... Ich hab keine Verwandten direkt im Iran mehr.

00:10:30: Ich bin natürlich im Kontakt mit Freunden, die auch zum Teil vor Ort sind.

00:10:36: Ja es ist eine schwierige Situation und auch Sachen, die man sich eigentlich noch vor einigen Jahren gar nicht vorstellen könnte, die jetzt einfach stattfinden.

00:10:47: Zum Beispiel?

00:10:49: Direkt der Krieg zwischen Amerika und Iran und ja die ganzen Krisen, die von einem Tag zum anderen zunehmen.

00:10:58: Andererseits habe ich zehn Jahre lang im humanitären Bereich gearbeitet und hab mich damit täglich beschäftigt.

00:11:03: Und jetzt merke, ich bin in so einer anderen Lebensphase als Gründer, wo ich in der Lage sein muss, mich damit nicht mehr täglich zu beschäftigen.

00:11:15: Lass uns das kurz mal anpacken, weil du bist als jemand, deren Global Citizen ist, der schon mehrmals in USA gelebt hat wie du am Anfang beschrieben hast... Aber der diese zwei Kontinente sieht und verfolgt.

00:11:29: natürlich hast du eine ganz spezielle Brille auf unseren Podcast.

00:11:34: Hau mir mal ein bisschen Kritik um die Ohren, also ich mache sowas normalerweise nicht aber bei dir weiß ich das du gerne und oft zuhörst.

00:11:42: Und ich bin natürlich total gespannt dass wenn du mir mal sagen magst was du vielleicht gut findest oder vielleicht auch Sachen die wir ein bisschen besser oder anders machen könnten in deinen Ohren

00:11:51: Ich bin wirklich Ich hab wirklich fast jede Episode irgendwann mal gehört, viel beim Wäschemachen oder beim Laufen.

00:11:59: Ähm ... ich find's toll und ich hab dir auch sehr viel positives Feedback geschickt immer.

00:12:07: Für mich ist es tolle dass je länger ich im Ausland bin, ich merke wie ich mich immer mehr mit Deutschland beschäftige.

00:12:14: also aus einer neuen Sicht dann.

00:12:17: Und das andere Thema was ich bei euch so toll vertreten finde die Vielfalt der Deutschen in den USA.

00:12:25: Ihr macht ja eigentlich damit auch ein neues Deutschlandbild möglich, weil verschiedene Folgen haben so viele Akzente und so viele Hintergründe – und die Menschen haben so tolle Hintergrunde!

00:12:39: Und spiegeln eigentlich in Deutschland wieder was ich auch kennengelernt habe und was ich viel öfter gerne in der Öffentlichkeit sehen würde.

00:12:47: Also eines der Vielfalten von Leuten, die nicht entweder hier sind oder da sondern Und und die sind und auf verschiedene Art und Weise.

00:12:56: Damit kann ich mich sehr gut identifizieren, dass man nicht in eine Schublade gesteckt wird sondern dass man viele und auch mehrere hilfreiche Identitäten hat aus denen man Kraft ziehen kann.

00:13:06: das finde ich einen tollen Aspekt.

00:13:08: Ich finde die Geschichten toll.

00:13:11: ich glaube was mich interessieren würde ich sag es mal so rum was mich Interessieren würde ist dass man dieses hin und her, was bedeutet Deutschland jetzt für dich?

00:13:20: Und wie blickst du auf Deutschland.

00:13:22: Dass es in manchen Folgen mehr ist oder in manch weniger.

00:13:25: Ich merke das nur deswegen weil ich mich sehr stark mit dem Deutschland von außen beschäftige und auch täglich im Kontakt mit Freunden bin und mit Familie in Deutschland.

00:13:38: Diese Unterschiede könnte man glaube ich ab und zu noch stärker beleuchten.

00:13:43: Kurzer Shoutout an unseren neuen Partner, der uns besser klingen lässt und uns besser hören lässt.

00:13:48: Ich trage beim Aufnehmen von Wunderbar Together am liebsten den Zenheiser HD-Vinwundzwanzig!

00:13:56: Das ist ein Art Designklassiker, den man sofort erkennt wenn niemand auf dem Kopf hat und der Achtung ursprünglich entwickelt wurde für die Passagiere im Überschallflugzeug Concorde Ende der Achziger.

00:14:10: Die sind ursprünglich mit diesem Kopfhörer unterwegs gewesen, weil Überschaftflugzeug extrem laut.

00:14:16: Die Triebwerke super röhrend und da haben die Menschen sich den HD-Virgendundzwanzig auf dem Kopf gesetzt.

00:14:22: von dort hat er dann die DJ Bühnen, die DJ Pulte der Welt erobert.

00:14:27: Die Künstler, die gerne in Superkopfhörern tragen wenn sie live auflegen und immer mit leichtem Gepäck reisen müssen.

00:14:34: Die haben den HD Vierundzwandig weit in die Welt der Künstlern unter Musik gebracht ist er dann weiter getravelt und ist heute ein absoluter Standard im Live Broadcasting.

00:14:45: Das ist das, was ich auf dem Kopf hab.

00:14:47: und dass es genau das was Sennheiser ausmacht.

00:14:50: Werkzeuge die unter extremsten Bedingungen funktionieren ob im Überschallflugzeug oder im Busy Alltag.

00:14:58: Und genau das bringen sie jetzt auf die Straße diese kompromisslose Haltung aus achtzig Jahren.

00:15:04: Profisound damit dein Auto absolut perfekt klingt wenn du im neuen Cupraude Smart unterwegs bist.

00:15:09: Dass es kein normales Autoradio mehr, dass du hörst Sound, der dich komplett umhüllt.

00:15:15: Immersiver Sound von

00:15:17: Sennheiser.".

00:15:20: Ich glaube da sprichst du etwas an was tatsächlich auch bei unseren Gästen ganz unterschiedlich ausgeprägte ist.

00:15:25: also manche glaub ich spüren das was du beschreibst diesen stärkeren des stärkere Interesse an Deutschland je länger sie weg sind

00:15:34: ja

00:15:35: Und bei anderen ist es eher so, dass sie mehr versinken in ihrem Leben.

00:15:39: Was die sich hier aufgebaut haben und aus welchen Gründen auch immer private Gründe berufliche Gründe nicht mehr diese Verbindung spüren, die dich da neugierig macht?

00:15:49: Dann ist das oft gar nicht so leicht mit denen darüber zu reden.

00:15:52: vielleicht oder wir kommen vielleicht gar nicht zu dem Punkt.

00:15:55: aber du sagst ja eigentlich wäre gut, die trotzdem ein bisschen mehr anzuwohlen.

00:15:59: Ich glaube schon

00:15:59: ich habe das in meiner eigenen Familie von meiner deutschen Familie einen Onkel der ausgewandert Anfang der Neunziger mit seiner texanischen Frau.

00:16:08: Und der eigentlich nie mehr in Deutschland ist und in Texas lebt, sich gar nicht mehr mit Deutschland beschäftigt.

00:16:16: Ich finde es interessant, er hat seinen Leben sich ausgesucht und lebt so in Texas ohne einen Bezug zu Deutschland.

00:16:25: Der ist zur Beerdigung meiner Großmutter, seine Mutter gekommen.

00:16:29: Das war das einzige Mal!

00:16:32: Für mich wäre das überhaupt keine Möglichkeit.

00:16:36: kannst du ja vorstellen, mit meinem Namen und Hintergrund hab ich seitdem ich lebe die Beschäftigung.

00:16:41: Mit wo komm' ich her?

00:16:42: Und wer bin

00:16:42: ich?".

00:16:44: Ich habe irgendwann entschieden dass es dieses und ist und nicht oder.

00:16:47: Jedes Mal wenn dich jemand bist du jetzt das oder das.

00:16:51: Das finde ich so spannend bei eurem Podcast, dass ihr diese Schubladen öffnet und die Vielfalt der Deutschen an Amerika zeigt.

00:16:59: Und davon würde ich gerne noch mehr hören.

00:17:02: Super cool!

00:17:03: Ich glaube du sprichst auch was an, was für so viele von uns gerade auch politisch gesehen ein riesen Thema ist.

00:17:12: Weil man als jemand der von Deutschland außer der fast egal aus welchem Land in den letzten Jahren nach Amerika gekommen ist gar nicht so vielleicht wichtig fand.

00:17:26: erstmal weil man ja hier viele Orts aufgenommen wird im Communitys ohne dass man gefragt wird warum man jetzt hergekommen ist, woher man kommt und wer man eigentlich ist.

00:17:35: Aber das jetzt die Administration, die gerade an der Macht ist plötzlich da wieder eine riesigen, wie so ein Spotlight drauf legt und sagt, manche von euch kommen nicht aus den richtigen Orten ganz viele von euch wollen wir nicht ihr seid die anderen ihr seid falschen ihr seid schuld daran dass es den der Majority schlecht geht usw.

00:17:56: Und das eigentlich das bricht was so toll ist Also an der Gesellschaft hier.

00:18:04: Ich hab darüber länger nachgedacht, weil das natürlich ... ... sehr akut geworden ist mit dem Muslim-Bahn und ich wirklich damals war ich in Berlin und habe meinen Vater angerufen, der seitdem ich denken kann ein absoluter Amerika verteidiger ist.

00:18:24: also im Vergleich zu meiner deutschen Familie und besonders meinen deutschen Großeltern.

00:18:30: Wir sind zusammen in einem großen Haus aufgewachsen, das meiner Großmutter gehörte.

00:18:34: Und es war so.

00:18:34: wir wohnten unten und es war pro Amerika ... Ja!

00:18:40: Ich glaube, dass ist auch eine einwandere Perspektive, weil Amerika einfach diese Idee hat hier kannst du hinkommen und etwas erreichen und es macht nichts.

00:18:49: Es ist egal woher du kommst.

00:18:51: Und oben im Haus war er so.

00:18:54: ja

00:18:54: gut die haben den Krieg gewonnen.

00:18:55: ich übertreibe jetzt Eigentlich ist es nicht so viel Kultur und also diese typischen, auch so würde ich sagen typische deutschen Vorurteile dieser Generation.

