Warum ist KI dein bester Kollege, Ulrike Langer?

Shownotes

Privat schaut Ulrike Langer am liebsten auf die Milchstraße über Winthrop, einem kleinen Ort in den Bergen von Washington State. Beruflich blickt sie in die Zukunft der Medien – und was sie dort sieht, ist für viele unangenehm. 

Ulrike kommt in Köln zur Welt, verbringt ihre frühe Kindheit in Hongkong, kommt 1988 für ein halbes Jahr an die Westküste und weiß direkt: „Ich lebe im falschen Land.“ 2011, nach Dutzenden Reisen, Stipendien und Jobs, zieht sie for good über den Atlantik.

Damit beginnt auch ihre Auseinandersetzung mit der Zukunft ihres Berufs als Journalistin, die sie bald zur wertvollen Ansprechpartnerin für Medien auf beiden Seiten des Atlantiks werden lässt. 

Die neuesten Veränderungen im Journalismus demonstriert sie anhand ihres zweisprachigen Newsletters News Machines: Obwohl sie nicht programmieren kann, hat sie sich hier ein KI-System gebaut, das täglich rund 200 Newsletter für sie auswertet und daraus Inhalte generiert. Ihr engster Mitarbeiter heißt Claude, kostet 200 Dollar im Monat und weiß fast alles über ihre Arbeit. „Es ist eine reine Work-Relationship“, sagt Ulrike. Und: „Ich bin die Chefin.“

Während Ulrike schneller und besser arbeiten kann, kriselt die Branche: immer mehr Zeitungen sterben, immer mehr Werbegelder wandern zu Tech-Konzernen, und nun nehmen die KI-Plattformen den Verlagen weitere Leser ab. Dabei lägen endlose Chancen in der Nutzung von KI, in landesweit erscheinenden Tageszeitungen, aber auch im Lokalen: „Viele nutzen derzeit KI vor allem, um die alten Modelle von gestern zu optimieren, statt Journalismus neu zu denken“, sagt sie und denkt an hyperlokale Newsformate, oder personalisierte Podcasts.

Was können deutsche Medien von Amerika lernen – und warum macht ausgerechnet Skandinavien vieles besser? Warum sollten JournalistInnen am Anfang ihrer Laufbahn KI nur dosiert einsetzen? Warum brennt Ulrike für ihren Beruf mit 64 mehr denn je, und wie lebt sie mit dem Widerspruch zwischen Klimabewusstsein, KI-Abo und Vielfliegerei? Das alles erzählt die wunderbare Ulrike Langer in Folge 163 von Wunderbar Together. 


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SENNHEISER

Ihr fragt euch, warum Felix und ich in diesem Podcast so gut klingen? Die Antwort ist ganz einfach: Wir nutzen ein ganz neues Sennheiser-Mikrofon. Trommelwirbel: Sennheiser ist unser neuer Partner, der uns dabei hilft, das nächste Level für Wunderbar Together zu erreichen. Vielleicht kennt ihr Sennheiser von Stadionkonzerten, Broadway-Shows oder den Oscars. Oder aus Hörsälen oder Meetings. Oder aus dem Auto (z.B. im ganz neuen smart). Sennheiser kommt aus Hannover und liefert heute in Amerika und rund um die Welt den Sound unseres Alltags. Wir sind sehr stolz, dass wir diesen Podcast nun mithilfe von Sennheiser-Produkten aufnehmen und produzieren können.


PAULANER SUNSET

Jeder neue Gast bekommt von unserem Partner Paulaner Sunset ein kleines Paulaner-Überraschungspaket nach Hause geliefert. Paulaner Sunset ist die amerikanische Version der legendären Paulaner Spezi. Also ein kleines Stück Deutschland und Heimat. Viel Spaß und Prost Axel. 


RADIO.DE

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MITARBEIT

Redaktion: Felix Zeltner, Katalina Farkas, Nelly Danker und Olli Nermerich

Visuals: Vivian Schmidt

Schnitt: Heiner D’Alquen

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