00:19:06: Und ich kann mich ganz genau daran erinnern... Übrigens in New York war das, in den Siebenundneunzig hat mein Vater mich bei so einem Familienbesuch mal zur Seite genommen und ich weiß noch nicht warum er mich nur zur Seite nahm hat mit meinen Geschwistern da.

00:19:18: Er sagt so weißt du was?

00:19:20: Ich fühle mich nirgendwo so frei!

00:19:24: Niemand fragt mich, wo ich herkomme.

00:19:27: Niemand fragt mir, woher mein Name

00:19:29: kommt.".

00:19:30: Und es war nach fast fünfzig Jahren in Deutschland als erfolgreicher DS-Arzt und wirklich erfolgreich im Berlin gewesen oder immer noch ... Ich hab das damals nicht so richtig verstanden.

00:19:43: was heißt das eigentlich?

00:19:44: Das ist ja ein bisschen dick aufgetragen jetzt und dann.

00:19:48: je länger ich selber Arbeitserfahren gemacht habe auch in einer ganz anderen Zeit als er desto mehr habe ich verstanden, was der Unterschied ist.

00:19:56: Und den hab' ich hier in Amerika erlebt selber.

00:19:59: und als ich wieder nach Deutschland gegangen bin und in Deutschland gearbeitet habe... ...und das fand ich spannend!

00:20:05: Also das war so dieses Ein- und deswegen habe ich ihn sofort im Jahr zehnt zwanzig siebzehn angerufen, als dieser Muslim Bayern kam und hab' so gesagt naja jetzt ist er aber vorbei mit deinem Amerika und da war er schon ein Siebziger und seine Antwort war Trump is not America.

00:20:23: Das fand ich total beeindruckend.

00:20:27: Weil das ist ja das Einzige, was wirklich stimmt... ...dass die Regierung nicht des Landes repräsentiert.

00:20:36: Ja auch nicht die Mehrheit?

00:20:38: Die Menschen!

00:20:41: Und natürlich auch es nicht sein Amerika.

00:20:44: Genau weil's eine Idee ist.

00:20:46: In Amerika nicht als Realität sondern auch als Idee und dass wofür es steht und wo sie eigentlich hin will mit Umwegen.

00:20:55: Wow Und was hast du dann gesagt?

00:20:59: Ich glaube, ich habe gar nichts gesagt.

00:21:00: Ich musste erst mal drüber nachdenken.

00:21:03: Nein weil er gerade auch seine Schwester die in Chicago ist, eine ältere Schwester besuchen wollte und eben nicht klar war ob er überhaupt einreisen kann.

00:21:10: also es war sehr immediate wie man sagt konkret und hat dann ein paar Monate später alles geklappt.

00:21:18: aber das ist schon einen Einschlag gewesen in die Idee von Amerika.

00:21:25: Ein ganz kurzer Hinweis von mir Wir sind mit wunderbar together jetzt auch auf radio die verfügbar.

00:21:32: Radio D ist eine kleine, feine App um Podcast zu hören, Radio Sender zu hören.

00:21:38: Ja wir nutzen das selbst auch Felix Kataliner und ich Und wir würden uns natürlich freuen wenn ihr mal rein hört und unseren Gast weiter empfiehlt.

00:21:44: und ja viel Spaß damit.

00:21:46: Radio D.

00:21:49: Christina meine Partnerin die du gerade kennengelernt hast weil sie gerade netterweise unseren kleinen hier Mit rausgenommen hatten die frische lufte mit wir in Ruhe podcasten können Musste zum Times Square abends an der Wahl nacht in der wahl nach.

00:22:03: Zwei tausend sechzehn um von dort zu berichten also stimmungsberichte.

00:22:09: und am time square gibt es ja diese großen riesig großen häusergroßen screens auf denen dann wenn Wahlen sind wie so ein thermometer des blaue das rote thermometer die steigen dann live im live zu sehen oder live vom fernsehen auch dahin projiziert.

00:22:29: Und wir standen da also mit tausenden New Yorkern und wir.

00:22:33: Hillary Clinton war nur Luftlinie.

00:22:35: ich weiß nicht, die

00:22:36: Party war hier geplant vielleicht

00:22:38: eine Meile entfernt im Javitz Center im großen Konferenz dann oder weiter in so ein Glas.

00:22:43: Decke die sie dann durchbrechen wollte und all diese symbolischen Dinge waren davor bereitet.

00:22:48: und wir sind allen diese Nacht gestartet wie vielleicht du auch mit so einem Gefühl nachher wird schon gut gehen.

00:22:54: und dann stand mir da und es wurde einfach nicht gut.

00:22:58: Es war grabes Stille auf dem Timescale, wo es nie ruhig ist.

00:23:02: Es hat niemanden ein Wort gesagt als dann die erste Entscheidung vieler als der erste Sender Trump zum Präsidenten gekürtert.

00:23:12: und ich erzähle das alles nur weil eine Sache an dem Abend, die mir einen Schauer runtergejagt hat und bis heute mir nachgeht... ...es haben dann Menschen sich irgendwie umgeguckt und haben geguckt was mit wem kann ich jetzt reden?

00:23:27: Und hinter mir stand auch ein Mann Und er hat mich angeguckt und hat gesagt, my name is Mohammed.

00:23:34: What am I going to do now?

00:23:37: Und genau wie du am Telefon ... Ich hatte da keine Antwort also ich hab den nur angestarrt und wir haben uns irgendwie versucht ja vielleicht aneinander zu klammern.

00:23:51: an dem Moment und dann am nächsten Tag hast man hier auch die Menschen gesehen, die einfach weinen so zur Arbeit gegangen sind oder einfach ein Kaffee waren und versucht haben andere zu finden, mit denen man sich irgendwie austauschen konnte über diesen Schock.

00:24:07: Aber dieser Mann hat natürlich was ganz Großes in dem Moment irgendwie so einen Satz gefasst, das du beschrieben hast, dass da eine Welt eingeknickt ist oder... Und ich würde mich jetzt natürlich interessieren, was würdest du heute deinem Vater antworten?

00:24:22: Oder was würdest du ihm antwortet?

00:24:24: Weil du bist ja wieder hier seit vielen Jahren und erlebst jetzt Trump II.

00:24:32: Was würdest du sagen?

00:24:35: Ich glaube, ich würde die gleiche Antwort geben.

00:24:37: Dass Amerika viel größer ist als die Regierung und... Und die andere Sache über die ich nachdenke, auch weil ich so lange humanitär gearbeitet habe, das sind ja Krisen, die dir auch einen Ansporn geben sollten dich auf die richtigen Dinge zu konzentrieren und Dinge, die du verändern kannst und die du antreiben kannst aus eigener Kraft Und dich nicht da drin zu verlieren, Dinge zu versuchen zu ändern die du sowieso nicht ändern kannst.

00:25:08: Die nicht in deiner eigenen Macht liegen.

00:25:12: und für mich und weil du ja am Anfang auch zu washing gefragt hast das letzte Jahr war unglaublich intensiv weil dieser kahlschlag gegen die regierung trifft dir die eltern von den freunden meiner tochter in der grundschule.

00:25:30: also du hast ja diese gespräche am morgen dass sie ihren Job verloren haben und das jetzt gerade suchen.

00:25:36: Und das ist eine Gegend, wo fast alle irgendwie mit der Regierung für die Regierung arbeiten... ...und dann National Institute of Health und so viele Wissenschaftler, die randomized controlled trials gegen Krebs machen um Krankheiten zu forschen.

00:25:58: Das war sehr intensiv weil man es nicht nur in der Zeitung liest, sondern weil das Schicksale sind von Leuten die mit denen du morgens Gespräche hast und du mithörst wie die versuchen einen neuen Karriereweg einzuschlagen.

00:26:13: Und nicht wissen was passiert?

00:26:14: Weil dann kam ja erst diese ganzen Gerichtsurteile hin und her und keiner wusste was eigentlich los ist.

00:26:21: Auf der anderen Seite für mich war auch sehr viel im internationalen Entwicklungsbereich zusammengebrochen ist in Washington an dem ich vorher gearbeitet habe.

00:26:30: Für mich war das so eine Entscheidung, ich fokussiere mich jetzt auf Dinge an die ich wirklich glaube.

00:26:36: Die ich für richtig halte und die ich direkt beeinflussen kann.

00:26:41: Und ich glaube es würde ich meinem Vater immer noch sagen und er würde mir wahrscheinlich zustimmen.

00:26:47: Betrifft das auch deine Partnerin?

00:26:50: Nein weil sie zu dem Zeitpunkt schon aus der Regierung wieder raus war.

00:26:54: Sie waren weißen Haus und dadurch hatte sie eine politische Stelle.

00:26:58: Die wechseln ja immer, nachdem die Administration dann wechselt und sie war schon wieder im Konsulte im Bereich.

00:27:04: Insofern hat sie das nicht so...

00:27:06: Und da ist sie auch betroffen?

00:27:07: Da ist sie noch wie vor.

00:27:08: Und was wählen berät Sie in Mosche?

00:27:10: Sie arbeitet zur Arbeitsmarktpolitik und also Workforce Development sagt man hier, sie hat ganz lange zum Thema Ausbildung weiter Bildung besonders in Bereichen, die auch z.B von AI betroffen sind oder Green Tech.

00:27:27: Also wie sorgt man dafür, dass Menschen in Arbeitsbereichen die sich verändern müssen das richtige Training und Weiterbildung bekommen?

00:27:37: Und insofern war ihre Zeit in Deutschland gar nicht so schlecht weil sie natürlich auch das deutsche Arbeitsmarktmodell und die Ausbildungssysteme kennengelernt hat ein bisschen... Die

00:27:47: Lehre!

00:27:49: Apprenticeships sind ja hier wieder im Kommen auch.

00:27:52: Ja, habe ich mir zumindest sagen lassen und das ist ja ein ganz altes Modell was hier eigentlich nur wieder.

00:27:58: Belebt wird um die deutschen sind da mit dabei also die Handelskammern und so versuchen eben zu zeigen es gibt auch noch etwas anderes als college aber es hört sich so an als wäre deine Partner in den Bereich der jetzt nicht so massiv betroffen isst von doge von dem lack of funding ins sei

00:28:14: nicht so massive und da hat man immer noch private sector die natürlich auch einen Interesse daran haben und man hat die State and Local.

00:28:21: Und das ist ja genauso wie in Deutschland, was man nicht vergessen darf – der Föderalismus ist nicht unbedingt immer betroffen von der Zentralregierung.

00:28:28: Das heißt, die Staaten können auch ihre eigenen machen es auch weiter.

00:28:32: sehr viel Innovationen im Bereich von Kalifornien bis mit West.

00:28:36: Aber das bringen Sie natürlich zurück zu euren Freunden weil ihr lebt ja auch in einem Teil der Welt, der sehr teuer ist.

00:28:43: Ich schätze mal, wenn man dann seinen Job verliert.

00:28:45: Dann ist da auch das Eis dunn.

00:28:46: Also was ist denn mit den Menschen passiert um euch rum?

00:28:49: Sind die jetzt weg?

00:28:50: Haben sie etwas gefunden?

00:28:53: Kriegen die irgendwie eine Art von Überbrückungsgeldern noch von ... Was isst denn da?

00:28:57: Kannst du vielleicht ein, zwei Beispiele nennen,

00:28:59: dass

00:29:00: man mal versteht, was mit diesen tausenden Menschen eigentlich passiert ist?

00:29:03: Ich kann es nicht für alle beurteilen.

00:29:09: Die, die ich wirklich näher kenne haben jetzt entweder im Privatsactor was gefunden oder Die Kürzungen wurden wieder zurückgenommen, entweder durch Gerichtsurteile.

00:29:20: Das hat sich leider für einige besonders im Entwicklungsbereich ... Also die im internationalen Entwicklungsbereich, weil da ja die Fünfzig Milliarden fast gekürzt worden von USA.

00:29:32: Und davon hängen auch alle NGOs ab in Washington sind.

00:29:36: also in dem Bereich kenn ich eher viele Leute, die sich umgucken mussten und jetzt entweder versucht haben im nationalen Bereich zu arbeiten noch nicht mehr international oder immer noch in der Schwebe sind.

00:29:46: und das ist wie du sagst.

00:29:47: Das ist nicht einfach, weil Amerika und besonders an der Ostküste und in DC und New York es lebend heuer und das wird glaube ich noch Auswirkungen haben.

00:29:55: Ich glaube die richtige Schock ist noch nicht so richtig da, weil viele Leute noch in den Überbrückung sind oder haben noch Verträge, die auslaufen oder dann eben werden weiter bezahlt bis es dann

00:30:10: ausgeht.

00:30:12: Also die Schule deiner Tochter ist jetzt nicht plötzlich irgendwie halb leer geworden?

00:30:15: Nein, nein.

00:30:16: Auf keinen Fall.

00:30:17: Wir

00:30:18: sind jetzt auch nicht nur hundert Prozent Leute, die für die Regierung arbeiten, sondern viele Anwälte und zum Teil auch internationale Leute, Also DC ist ein Wundermix.

00:30:31: Ja und

00:30:31: wir kommen gleich, weil du hast jetzt mehrfach über Entwicklungsarbeit gesprochen zu dir und deinem spannenden Leben.

00:30:35: Weil ich wollte noch diese Klammer zur DC zumachen, weil wir waren jetzt vor ein paar Wochen sind wir sozusagen durch die DC gefahren auf Weg nach Florida wo Christina die Atmos-Rakete covered hat in den Start der Mondmission Und wir haben Roadtrip draus gemacht, weil an den Flughafen waren riesen Schlangen.

00:30:54: Die Flüge waren wahnsinnig teuer und haben gesagt, komm, wir warten so lange nicht mehr am Land unterwegs.

00:30:58: Wir fahren jetzt nach Florida und das führt ein Jahr von New York aus durch Washington DC.

00:31:04: Als wir in Washington DC waren, waren wir auch im Zentrum.

00:31:06: Wir wollten den Kindern mal das weiße Haus zeigen.

00:31:08: Das ging schonmal nicht, weil die Baustelle oder die Baustellen um das weißer Haus eine Ausmaß angenommen haben, dass ich mir so hätte gar nicht vorstellen können also bekamen gar nicht so ran, dass wir irgendwie hätten sagen können jetzt ohne Ticket.

00:31:23: Früher konnte man irgendwie relativ gut ohne Tickets auch mal ran an den Zaun oder deinen Kindern und Freunden zeigen gucken weil da hinten ist es und ein Foto davon machen.

00:31:31: das war uns gar nicht mehr möglich.

00:31:33: also das erste einmal kommt gar nicht ran.

00:31:36: und der zweite waren eben diese bewaffneten Kaki Uniformen

00:31:41: von

00:31:42: National Guard Soldaten die dann vor unserem Hotel Abends an Straßen, wo Leute einfach irgendwie ein Bier getrunken haben oder einfach einkaufen waren.

00:31:51: Patrouilliert sind scheinbar sinnlos.

00:31:54: durch die Gegend liefen wie so Männchen in einem Computer spielen in einer fiktiven Stadtkramme.

00:31:59: Das ist irgendwie vor wie so SimCity oder Truman Show wurde immer das Gefühl, was machen sie da eigentlich?

00:32:04: Und ich habe mich dann natürlich schon gefragt, wie das sein muss wenn man da lebt und das sozusagen jetzt mitmacht und ja auch das vorher kennt wo die Stadt einen anderen Vibe hatte.

00:32:18: Und vielleicht sich auch fragt, was bedeutet das eigentlich für mich und meine Familie?

00:32:23: Wie erkläre ich meinen Kindern, wenn die dauernd bewaffnete Soldaten auf der Straße sehen?

00:32:28: Also wie machst du das?

00:32:30: Das ist eine gute Frage!

00:32:34: Das erste Mal als ich National Guard wirklich selber gesehen habe, weil ich jetzt nicht so oft Downtown bin, weil Ich auch Remote arbeite und viel unterwegs bin, auch international eher als in downtown Washington DC rum zu... laufen, aber das war schon komisch.

00:32:53: Ich hab dir erzählt ich bin eigentlich mit sehr viel Armee und so aufgewachsen in Westberlin, aber ... Das war ... das war sehr komisch und besonders weil ich damals, im Jahr eight genau bei der inauguration und dem ganzen als obama gewonnen hat und dieses ganze das land hat eine historische wende gemacht.

00:33:16: dabei war dann sukzessive zu sehen, wie es sich eigentlich in eine andere Richtung entwickelt.

00:33:23: Hab ich ... ja, arbeitet in mir.

00:33:27: Ich glaube, wie's meiner Tochter erklären würde... Gut, die spricht selber darüber mit ihren Freunden in der Schule und dadurch dass einige Eltern oder sehr viele Eltern ihrer Jobs verloren haben braucht sie mich gar nicht um ihre Meinung zu bilden, sondern die bilden sich die Mädchen in der Schule selber!

00:33:43: Und was ich versuche ihr zu erklären ist das Ja, Regierungen sind nicht immer repräsentativ für das was die Menschen wirklich denken und möchten.

00:33:59: Und ich finde es eigentlich gar nicht so schlecht weil ich ja in vielen Ländern gearbeitet habe in denen ganz andere Regierung an der Macht sind und ich trotzdem überall Menschen kennengelernt habe und dass sich ihr diesen Unterschied klarmache auch jedes mal wenn sie zu Russland fragt oder jedes Mal wenn sie irgendwas wie China fragt.

00:34:19: Dass man diesen Unterschied immer wieder klar macht, dass die Regierung nicht die Gesellschaft und die Menschen darstellen.

00:34:26: Jedenfalls nicht komplett.

00:34:28: Weil das Bild auch wir da so mitgenommen haben war... Du fährst in New York los weil an den Flughäfen, wenn du fliegen willst, waren in den Wochen fünf, sechs, sieben, acht Stunden Wartezeit angesagt?

00:34:46: Die Flugpreise waren auf so einer Achterbahnfahrt, also man wusste überhaupt nicht so ungefähr was als nächstes kommt und in der Hauptstadt patolieren Soldaten.

00:34:54: Es ist eigentlich das... Das ist der Aufbau eines Stereotyp, den man früher gerne sozusagen im dritten Weltland zu einer Bananenrepublik angehängt hätte.

00:35:08: Und das fand ich schon interessant weil ich dann so dachte wow that's America too!

00:35:12: Also dass es auch gerade unsere Bananenrepublik in der wir leben, wo du gar nicht so weißt.

00:35:21: Wo du dran bist und was im nächsten Moment passiert?

00:35:23: Und ohne diese Stereotyp jetzt soweit aufmachen zu wollen weil es ist ja Quatsch und das stimmt dir auch nicht wie du sagst in diesem riesigen Land denn sehr viele Leute interessieren sich herzlich wenig dafür was gerade in Washington oder den anderen großen Städten los ist.

00:35:39: aber es führt vielleicht ganz gut in dass schon so einen großen Teil von deinem Leben gemacht hast.

00:35:45: Du warst immer in vielen Ecken der Welt, wo Dinge nicht rund laufen um es mal harmlos auszudrücken und du hast sehr lange in dieser Welt der Non-governmental Organizations verbracht, wo man versucht mit Spenden... mit gestifteten Geld, Dinge besser zu machen.

00:36:06: Und ich find das wahnsinnig interessant!

00:36:07: Ich hab von dieser Welt relativ wenig Ahnung aber sie ist ja auch eine Welt die dich hierher geführt hat.

00:36:12: Vielleicht magst du uns ja mal einen Mitnehmen auf deine Reise.

00:36:14: also wie bist Du in diese Welt gelangt und ... In welche Ecken der Welt sozusagen, in welchen Ecken hast du vielleicht auch das meiste über Dich gelernt?

00:36:26: Was?

00:36:26: wo kam dann Amerika da rein in die Geschichte?

00:36:30: Ich glaube, vielleicht muss ich ein bisschen weiter ausholen.

00:36:34: Das kommt ja irgendwo her.

00:36:36: und ich bin aufgewachsen wie gesagt in den Achtzigern in Berlin und meine Mutter war schon immer aktiv und so als Aktivistin jedenfalls im Rahmen ihrer Möglichkeiten hat sie in der Amnestygruppe gearbeitet.

00:36:55: Aufgewachsen habe diese Amnesty-Hefte gelesen und die waren wirklich nicht unbedingt, da ging es um die gefangenen politischen Gefangenen.

00:37:03: Und es gibt so eine Erinnerung, die ich habe.

00:37:05: das war Ende der Achtziger Anfang der Neunziger.

00:37:09: Diese Amnisty Gruppen hatten sich ja immer eingesetzt für politische Gefangene besonders im Ostblock oder in China, in Ländern.

00:37:17: Die haben dann immer Briefe geschrieben an die Gefangener und wussten aber nicht ob sie ankommen.

00:37:25: Diese lokale Gruppe meiner Mutter hatte sich einen politischen Gefangene in Armenien ausgesucht, dem sie dann geschrieben haben.

00:37:33: Und ich kann mich noch ganz genau daran erinnern dass irgendwann saß ein älterer Mann bei uns im Wohnzimmer und ihre ganzen Amnis die lokalen Gruppenfreunde saßen drum herum und es gab Musik und das war wie bei uns öfters halt viel los und du hast halt gemerkt das war was ganz besonderes.

00:37:52: Und dann hab ich erfahren, dass das genau dieser politische Gefangener war.

00:37:56: Der wirklich auch die ganzen Briefe bekommen hat und irgendwann ausreisen dürfte... Ich habe das mal alles recherchiert weil es mich super interessiert hat.

00:38:04: Ich hab sie dazu noch ein bisschen befragt.

00:38:07: Das ist jetzt so eine Erinnerung, die so man macht halt Dinge um anderen Leuten zu helfen was so drin war von meinen Eltern.

00:38:16: Mein Vater hat neben dem Arztbesuch immer nebenbei versucht sich humanitär einzusetzen In Iran gereist, da gab es Erdbeben und in anderen Ländern und hat versucht sich einzusetzen.

00:38:27: Und zwar immer so dieses ... Man macht was für andere Leute um zu helfen.

00:38:32: Ich glaube damit bin ich schon aufgewachsen weil sonst das kommt ja irgendwo her.

00:38:38: Und der Beruf deiner Mutter war?

00:38:40: Die war Lehrerin.

00:38:41: Okay,

00:38:42: d.h.,

00:38:42: die hatte's dann ... Das war in ihrer

00:38:45: freien Zeit gemacht.

00:38:46: Wow!

00:38:47: Du hast du Geschwister oder ...

00:38:49: Ich hab ja, ich bin mit drei anderen Geschwistern aufgewachsen und habe noch zwei halb Geschwisters.

00:38:54: Und wir sind... Wow!

00:38:55: Große Haushalt?

00:38:57: Wir

00:38:58: treffen uns auch bald weil mein Bruder wird vierzig Ende des Monats und dann gehe ich nach Berlin und gibt eine große Geschwesterversammlung.

00:39:05: Super cool.

00:39:05: und der Haushalt in dem du aufgewachsen bist das ist ja auch ein iranisch-deutscher Haushalt sozusagen in den in den achtzigeren und er hatte die iranische Gastfreundschaft Den deutschen Wohnort oder wie

00:39:20: kann ich das

00:39:21: vorstellen in den zusammen treffenden Kulturen bei euch?

00:39:24: Ich hatte

00:39:24: ja, es ist so dieses Haus oben und unten.

00:39:26: Das war sehr, sehr preußisch oben... ...und sehr persisch unten.

00:39:31: Also du konntest durch die Treppe nach oben gehen und das ist auch eine tolle Kindheitserinnerung!

00:39:37: Ich will das nicht so dieses Oder eines oder andere sondern

00:39:42: Und

00:39:43: Es ist und meine Großmutter hat mir Schach beigebracht Und die hat mir Grimms-Märchen vorgelesen.

00:39:50: Und die hatte jeden Nachmittag, wenn sie ... konnte ich nach oben gehen und dann sie liebte Kuchen und sie hat über Goethe und alles.

00:39:56: Das war so ein bisschen deutsche Hochkultur.

00:39:59: Und unten war kommen und gehen und auch das was sich immer noch toll findet ist einfach durch eine offene Tür.

00:40:08: Du musst nicht immer anmelden über einen Kalender sondern Leute können einfach vorbeikommen.

00:40:12: Es wird gelacht und es ist laut.

00:40:15: Kontrast, der mir immer noch.

00:40:17: Ich habe mal eine ganz tolle Kondition gelesen im Spiegel.

00:40:20: Es waren ein deutscher Autor und Arabischer Autor – die haben sich immer mit zusammengeschrieben – und der arabische Auto hat einmal gesagt, der Unterschied zwischen ihm und dem deutschen Haushalt ist das deutsche Haushalt steht man früher auf und sagt was machen wir heute?

00:40:34: Und bei ihnen im arabischen Haushalt stehen die Kinder morgens auf und fragen wer

00:40:39: kommt heute?

00:40:39: Wer kommt heute!

00:40:41: Ja, und ich find's toll.

00:40:42: Ich find die Mischung toll!

00:40:46: Das Schöne ist ja, dass man sich irgendwann ... die besten Sachen bewahren kann.

00:40:52: Und dann überlegen kann, welche Seiten möchte ich eigentlich nicht so stark mitnehmen?

00:40:57: Aber

00:40:57: was seine Eltern offenbar vereint hat, neben euch als Kindern und Familie war dieses... Es gibt einen anderen Lebenszweck außerhalb von Arbeit der Stadt, es gibt Helfen.

00:41:11: Und das nicht nur auf direkte Umgebung gezogen was ja viele Menschen auch tun in Deutschland, Vereinen oder anderen Gruppen sondern wirklich also international helfen.

00:41:22: Ja!

00:41:22: Das war immer ein Aspekt und ich kann mich auch dran erinnern.

00:41:28: In den nachtzigern gab's ja eigentlich den ersten Golfkrieg, also den Krieg zwischen Iran und Irak.

00:41:36: hunderttausende auch durch Giftgeist und richtig schlimme Erste-Weltkriegfront, so wie jetzt in der Ukraine gestorben auf beiden Seiten.

00:41:45: Und die Sachen waren immer präsent.

00:41:48: also du konntest dich halt nicht nur mit Westberlin beschäftigen sowie viele damals das war ja eine Insel irgendwo sondern es war präsend überall in den Gesprächen und dadurch dass Leute Verwandte hatten im Iran und sogar mein Vater hat auch irakische Freunde und die waren auch betroffen davon.

00:42:07: Und ich glaube, dass der Horizont war immer auf diese da passieren draußen Dinge die nicht gut sind und man hat irgendwo auch eine Verantwortung.

00:42:17: Ja ja und am Anfang um zu deiner Frage zurückzukommen habe ich mich sehr für Organisationen interessiert.

00:42:25: Ich hab Zivilins gemacht im Krankenhaus und hatte überhaupt keine Lust drauf.

00:42:31: also an Dann Überlegung, gehst du zur Bundeswehr.

00:42:35: Und dann die Freunde von mir, die zur Bundeswährgängensendung gesagt haben, eigentlich machen wir kurz Grundausbildung und dann wird gesoffen.

00:42:42: Und darauf hatte ich halt keine Lust.

00:42:45: Und da bin ich ins Krankenhaus gegangen.

00:42:47: Das war eine der absolut besten Erfahrungen als arrogante Abiturierend.

00:42:52: Komm jetzt muss ich hier mit kranken Schwestern jeden Tag arbeiten.

00:42:57: Ich glaube, ich habe am meisten überhaupt über Organisationen gelernt während dieses Jahr, weil Du Leute siehst, die sterben!

00:43:04: Und du siehst Leute, die alkoholiker sind und trotzdem arbeiten.

00:43:09: Du siehst Leben und Tod und Operationen und Verbrennungen und alles!

00:43:14: Und du bist ganz unten in der Hierarchie.

00:43:17: was ich finde eine sehr gute Erfahrung ist wenn du Organisation verstehen willst und was auch viel damit zu tun hat mit dem was ich jetzt mache dass ich mich sehr dafür interessiere wie geht es den Menschen die am nächsten dran sind?

00:43:30: anderen zu helfen oder anderen sozusagen Serving Others, ob es jetzt ein Privatsektor ist oder im humanitären Bereich und das habe ich immer so mitgenommen als Interesse.

00:43:38: wie funktionieren eigentlich Organisationen.

00:43:39: Warum?

00:43:42: Eigentlich sind auch Organisationen wie Krankenhäuser dazu da um Leute gesundzumachen.

00:43:46: aber wenn du es dann kennenlernst von innen Dann gibt's alle mögliche einen anderen Anaheizer die dafür sagen dass die Leute eigentlich nicht unbedingt gesund werden Und dass die leute der arbeiten sogar krank werden immer mehr interessiert.

00:44:02: Und klar, ich hatte immer diesen internationalen Interesse meinen Traum beim Diplomat zu werden oder zur UN zu gehen.

00:44:10: und dann habe ich in USA meine Freundin und später Frau kennengelernt auch beim Studium und bin sozusagen ihretwegen sie hat schon einen Job in der Regierung und ich muss halt nach Washington.

00:44:23: Dann war ich ja fünf Jahre bei der Weltbank und hab auch im Entwicklungsbereich gearbeitet auf dem theoretischen Level zum Thema Wirkung.

00:44:31: und wie misst man das?

00:44:32: Und wie findet man eigentlich raus, ob es funktioniert.

00:44:35: Und kam dann an diesen Punkt, da hat gerade der arabische Frühling angefangen.

00:44:40: Es sind ja schöne Offices, ich weiß nicht ob du mal bei der Weltbank oder im IMF warst.

00:44:46: Zudem ...

00:44:46: Ich wüsste noch nicht mal, wie man die Weltbank beschreibt, weil der Name klingt irgendwie super-Weltbank!

00:44:52: Aber was machen sie denn eigentlich den ganzen

00:44:54: Tag?

00:44:55: Die arbeiten mit Regierungen in Entwicklungsländern und in Middle-Income Countries.

00:45:00: Und geben entweder direktes Geld, geben Policy Advice also beraten Länder oder geben Kredite Mit Konditionen dass die Länder in den verschiedenen Bereichen sich selber verändert.

00:45:16: Und das Geld haben sie woher?

00:45:18: Aus von Regierung Der zum großen Teil der OECD, also die größten Geber sind noch die USA.

00:45:27: Aber jetzt auch immer mehr.

00:45:28: und die europäischen Länder aber immermehr auch China und Indien,

00:45:31: die

00:45:33: sozusagen Geld in diese Organisation reingeben.

00:45:36: Aber dann natürlich auch die Anteile haben genauso wie bei einer Firma und mitreden können über das was umgesetzt wurde.

00:45:44: Und shiny offices?

00:45:46: Shiny offices!

00:45:48: Ja und eigentlich wenn du so an einem Punkt in der Karriere bist, wo sagst da wollte ich immerhin.

00:45:52: So jetzt bin ich da, wo ich immer hin wollte.

00:45:55: Am Hebel irgendwie auch.

00:45:59: Und es ist ja auch eine unglaublich faszinierende Organisation weil die Leute sind so

00:46:05: gut.

00:46:07: Ich war immer der unqualifizierteste im Raum, weil alle PhDs haben von den Top-Universitäten aus dem USA.

00:46:15: Du sitzt in Diskussionen und gehst eigentlich aus jeder Diskussion raus.

00:46:19: Ich habe was gelernt, weil die Leute haben so viel Erfahrung und haben das alle studiert usw.

00:46:26: Und auf der anderen Seite merkst du dann so?

00:46:28: Vielleicht geht es auch zurück zu dem, was ich als Kind mitgenommen habe.

00:46:32: Aber was mache ich hier eigentlich während der arabische Frühling losgeht und während dieses ganze Chaos in Syrien anfängt?

00:46:43: air-conditioned office.

00:46:45: und guck halt an, was in Cairo und in Tunesien und in Syrien anfängt.

00:46:49: Denk mir so will ich wirklich irgendwann meinen... Da hatte ich noch keine Kinder, aber will ich irgendwann meinen Kindern erzählen, dass ich weiterhin steuerfreies Gehalt mit richtig schönem Büro hatte?

00:47:01: Und das die nächsten zwanzig Jahre gemacht habe?

00:47:04: Und die Antwort war halt auf keinen Fall!

00:47:07: Und meine Frau zu dem Zeitpunkt hat auch schon ein paar Jahre im Weißen Haus gearbeitet und hat gesagt okay jetzt Mein Leben lang DC und Regierung ist vielleicht auch nicht das Richtige.

00:47:16: Und dann haben wir so einen kleinen Pack gemacht, der erste von uns, der den nächsten Job findet?

00:47:22: Das machen wir.

00:47:24: Wow!

00:47:26: Ja und ich habe ganz viele Gespräche geführt.

00:47:28: Ich hab ganz viel wieder auch nebenbei gemacht in Berlin und meine Kontakte aufgebaut und hab ja allen Leuten erzählt, ich suche irgendwie was Neues.

00:47:38: Dann habe ich den Job bei Save the Turn gefunden.

00:47:40: Es war mein erster ... ... im Moment ein erster Managerjob.

00:47:45: dann.

00:47:45: Die haben gesagt, ah, die hat bei der Weltbank... Ich hatte keine großen Teams geleitet damals und die haben mir so ein bisschen Vorschusslor werden auch gegeben.

00:47:53: und dann...

00:47:54: Safe the children!

00:47:55: Safe the Children genau als NGO.

00:47:57: Auch kurz bitte beschreiben für alle, die da sich

00:48:00: noch nicht auskennen.

00:48:01: Ja ich bin fasziniert.

00:48:02: Du kannst mich ja dann unterbrechen aber das ist so eine spannende Geschichte gegründet von einer englischen Lehrerin während des Ersten Weltkriegs die sich auf die Straße gestellt hat.

00:48:14: Und ich habe dann in dem Führungsteam International, hundert Jahre später gearbeitet, I'm Trafalgar Square in London – das war wirklich unglaublich!

00:48:21: Die hat sich Amtrafalgar Square auf die Strasse gestellt und dafür demonstriert dass die Blockade gegen deutsche und österreichische und russische Kinder aufgehoben wird weil Kinder können niemals Feinde sein.

00:48:34: Und die war die Begründerin, dass Kinderrechte haben.

00:48:36: also sie hat die erste Kinderrechtskonventionen, die dann UNICEF begründet hat und alles Mögliche.

00:48:41: Das war die Frau, die das dann in Genf später in die Wege geleitet hat.

00:48:46: Und du musst dir ja überlegen... Da war mein Großvater drei Jahre alt und da stand die in London und hat für die Kinder der Feinde demonstriert was ihr nicht Freunde eingebracht habt.

00:48:58: Die wurde sogar kurz verhaftet dafür

00:49:01: weil

00:49:02: Ende des Zweiten und Neunzehnten Ende des Ersten Weltkrieges das Letzte was die Engländer hören wollten ist lasst mal etwas für deutsche Kinder machen.

00:49:09: Diese Idee finde ich immer noch toll, dass Kinder einfach nie Feinde sein können und das Kinderrechte haben.

00:49:18: Ich habe sehr viel gelernt über was bedeutet es eigentlich mit Kindern zu arbeiten?

00:49:24: Und wie geht man mit denen um?

00:49:26: auf Grundlage dieser Kinderrechtskonvention?

00:49:28: Also das ist der Ursprung der Organisation.

00:49:31: Das hat sich dann irgendwann als Föderation in ganz viele Länder auf der Welt weiterentwickelt und setzt Projekte um, also wirbt Geld ein von Regierungen, Privatpersonen und von Unternehmen.

00:49:44: Und setzt Projakte um die zwei Milliarden Dollar pro Jahr insgesamt aus der ganzen Welt.

00:49:51: das ist schon eine der größten NGOs und da habe ich in Deutschland angefangen.

00:49:55: Das war damals noch etwas kleiner weil es neuer war aber hatte diesen tollen historischen Bezug.

00:50:00: Weil das hundertjahr Jubiläum der Gründung kam immer näher.

00:50:06: Und der andere Grund weswegen, dass dann eine der herausforderndsten Jobs war.

00:50:12: War nicht nur weil es mein erster Management Job war, sondern weil die Flüchtlingskrise kamen und hunderttausende syrische Kinder auf einmal in Deutschland in Unterkünften saßen und wir von Anfang an angefangen haben für die Kinderschutzräume aufzubauen und politische Arbeit zu machen und zwar ein sehr schwerer Teil meiner Karriere, weil ... Du immer mehr festgestellt hast wie wir die Mehrheit verlieren.

00:50:42: Also mit den Anschlägen in dem Jahr zum Jahr... Immer im stärkeren AfD und du merkst, dass wir kämpfen jeden Tag für diese Kinder und ihren Rechte Und irgendwie verlieren wir die Meerheit der Diskussion.

00:50:57: Es ist immer noch ein Wunderpunkt.

00:51:00: so.

00:51:01: Wie konnte das eigentlich passieren?

00:51:03: Und was hätte man anders machen können?

00:51:05: Aber das war eine sehr intensive und spannende Zeit in Berlin, fünf Jahre.

00:51:08: Und dann bin ich ins Senior Leadership Team, also die Führungsteam der Gesamtorganisationen, diese globalen Organisation gewechselt um die Programmen- und Wirkungsabteilungen zusammenzubringen und aufzubauen weil es noch eine Federation war.

00:51:25: Da war ich fast vier Jahre und das war ein unglaublich toller Job aber viel eben auch in die Pandemie Eigentlich die größte, größte Krise für Kinder weltweit in Jahrhunderten oder seit dem letzten Jahrhundert.

00:51:40: Und das war in London dann und da... Das war auch sehr intensiv aber spannende Erfahrung und eine tolle Organisation!

00:51:47: Die größte Krise für Kinder diesem Jahrhunder?

00:51:52: Oder in den letzten hundert Jahren, sagst du?

00:51:55: Ja weil von einem Tag auf ein andern nicht nur Kinder.

00:51:59: also gut ist ja nicht so viele Kinder gestorben wie wir Erwachsene durch Covid, aber es waren ja alle abgeschnitten von allem.

00:52:06: Und wir mussten dann herausfinden wie kriegen jetzt die Bücher dahin?

00:52:13: Wie können wir Lehrer weiter bezahlen?

00:52:15: Wie kann man überhaupt in die Flüchtlingslager oder in den ganzen Umgebungen entfernen?

00:52:21: In der Umgebung, wie können wir Kinder versorgen wenn du mit Covid eigentlich keinen Zugang mehr hast, wenn die Supply Chains die Lieferketten zusammenbrechen und wenn die Geber Langsam sagen, oh sorry.

00:52:33: Wir müssen auch den Gürtel enger schnallen weil wir müssen uns hier um unsere eigenen Krankenhäuser kümmern.

00:52:40: und das war eine riesengroße Herausforderung.

00:52:43: Und gleichzeitig warst du ja auch im Lockdown und deine Kollegen hatten auch ihre Kinder zu Hause und müssten trotzdem den ganzen Tag.

00:52:48: Du warst ja auch schon Vater.

00:52:49: Ja genau und wir saßen in London Und trotzdem war das, deshalb vergleicht es immer mit den Freunden.

00:52:57: Ich wär's keinem zu nahe treten, die immer sagen ja ich hab dann irgendwie in Italien mir ein Airbnb gemietet.

00:53:02: Ein

00:53:03: Florida?

00:53:03: Ja oder ein Florida?

00:53:05: und für uns war das die größte, größte Krise überhaupt weil ja unsere Kollegen also tausende, vormundzwanzigtausend Leute betroffen waren gleichzeitig wie Milliarden Kinder.

00:53:18: und ja, das war eine intensive Zeit.

00:53:20: Hast du das ... Wie würdest du heute im Rückblick sagen, seid ihr da rausgekommen aus dieser Zeit?

00:53:30: Viel besser als ich gedacht hätte.

00:53:34: Aber ich hab darüber auch sehr viel geschrieben und reflektiert.

00:53:39: wie gehst du als Führungsperson in solchen Krisen mit dir selbst, deinem Team und der Organisation um?

00:53:47: Und ich glaube immer noch dass das Krisen der LACMOS-Test für alle diese drei Dinge sind.

00:53:53: Also wie ... Wie stark bist du als Führungsperson auch zu deinen Werten zu stehen und die Sachen umzusetzen, die du verrichtig hältst?

00:54:02: Wie gut bist du da drin, dich um Teams und Organisationen zu kümmern, dass sie weiterhin funktionieren?

00:54:08: Und wie gut bist Du darin, die richtigen Dinge zu entscheiden in einer Krisensituation?

00:54:13: Ich glaube das ist eine ganz tolle ... Da trennt sich die Spray vom Weißnerz, glaub ich ein schönes deutsches Sprichwort!

00:54:20: Nein es wurde... Ich spreche jetzt mal von mir.

00:54:24: Wir haben zu spät reagiert, unsere Kollegen in Asien haben wochenlang gesagt das Ding kommt richtig, richtig groß weil es da schon da war und wir dachten immer so.

00:54:39: ja ich rede jetzt über wenige Wochen.

00:54:42: aber ich glaube man hätte schon früher mehr Dinge machen können weil du ja genauso wie in Krisensituationen Prepositioning heißt das, du kannst ja ganz viel Sachen schon sofort in die Gegenden bringen.

00:54:54: Du kannst dann so wenn du sofort anfängst dir darüber gegangen zu machen.

00:54:58: aber es ist auch nicht ganz einfach weil Organisationen sind ja nicht unbedingt so aufgebaut wie eine Feuerwehr sondern die sind groß komplex die haben Entscheidungsstrukturen die haben Boards.

00:55:11: Das dauert halt alles.

00:55:13: seine Zeit aber hat mich auch wieder an diese Sache erinnert Wie kümmern wir uns eigentlich um die Leute die sich vor Ort für Kinder?

00:55:20: einsetzen.

00:55:20: Und das wurde dann dieser zentrale Punkt, der mich auch jetzt zu dem Starter gebracht hat.

00:55:26: Genau!

00:55:26: Das würde ich auch total gerne noch von dir hören.

00:55:29: Ich habe da halt natürlich geguckt.

00:55:32: wie heißt das Startup?

00:55:33: Was ist eure Selbstbeschreibung?

00:55:35: und ihr seid ja noch neu.

00:55:37: Ich glaube du bist gerade in New York weil du mit einem Investor... Ja, der Investor rennen dich triffst.

00:55:42: Das ist wahnsinnig spannend!

00:55:44: Alles neu?

00:55:45: Nimm

00:55:45: mich mal bitte oder uns mal kurz mit.

00:55:48: du sammest gerade Geld ein für was und von wem.

00:55:52: also alle Start-ups versuchen Geld einzusammeln.

00:55:54: wir haben grad.

00:55:55: Gott sei Dank die zweite Runde jetzt fertig mit Angel Investoren

00:56:00: bedeutet

00:56:02: dass wir man macht ja Finanzierungsrunden immer und man sucht sich dann die richtigen hoffentlich Investoren die im Gegenzug eine sozusagen, das heißt Safe Note.

00:56:14: Also die kriegen einen Anteil oder ein Papier, dass sich dann umwandelt in Anteile an der Firma.

00:56:20: und dann geht es immer darum wie hoch wird die Firma jetzt gerade bewertet?

00:56:24: Wie viel wollen sie investieren?

00:56:26: und was bedeutet das wenn die Firma dann die nächste Runde mit Investoren macht weil sie das konvertiert ... in Anteile.

00:56:33: Ich mach das nicht so oft auf Deutsch, dass ich... Alles

00:56:35: gut!

00:56:37: Bis jetzt bin ich mitgekommen.

00:56:39: Also die Firma ist ungefähr zwei Jahre ein bisschen länger als zwei Jahre alt und ich habe mit einem Kollegen aus dem Führungsteam von Save the Children, mit dem ich sehr lange und sehr gut zusammen gearbeitet hab, mit denen habe ich gegründet.

00:56:53: Und der war seine ganze Karriere im Privatsektor, im HR-Bereich Und wir haben damals bei Save the Children schon sehr viele Führungskraften, kräfter Entwicklungsmethoden angewendet.

00:57:06: So ein langes deutsches Wort.

00:57:08: Führungskräfteentwicklung ist ein schönes Wort.

00:57:10: Das bedeutet ihr habt Menschen trainiert?

00:57:12: Wir

00:57:13: haben uns, ja wir haben Talent Management sehr sehr anders als sonst umgesetzt nämlich mit dem Fokus auf die Leute die lokale Talente sind.

00:57:23: und das ist was mich fasziniert.

00:57:25: Wenn du jetzt über die Straße gehst oder in irgendein Geschäft gehst, in ganz vielen Geschäften, da fangen Leute ihre Karrieren an.

00:57:32: Also wenn du jetzt an Walmart denkst oder ein großer Retailer aber auch an Krankenschwestern und überall wo, das heißt Frontline-Workers also Leute, die wirklich vor Ort mit Menschen arbeiten Ganz viele dieser Menschen oder dieser Mitarbeitenden kriegen nicht die Möglichkeit aufzusteigen weil sehr viele Organisationen investieren mehr oberste Führungsschicht, besonders was Führungskräfteentwicklungen betrifft und weniger in die Leute, die wirklich am nächsten dran sind.

00:58:04: Okay

00:58:04: also ein Frontline-Worker ist jemand der bei, weiß ich nicht, Walmart an der Kasse arbeitet?

00:58:11: Genau!

00:58:11: Ein Frontline Worker ist

00:58:12: eine Krankenschwester im

00:58:13: Krankenhaus einen Patienten pflegt.

00:58:16: Ein Front Line Worker gibt mir noch ein Beispiel.

00:58:19: Du kannst auch die Definition Deskless Workers.

00:58:22: Also das sind meistens Arbeiter, die nicht am Computer sitzen und hier auch White-Color genannt, die eben in höheren Gegenden des Arbeitsmarkts...

00:58:33: Also eine Maschine bedienen vielleicht?

00:58:34: Genau,

00:58:34: eine Maschinenbediene in der Fabrik!

00:58:37: Und Leute, die wirklich vor Ort an Mitmenschen oder mit Dingen arbeiten.

00:58:43: Generell wahrscheinlich.

00:58:44: Ich kenne es nur aus dieser Remote Work-Diskussion

00:58:46: ins Office.

00:58:47: Welche Leute können eigentlich

00:58:48: keine Lobby

00:58:49: haben?!

00:58:50: weil sie gar nicht darüber entscheiden können, die müssen einfach ans Bahnwohnung

00:58:53: zum Patienten.

00:58:54: Und Fast Food

00:58:55: z.B.,

00:58:55: ein riesen Bereich.

00:58:58: Wir arbeiten jetzt schon seit über einem Jahr mit einer Fortune-Fivehundertfirma, die Kaffee verkauft

00:59:08: und da sind die Frontline Worker, die Menschen die Kaffeebohnen flücken

00:59:11: oder die Baristas in den Stores machen.

00:59:18: Das hat mich von Anfang an fasziniert, weil es auch diesen... Es gibt einmal diesen Bezug zum Krankenhaus.

00:59:22: Weil ich's da eben sehr gut kennengelernt hab vor fünf, zwanzig Jahren.

00:59:26: und dann den Bezug zu dem humanitären Bereich wo ich die in den Flüchtlingslagern jeden Monat getroffen habe.

00:59:33: Das sind die Leute, die sich wirklich vor Ort kümmern.

00:59:35: Und wir müssen ... Die haben so viel Potenzial aber das wird natürlich im Hauptquartier nicht gesehen.

00:59:40: Weil die eigentlich immer der Hintergedanke sind.

00:59:42: Wir müssen hier Geld reinholen und dann machen wir irgendwie Projekte.

00:59:44: Ich übertreibe jetzt Die Organisationen sind nicht so aufgebaut, dass sie eigentlich den Leuten ermöglichen, ihren Job richtig gut zu machen und sich um die Leute zu kümmern.

00:59:53: Und in der Organisation weiterzukommen.

00:59:56: Verstehe das heißt dein Start-up richtet sich an mich wenn ich Barista bin oder Krankenschwester oder am Band stehe?

01:00:02: Oder...

01:00:03: Wir haben so viel dieser Methoden erfolgreich umgesetzt.

01:00:06: und Talent Management.

01:00:07: und wie können wir die Leute aus Somalia Kenia in unsere Führungsollen über die Zeit von Jetzt mit dem Projekt Mitarbeiter in einem Flüchtlingslager, wie kannst du irgendwann Länderdirektor werden?

01:00:17: Wie kannst du vielleicht auch in das Hauptquartier eine Führungsrolle einnehmen.

01:00:21: Was sind die Führungskwalitäten, die du brauchst?

01:00:23: und was ist auch die kulturelle Erfahrung?

01:00:25: Dann kannst du die im Sommer mal wenn andere Leute am Urlaub sind, die Europäer am Urlaubsinn dann lass sie doch mal deren Rolle machen.

01:00:32: also dass du so einen Job Swap heißt es ja machst und denen einfach mal die Möglichkeit gibt Lernen wir was anderes kennen so wie die ganzen Austauschprogramme weil das musst du ja selber erfahren, wie sieht es aus wenn

01:00:43: ich für mich wie so ein no brainer ist etwas was schon längst geben sollte aber.

01:00:49: Es gibt halt in der Organisation überall sehr viel Druck und das erste woran du denkst ist holen wir genug Geld rein?

01:00:55: Und wie setzen wir die Projekte um sodass sie funktionieren?

01:00:57: und die anderen Sachen sind eben nice to have.

01:01:00: unsere Philosophie ist jetzt mit Generative AI kannst du so viel von dem was nur ich in meinen CEO oder Führungsrollen bekommen habe.

01:01:08: Natürlich das ganze Coaching die ganzen Persönlichkeits-Tests, die dann ausgewertet sind.

01:01:13: wie helfen sie mir besser zu werden als Manager?

01:01:17: Die Sachen haben wir jetzt mithilfe von Gen AI sozusagen skaliert.

01:01:21: Das heißt wir machen Persönlichkeitstests für die Leute die im Frontlinenbereich arbeiten ist auch für die das erste Mal dass die überhaupt

01:01:29: macht den Test einen AI oder ein Mensch

01:01:30: ... neben ihm machen Menschen.

01:01:31: Also das ist ein Standard, das ist einer der Big Five Personality-Tests... ...einer der weitverbreitesten am meisten erforschten Persönlichkeits-Test.

01:01:40: Und dann kann man schon mal filtern sozusagen.

01:01:43: gibt es da eine Möglichkeit für diese Personen irgendwie in dem Unternehmen?

01:01:48: Ja ein!

01:01:51: Du möchtest ja nicht auf der Grundlage von Persönlichkeit jetzt Entscheidungen treffen sondern unsere Philosophie ist Wir möchten, dass die Leute sich einfach besser selber kennenlernen.

01:02:00: Ihre Stärken selber kennen lernen?

01:02:02: Ich gebe dir ein Beispiel!

01:02:06: Es gibt fünf Persönlichkeitsmerkmale in diesem Test.

01:02:09: Ich habe eine sehr hohe Neugier.

01:02:11: So ich interessiere mich für neue Sachen.

01:02:13: Für mich ist es aber schwieriger jedes einzelne Projekt bis zum Punkt zu Ende immer durchzuführen.

01:02:21: Das weiß ich halt ganz genau und... Ich wusste das schon immer, aber als ich dann mehr und mehr Persönlichkeits-Tests gemacht habe ... Ah okay.

01:02:28: Ich muss mir im Team jemand suchen der diese Stärken mitbringt, der einfach dadurch nicht so viel Energie verliert wie ich.

01:02:35: Ich hab eine höhere Konfliktvermeidung als andere Leute.

01:02:38: Mein Co-Founder freut sich auf den nächsten Konflikten?

01:02:41: Ich nicht!

01:02:42: So wenn wir in Verhandlungen, harte Verhandlung reingehen spielen wir das genau aus weil wir wissen was unsere jeweiligen Stärkungen, was raubt uns Energie Und das, eigentlich kriegst du es immer so als PDF und da ist ein Milliardensektor der einfach nur Persönlichkeitstest verkauft.

01:03:02: Aber die werden nie innerhalb der Arbeit angewendet weil sie sitzen ja irgendwo bei dir auf dem Ordner wenn du die überhaupt dann anguckst und dadurch verdienen die sich dumm und deemlich dass sie dann Workshops anbieten.

01:03:12: wie kann ich einem Team helfen sich besser zu verstehen?

01:03:15: Mit January kannst du diese Dinge programmieren indem du sagst wenn ich weiß was deine Stärken sind was dir Energie gibt Ich weiß aber auch was deinem Team Energie gibt, dann kannst du den Algorithmus haben wir gebaut.

01:03:27: Wie soll ich eigentlich mit meinem Team am besten zusammenarbeiten dass wir unsere Stärken besser einsetzen?

01:03:33: Das ist so der Ursprung von den Sachen die wir jahrelang manuell gemacht haben.

01:03:38: Aber jetzt können wir es auf eine App packen und sagen hier fünf Minuten Test Und dann ist unsere trainiert euren team zu helfen eure ziele besser zu erreichen und ein besseres team zu werden.

01:03:49: wie sofort gerne ausprobieren kann man gerne machen kann ich das machen auf

01:03:53: wo wir sind?

01:03:54: im app store sind wir nicht weil wir btb sind heißt also wir sind wir arbeiten mit mit großen unternehmen.

01:04:01: Weil wir uns eben auch frontline worker fokussiert haben.

01:04:04: und der bayer wenn du so willst muss das Unternehmen sein.

01:04:08: und es ist spannend weil, Du hast diese Ursprungsidee, du willst dich für die Leute vor Ort einsetzen.

01:04:14: Aber du musst dir auch die Unternehmen überzeugen dass es sinnvoll ist in dich zu investieren wenn sie bis jetzt immer nur an Führungskräfte investiert haben.

01:04:22: und darüber haben wir sehr viel gelernt.

01:04:23: ich finde übrigens Produktentwicklung ist eine der spannendsten Sachen die ich wahrscheinlich mit denen nicht nie wieder aufhören werde.

01:04:28: Du musst ja Bayer und User zusammenbringen

01:04:32: also der Chef muss das gut finden.

01:04:34: Der

01:04:34: Chef muss sagen so wie findet der Chef das gut?

01:04:36: indem darstellt und nachweist, dass dadurch der Laden besser wird und die mehr Geld verdienen.

01:04:43: So ist es nun mal!

01:04:45: Und wenn du diese beiden Buyer- und User zusammenbringst in einem Produkt dann hast du eigentlich den Sweet Spot weil dann kannst du sagen hier gleichzeitig laden wir alles hoch... ...und trainieren das Modell auf Alles was ihr im Unternehmen an Informationen habt.

01:05:01: und kannst dir vorstellen bei großen Unternehmen sind es tausende von Dokumenten und die sind kompliziert bis zum Umfallen.

01:05:07: Wir arbeiten sehr viel in Asien.

01:05:09: Die sind halt auch auf chinesisch, kantanesisch, vietnamesisch, thailändisch und das muss dann eben alles die AI... ...in lokaler Sprache umsetzen können.

01:05:22: für einen Frontline Worker dass sie innerhalb von Sekunden wissen ah wir haben diese Ziele dieses Quartal.

01:05:28: hier sind die stärken meines Teams.

01:05:30: wie soll ich mit denen diese Woche den Morgen an die Morgensprache am besten machen damit wir die Ziele besser erreichen?

01:05:35: Mit welcher AI-Plattform arbeitete Das

01:05:38: ist eine Verbindung, wir wollen es eigentlich unabhängig von bestimmten LLMs aufbauen und haben's auch so gemacht weil du hast einmal willst du nicht gefangen sein von einer bestimmten.

01:05:48: Ja

01:05:49: das

01:05:50: sind amerikanisch.

01:05:52: Die sind auch zum großen Teil auf englische Sprache trainiert.

01:05:55: Es ist ein bisschen schwierig.

01:05:57: dann wenn sie auf andere sprachen musst du sehr viel dran Trumpen Und wir wollen unabhängig von den LLMs sein oder zumindest die auswechseln können, weil du dann auch nicht wenn jetzt einer sagt kommen.

01:06:08: Wir machen jetzt mal token usage ist dreimal so teuer auf einmal, dann fällt natürlich auch dein Businessmodell zusammen.

01:06:14: also im AI Bereich gibt es sehr viele Risiken.

01:06:16: wo

01:06:16: seid ihr jetzt gerade noch bei welcher?

01:06:19: viel mit Claude aber wir probieren verschiedene Dinge aus.

01:06:23: das ist ein riesengroßer Bereich von AI Observability und Evaluation.

01:06:28: also dass Du guckst wie sind eigentlich Die resultate wenn du verschiedene modelle benutzt?

01:06:33: sind die genauso akkurat.

01:06:36: Und leisten sie genauso viel und genau so schnell?

01:06:39: das ist ein riesen einen Riesenteil den man löst.

01:06:41: ich habe

01:06:42: nur ein kleines beispiel.

01:06:42: ich hab noch nicht im lebenslauf von jemandem bekommen, hat denen dann verschiedenen modeln gegeben haben gesagt verbessern diesen lebenslauch und es fand ich total.

01:06:52: also die haben erst mal komplett unterschiedliche ergebnisse produziert und ich fand ihr auch wirklich unterschiedlich gut.

01:06:59: Aber ich hab mich natürlich gefragt, was bedeutet das jetzt eigentlich für alle Menschen die sich mit Lebensläufen beschäftigen und mit solchen Dingen?

01:07:07: Weil erstens wenn Lebensläufe immer mehr von der Eie geschrieben werden dann auch immer mal von der Ei gelesen.

01:07:12: Und offensichtlich haben wir sehr unterschiedlichen Blickrichtungen.

01:07:17: also das spielt ja sicher bei euch auch mit rein weil wenn ihr so viele Leute gleichzeitig eure App using müsst ihr immer mehr automatisieren um da hinterherzukommen nämlich an oder

01:07:28: Ja Und das ist eigentlich nicht die Herausforderung.

01:07:31: Ich finde, eigentlich spannend und eine Verknüpfung zu einem vorherigen Thema wenn so viele Dinge herausgefordert sind durch AI.

01:07:41: Du hast ja das Buch zur Halbgeschrieben also wenn du einen Tag auf LinkedIn bist dann wirst du eigentlich verrückt weil... Jeder sagt entweder die Welt ist vorbei und niemand wird mehr Jobs haben oder genau das Gegenteil.

01:07:52: Die meisten Posts sind aber von der Eier geschrieben... Ja,

01:07:54: genau!

01:07:54: ...und inzwischen komplett langweilig.

01:07:56: Ich glaube, ja, ich fängt auch schon an sich zu kritisieren, aber es wird immer langweilliger.

01:08:01: Genauso wie in einer Krise über die politischen Sachen, die wir gesprochen haben.

01:08:07: Ich finde es spannend, sich mal zurückzunehmen und take a step back, ich glaube, ist die Englische also einfach innezuhalten.

01:08:18: Was ist eigentlich das wirklich menschliche, was AI nicht ersetzen kann?

01:08:25: Und genau dass es die Philosophie hinter unserem Produkt und hinter der Firma, dass wir sagen Wir haben hier die Möglichkeit.

01:08:31: Wir haben achtzig Jahre Erfahrung, was Persönlichkeit ausmacht.

01:08:35: Lass uns dafür sorgen, dass Menschen besser miteinander umgehen sich selber besser verstehen aber auch als Manager daran wachsen, dass sie die Stärken ihrer Mitarbeitenden und was deren Schwächen vielleicht sind oder was denen mehr Energie kostet, besser kennenzulernen.

01:08:51: Also unser Ansatz ist so ein bisschen counter ... Wir wollen keine Jobs ersetzen, sondern wir laufen mit fünf Prozent die ganze Zeit durchs Leben von unserer Selbstwahrnehmung aus dem, was uns stärken und schwächen und die Leute, mit denen wir zusammenarbeiten.

01:09:06: Und das ist der Ansatz!

01:09:07: Ich finde es ganz spannend jetzt mal diese AI-Krise oder Herausforderungen zu nehmen.

01:09:13: Können wir das nicht anders angucken und sagen, wir kümmern uns um die Dinge, die uns menschlicher machen?

01:09:20: Und ich meine es jetzt nicht als großes Wort sondern die uns einfach... ...und selber besser kennenlernen lassen.

01:09:25: Mit anderen Leuten besser umzugehen!

01:09:27: Das wäre der Wunsch,

01:09:28: dass wir

01:09:28: das über die Firma auch haben.

01:09:29: Also was ich von dir wirklich gelernt habe in dem Podcast ist diese eigentlich eine andere Sicht auf die Dinge zu haben, die gerade passieren.

01:09:41: Super beeindruckend und super inspirierend, weil du auf mich wie jemand wirkst.

01:09:47: Einfach wenn was passiert, was mit dem... Du nicht einverstanden bist dann suchst du darin eine Herausforderung daraus etwas zu machen, was du gut findest.

01:09:57: Und ich frag mich natürlich auch, wie du das gerade siehst.

01:10:00: Wenn du auf Deutschland guckst wo ja deine große Familie lebt, lebt ihr immer noch in einem Haus eigentlich Teilweise?

01:10:06: Nein!

01:10:06: Nicht mehr!

01:10:07: Nee, und meine Geschwister sind doch verteilt.

01:10:08: Deutschland und Europa.

01:10:09: Aber Berlin ist so der Mittelpunkt.

01:10:12: Weil jetzt gerade ... Also ich hatte grade wieder Besuch... Und dann kommen die hierher aus Deutschland.

01:10:18: die Leute und sagen ja, ich hab meinen Freundin halt erzählt, dass ich in New York fahre und dann kommt sofort wie kannst du da grad hinfahren?

01:10:24: Hat jetzt grade mehrere solche Gespräche!

01:10:27: Ich habe mir dann überlegt was es denn wenn in Deutschland die AfD an die Regierung kommt.

01:10:35: würde ich dann ... als in Amerika lebender Deutscher sagen, ... ... oh nee da fahr ich jetzt nicht mehr hin.

01:10:42: Und das habe ich jetzt gerade zum ersten Mal jemanden sozusagen zurückgeworfen... ... und mal zu gucken was passiert jetzt wenn ich das jemandem erzähle der gerade aus Deutschland hierherkommt?

01:10:50: Und es war echt interessant weil die wurden sehr stutzig und irgendwie unsicher haben gesagt naja also erstens mal dass passiert er wird bei uns eh nicht so passieren ... ... und zweitens kann man ja nicht vergleichen oder so.

01:11:00: aber ich finde man kann das sehr gut vergleiche.

01:11:03: Ich frage mich natürlich auch im Blick auf deine Family Und diesen Satz, den dein Vater zu dir gesagt hat als ihr hier zusammen wart.

01:11:11: Als ihr klein war der so viel über Deutschland auch erzählt mit Dingen, mit denen dein Vater konfrontiert war als er dort Fuß gefasst hat und sich ein Leben aufgebaut hat wie deine Family und wie du auch von hier das so anguckst was da gerade passiert.

01:11:34: Wie geht's dir damit und wie verknüpft du das vielleicht auch mit deiner Zukunft?

01:11:37: Du hast ja, sprichst Deutsch mit einer Tochter.

01:11:40: Deine Frau ist eine Kanerin.

01:11:42: da gibt es dann auch die Entscheidung irgendwann wenn die Eltern älter werden oder die Familie insgesamt geht man näher zu den einen, zu den anderen.

01:11:49: also große Frage jetzt zum Schluss aber vielleicht so reflektiert wie du bist machst du dir sicher viel Gedanken darüber.

01:11:57: Ich...

01:11:58: Ist ne sehr gute Frage.

01:11:59: ich hab wirklich in letzten Jahren auch mit meinen Freunden eine Änderung, eine Wandelung festgestellt.

01:12:08: Also seit dem Ukraine-Krieg auch besonders und natürlich der AfD das es ne ganz andere Haltung gibt.

01:12:14: Erstens unter den Leuten mit Migrationshintergrund und als dieses ganze Remigrationsthema noch mal kam.

01:12:20: ja vielleicht ist das nicht die Heimat für immer und wir sollten uns überlegen wo man hingeht und das habe ich ja auch bei den jüdischen Menschen mit denen du gesprochen hast und auch die eigenen Freunde, die ich habe, höre ich öfter.

01:12:39: Und es beängstigt einen natürlich.

01:12:44: Andererseits hab' ich doch einen anderen Blick auf Deutschland einfach auf Grundlage zahlen.

01:12:53: Deutschland steht nicht so im Mittelpunkt unserer Diskussion aber Deutschland ist das Land mit dem höchsten Migrationshintergrund in der OECD.

01:13:04: bis zu vierzig Prozent bis achtzehnjährigen oder bis zwanzigjährigen haben jetzt ein Hintergrund aus einem anderen Land.

01:13:14: Und ich glaube nicht, dass man das eigentlich einfach so wegdenken oder wegtematisieren kann.

01:13:19: Das ist ein anderes Land als das meiner Großmutter und auch ein anderes land als das in dem ich in den nachtzigern aufgewachsen bin.

01:13:28: Es ist viel vielfältiger und spannender mit dem was es werden kann wenn man die richtigen Schritte Einleitet.

01:13:37: also ich es gibt nicht ein Es ist so ein und das ist eine riesen Herausforderung.

01:13:43: Ich würde mir darüber Gedanken machen Was das bedeuten kann für mich?

01:13:48: Ich glaube nicht dass sich Ich würde immer nach deutschland gehen Und so habe ich das ja auch in amerika gemacht Ganz bewusst und so hab ich das in.

01:13:59: ich bin Ja auch im irak somalia.

01:14:01: Und in mir mal in gefangenen lagern unterwegs gewesen, und ich finde die Regierung sollte nie bestimmen, ob du mit Menschen im Kontakt bist und wo du lebst.

01:14:13: Wenn du es irgendwie einrichten kannst.

01:14:15: Weil daraus entsteht das was wir brauchen nämlich der Kontakt zwischen Menschen die unterschiedlich sind.

01:14:22: Ja.

01:14:22: trotzdem denke ich mir so etwas anderes wenn man in Somalia oder Myanmar Menschen besucht und danach wieder In seinen First World shiny office zurück kann oder wenn das sozusagen um das shiny office herum plötzlich Lager gibt.

01:14:39: Andererseits, wenn die AfD wirklich an die Macht kommt, wär's ein Grund mehr nach Deutschland zurückzugehen.

01:14:45: Einfach aus Prinzip.

01:14:48: Um zu helfen?

01:14:50: Ja weil...

01:14:51: Aus Prinzip!

01:14:52: Das ganze Thema eures Podcasts dreht sich ja auch um Heimat.

01:14:56: Was bedeutet Heimat eigentlich?

01:14:58: und ich würde diese andere Heimat nie verlieren wollen.

01:15:03: Und ich glaube dafür lohnt es sich doch sich einzusetzen.

01:15:10: Zurück zum Anfang von unserem Podcast am Tag nach der ersten Trump-Bahl haben wir gute Freunde von uns hier getroffen und diesen Amerikaner, die haben uns begrüßt mit Don't Go.

01:15:26: We need you more than ever now!

01:15:29: Vielleicht ist das dann ja auch so?

01:15:30: Vielleicht brauchten Deutschland dem mehr AfD's Bijan More Than Ever.

01:15:40: Es braucht alle.

01:15:43: Ich bin hier so dankbar, dass du heute zu Besuch bist.

01:15:46: Weil ich seit wie gesagt langer Zeit mich immer wieder freue von dir zu hören.

01:15:52: Du ein Zuhörender bist und ein unglaublich toller Gesprächspartner.

01:15:58: Und ich würde am liebsten gleich noch mehr Podcasts mit dir aufnehmen.

01:16:02: Das meine ich wirklich so.

01:16:05: Weil es so viel in deiner Arbeit gibt und in deinem Leben was ... zu dem passt, was wir tun.

01:16:10: Aber auch so spannend ist... ...zu erfahren und ich hoffe du kommst mal wieder vorbei.

01:16:13: Sehr gerne!

01:16:14: Danke!

01:16:15: Für vielleicht auch für ein Basketball-Game?

01:16:18: Mal schauen.

01:16:20: Für heute bleibt mir nichts als das Mikro nochmal abzugeben.

01:16:23: Was wir immer machen, weißt Du ja Weiß.

01:16:25: Am Ende vielleicht gibt es noch irgendwas, was Dir auf der Seele liegt wo Du sagst, mit dem bin ich heute hierher gekommen.

01:16:31: Das würde ich gerne noch loswerden.

01:16:34: oder vielleicht hast Du auch einen in anderen Gedanken, der noch entstanden ist während unseres Gesprächs.

01:16:41: Der die noch auf dem Herzen liegt.

01:16:43: oder ein Schlusswort, wer weiß?

01:16:48: Ich habe mich riesig gefreut als ihr vor einigen Monaten angefangen habt die Leute auch in Personen zusammenzubringen und ich glaube in der jetzigen Zeit würde ich mir wünschen dass es davon mehr gibt.

01:17:00: Ich glaube dazu wären auch viele Leute bereit.

01:17:02: Ich merke immer mehr wie sehr wir uns alle dafür interessieren uns persönlich zu treffen.

01:17:09: Vielleicht kann man das einrichten, weil ... Ihr habt ja so tolle Leute hier im Podcast schon gehabt.

01:17:14: Und da sind wichtige Stimmen, die eigentlich in Deutschland noch mehr gehört werden sollten.

01:17:19: Vielleicht kann wir das stärker noch auch nach Deutschland bringen.

01:17:22: In Deutschland?

01:17:23: Ja!

01:17:24: Du bist dabei.

01:17:25: Wie

01:17:25: ich dabei?

01:17:26: Cool.

01:17:26: Danke wieder.

01:17:27: Danke dir.

01:17:28: Freu mich.

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